Eine letzte Reise mit dem besten Freund
Lilly

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Seine letzte Reise: Mann nimmt seinen unheilbar kranken Hund in Schubkarre mit auf Berg

Altwerden geht oftmals mit Krankheit einher. Aber ein letztes Abenteuer bedeutet so viel mehr.

Die ernüchternde Wahrheit

Monty war ein 10 Jahre alter Labradoodle, der mit seinem besten Freund Carlos Fresco jede Menge Abenteuer erleben durfte.

Die beiden waren überall auf der Welt und haben gemeinsam unzählige Kilometer bezwungen. Mal war es leicht, mal schwer.

Vor 18 Monaten erhielt Monty die niederschmetternde Diagnose Krebs. Genauer gesagt Leukämie.

Beim ersten Anlauf waren alle guter Hoffnung. Aber als die Leukämie ein zweites Mal zurück war, wussten die Freunde, dass ihnen nicht mehr viel Zeit bleibt. 

Die Letztes Abenteuer

Carlos entschloss sich, gemeinsam mit seinem besten Freund Monty ein letztes Abenteuer zu unternehmen.

Doch er musste sich beeilen, denn Monty baute zusehends ab. Er entschied sich, den Lieblingswanderweg zu nehmen.

Der Pen Y in Brecon Beacons liegt in Wales. Der Gipfel liegt auf 886m. Diesen Weg wollten die beiden noch einmal gehen.

Leider hatte Monty unglaubliche Schwierigkeiten, die Strecke zu bewältigen. Er hatte kaum noch Kraft.

Mit der Schubkarre zum Gipfel

Also überlegte sich Carlos eine ungewöhnliche Transporthilfe für Monty. Er griff zur Schubkarre.

Carlos hoffte so sehr, dass er den Gipfel noch einmal mit Monty erreichen würde. 

Natürlich sorgte das Gespann für jede Menge Aufmerksamkeit. Alle Menschen, die ihnen begegneten, waren sehr bewegt.

Einige von ihnen boten sogar ihre Hilfe an. Und obwohl Monty die Aufmerksamkeit sehr genoss, war es Montys und Carlos Weg, den sie für sich alleine genießen wollten.

Die Beiden erreichten ihr Ziel. Nur knapp einen Monat später starb Monty.

Monty fehlt Carlos sehr, aber er ist dankbar, dass sie diese letzte Reise gemeinsam unternommen haben.

Für Carlos war Monty ein ganz besonderer Junge. Er hofft, dass Monty nun bei Gott ist und dass seine Reise in den Himmel eine leichte war.

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34 Kommentare zu „Seine letzte Reise: Mann nimmt seinen unheilbar kranken Hund in Schubkarre mit auf Berg“

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    Respekt echt cool von dem Mann, aber so sollte es eigentlich auch sein, ein Hund ist für mich kein Haustier. Nein er ist ein Teil von einem selbst und deshalb sollte man für Ihn immer alles geben, denn er würde das gleiche für uns tun.
    R.I.P Monty

  2. Avatar

    Er hat für Monty getan, was Monty auch für ihn getan hätte!

    Deswegen liebe/ liebte ich meine so sehr. Es wäre für mich absurd darüber nach zu denken ob ein Hund dieses für einen Menschen tun würde. Man braucht nicht darüber nachdenken, dem wenn man einmal im Herz eines Hundes gelandet ist, steht es außer Frage. Niemals würde er dich alleine lassen.Er wurde alles dafür tun dass du den Lieblingsweg im Wald mitgehen kannst.
    Wenn er die einmal die Treue geschworen hat, dann kannst du so lange er lebt auf ihn vertrauen.
    Kein Hund würde sein Herrchen/Frauchen den letzten Meter allein und einsam gehen lassen.
    Wir sind es unseren Fellnasen schuldig ihnen gegenüber auch sie bis zuletzt nicht im Stich zu lassen.
    Jeder von ihnen hat einen Schubkarrenspaziergang verdient.

    Machs gut kleiner Monty🦴🐾👣

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    Ich finde das so herzzerreißend. Wenn nur jeder Tierbesitzer so liebevoll mit seinem Haustier umgehen würde, wäre vielen Tieren manches Leid erspart geblieben. Halte Carlos für einen tollen Menschen.

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    Einen treueren Begleiter in all den Jahren, kann man nicht bekommen. Wer sein Tier wirklich liebt, für den ist kein Weg zu weit, zu beschwerlich! Meinen allergrößten Respekt!

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      Ja,auch mir liefen die Tränen.
      Haben auch einen Pudel.
      Es ist mein Erster.Darf nicht an den Tag denken.
      Carlos,du hast alles richtig gemacht.
      Monty ist dir sehr dankbar. RIP

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    Der beste Freund ist für viele Menschen ein Hund…in dieser Geschichte ist es aber weitaus mehr….es hat mich sehr gerührt!!

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      Christoph Gross

      Ja es ist wunderbar das er noch mit seinem treuen Freund die letzte Reise getan hat,viel Menschen wissen nicht wie treu so ein Tier ist und alles für ihn tun würde

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      Ich musste weinen,ich habe auch einen Hund.
      Ich bin überwältigt,von soviel Liebe,wenn es doch nur mehrere Menschen geben würde,mit so einem großen Herz ❤️.

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      Seid dem ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere umso mehr, mein Rexi ist seid 34 Jahren im Hundehimmel und mein Onxy seid 25 Jahrenj

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      Eine echt klasse Aktion. Nur 10 Jahre ist nicht viel . Und dann durch Krankheit getrennt werden . Mein Hund ist 10 Jahre bei mir und 10 Jahre und 6 Monate alt . Nun kommt er langsam bei gewissen Sachen an seine Grenzen . Und wir haben sehr viel schmerz ertragen müssen bis wir unsere ruhe hatten . Ich hoffe das er noch viele Jahre hat . Ich darf garnicht an den Tag des Abschieds denken . Dann kullern die Tränen.

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