Elefantenbaby von der eigenen Herde verlassen
Lilly

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Frau adoptiert Baby Elefanten: Kleiner „Moyo“ wurde bei Fluss-Überquerung weggespült

Wie dem kleinen Elefanten geholfen werden konnte, zeigt, dass menschliche Herzen viel Gutes bewegen können.

Wildtiere haben es nicht leicht. Sie müssen nicht nur der Natur jeden Tag mühsam ihr Überleben abringen, sie müssen sich auch noch mit Menschen herumplagen.

Schließlich ist es der Mensch, der dafür sorgt, dass die Lebensräume vieler Tiere immer weiter eingeschränkt werden.

Aber es gibt Menschen, die alles daran setzen, einen kleinen Ausgleich zu den Gräueltaten zu schaffen.

Ein einsames Elefantenbaby

BBC/YouTube

Die Elefantenherde versuchte, einen Fluss mit beachtlicher Strömung geschlossen zu durchqueren.

Für das wenige Tage alte Elefantenbaby war die Flussströmung jedoch zu stark und es wurde weit abgetrieben.

Da Elefanten sehr soziale Tiere sind, hat die Herde vermutlich versucht, das Junge wiederzufinden.

Doch manchmal ist das Schicksal grausam. Irgendwann hat die Elefantenherde die Suche aufgegeben.

Sie zogen ohne das kleine Elefantenbaby weiter. Man kann davon ausgehen, dass der Verlust die Elefantenmutter hart getroffen hat.

Helfende Hände

BBC/YouTube

Ein Glück wurde das Elefantenbaby von Rangern und nicht von Wilderern am Karibasees in Zimbabwe gefunden.

Die Männer handelten umgehend und brachten das kleine Bullenkalb sofort in das Wild is Life Rescue Center.

Dort untersuchte ein Tierarzt das verängstigte Tier und gab Entwarnung. Bis auf den “Schreck des Verlassen seins”, war der kleine Elefant wohl auf.

Ein Herz und eine Seele

BBC/YouTube

Roxy Danckwerst ist die Leiterin des Wild is Life Rescue Center. Sie kümmert sich seit über 20 Jahren um ausgesetzte oder verletzte Elefanten.

Ihr geht es darum, dass die Tiere nach Möglichkeit wieder ausgewildert werden können, wenn sie wieder erfolgreich aufgepäppelt wurden.

Sie schloss das kleine Elefantenbaby, das sie “Moyo” genannt hat, was so viel wie “von Herzen” bedeutet, sofort in das ihre.

Roxy kümmerte sich liebevoll um Moyo, dass er ihr nicht mehr von der Seite weicht.

Das hat sie geschafft, indem sie täglich neben ihm geschlafen hat. Dadurch konnte Moyo viel Vertrauen zu Roxy aufbauen.

Genau das ist besonders wichtig, wenn es darum geht, ihn gut und vertrauensvoll behandeln zu können.

Denn neben seiner Ängstlichkeit, ist Moyo oft kränkelnd. Ansonsten wirbelt er das Leben im Wild is Life Rescue Center gerne durcheinander.

Bei der BBC hörte man von der Geschichte und deren Team hat das unzertrennliche Duo besucht.

Den TV-Leuten sind dabei einmalige Aufnahmen gelungen, die einfach wunderschön sind.

Wie oft sieht man schon, dass ein Elefant mit einer Frau auf der Couch kuschelt? Für Roxy und Moyo ist das ihr wunderbarer Alltag.

Doch leider ist Moyo so ängstlich, dass seine Wiederauswilderung wohl noch eine ganze Zeit auf sich warten lassen wird. Aber er ist in den besten Händen.

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