Abschiedsbrief eines kranken Welpen aus dem Tierheim
Fabian

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Berlin: Abschiedsbrief eines kranken Tierheim-Welpen geht viral – „Jetzt bin ich tot!“

Während der Pandemie Lockdowns der vergangenen zwei Jahre, haben sich viele Menschen dazu entschlossen einen Hund zu halten.

Einerseits, um nicht ganz einsam und allein zu Hause zu sitzen. Andererseits, weil Hundebesitzer ihre Tiere Gassi-führen durften, während der Rest der Menschheit eingesperrt war!

Dieses Interesse an Hunden hat das Angebot an Welpen von seriösen Züchtern, weit übertroffen. Das Ergebnis ist ein erneut blühender illegaler Handel mit Welpen über das Internet.

Nun, da die Pandemie vorüber zu sein scheint, verzeichnen Tierheime mehr und mehr Zulauf. Nicht nur, weil die Menschen ihr altes Leben ohne Hund zurück haben wollen.

Vielmehr werden Welpen abgegeben, welche krank sind und ihren Haltern so Kosten verursachen, welche diese zuvor nicht kalkuliert hatten!

Berliner Tierheim greift zu ungewöhnlicher Maßnahme

Trotz vermehrter Aufrufe und Nachrichten an hundeliebenden Interessenten, keine Welpen aus undurchsichtigen Quellen zu kaufen, feierte der Handel damit ein Hoch während der letzten Jahre.

Tierheime versuchen durch Information dagegenzuhalten. Sie verbreiten in den sozialen Netzwerken auch Geschichten und Bilder über ihre Schützlinge, um Hundeliebhaber dazu zu animieren, doch an eine Adoption zu denken.

Die Mitarbeiter des Berliner Tierschutzes haben nun zu einer außergewöhnlichen Nachricht gegriffen, um auf die Problematik des illegalen Handels mit zumeist kranken Welpen, hinzuweisen.

Sie haben den Abschiedsbrief eines Welpen aus einer illegalen Transaktion online gestellt!

Ich war süß – ich war krank – ich bin jetzt tot!

Der herzergreifende Text erzählt die Geschichte eines Welpen aus einer illegalen Zucht, welche sich nicht an die Standards hält, welche seriösen Züchtern in unseren Breiten auferlegt werden.

Es gibt keine tierärztlichen Untersuchungen und auch bei den Elterntieren wird kein Wert darauf gelegt, dass sie frei von Krankheiten sind.

Die letzten Zeilen des Briefes eines Welpen an die Welt, beschreiben, dass er jetzt keine Schmerzen mehr hat. Dass er sich gefreut hat, dass er zuerst so geliebt wurde. Dass er dann aber abgeschoben wurde, weil er krank war. Dass er sich wünscht, nicht vergessen zu werden!

Kranke Welpen im Umlauf

Die Krankheit nennt sich Parvovirose und kostet regelmäßig Welpen das Leben, welche aus illegaler Zucht stammen. 

Die süßen und drolligen Wesen infizieren sich mit dieser hochansteckenden Krankheit in den Massenzuchten oder werden schon krank geboren.

Kaum bei ihren Besitzern angekommen, bricht die Krankheit vollends aus. Sie verursacht zuerst Durchfall, Fieber kommt hinzu und sehr oft können Tierärzte nichts mehr für die armen Wesen tun!

Die enormen Behandlungskosten wollen viele Menschen letztendlich nicht tragen und die Welpen landen im Tierheim, wo sie oft nur mehr zum Sterben abgegeben werden, weil keine Behandlung mehr hilft.

Wir wollen ebenfalls in den Appell der Tierschützer einstimmen: Kauft keine Welpen illegaler Herkunft! Wenn ihr euch für einen Hund interessiert und keinen seriösen Züchter finden könnt, dann gebt einem lieben Vierbeiner aus dem Tierheim die Chance auf ein gutes Leben bei euch!

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3 Kommentare zu „Berlin: Abschiedsbrief eines kranken Tierheim-Welpen geht viral – „Jetzt bin ich tot!““

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    Ja, Tiere sind die besseren Menschen. Ich habe in meinem Bett ein Kissen mit den Fotos meiner beiden Hunde. Darunter steht: Die Lieben meines Lebens. Leider haben sie mich schon vor Jahren verlassen. Ich denke jeden Tag mit ganz viel Liebe an sie und hoffe, wenn ich Mal sterbe, dass sie mir entgegenkommen.

  2. Avatar

    Ich finde es so furchtbar jeden Tag mitzuerleben, wie grausam manche Menschen mit Tieren umgehen. Von Mißhandlung, Aussetzen und Entsorgen ist alles dabei.
    Ich weiß nicht wie man so sein kann. Unser Hund ist ein Familienmitglied und wenn er krank ist, kommt er zum Tierarzt und wenn ich dafür weniger essen muss. Aber dass muss uns ein Lebewesen wert sein. Kein Mensch liebt so bedingungslos wie ein Hund oder jedes andere
    Tier.

    1. Avatar

      Zuerst ein herzliches Dankeschön an die Tierheime für ihre wertvolle Arbeit, die Wertschätzung und ihren unermüdlichen Einsatz zum Wohl der Tiere.
      Und nun mein Kommentar:
      Ganz ehrlich, mit diesen „sogenannten“ Menschen sollte genau so umgegangen werden, für mich als Hundemensch ist so ein Verhalten widerwärtig und zeigt uns Mal wieder, dass der Mensch doch nicht so intelligent ist, wie immer behauptet. Ich geh sogar so weit, zu behaupten : Tiere sind die besseren Menschen und der Mensch als Individum nur eine Randfigur. Von unseren Tieren können wir alle noch was lernen(nicht alle von uns, es gibt auch resistente) aber da hilft halt dann gar nichts mehr. Arme Menschheit!

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