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Lilly

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Emotionaler Abschied: Hütehund hütet zum letzten Mal seine Schafe, bevor er sterben muss

Eine tragische Geschichte, in der ein nur fünf Jahre alter Rüde eingeschläfert werden musste.

Zum letzten Mal hütet der Border Collie seine Schafherde und verabschiedet sich damit von ihnen.

Wenn die Hüfte schmerzt

Ein letztes Mal: Hirtenhund Marshall durfte Abschied von den Schafen nehmen.  © Bildmontage: TikTok/Screenshots/laughingstockoflivestock
Ein letztes Mal: Hirtenhund Marshall durfte Abschied von den Schafen nehmen. © Bildmontage: TikTok/Screenshots/laughingstockoflivestock

In Großbritannien war es die Lieblingsaufgabe des fünfjährigen Border Collies Marshall, seine Schafherde zu hüten und zusammenzuhalten.

Seine Besitzerin Lisa Alekna war es immer eine Freude ihren Hund bei seiner Arbeit zu beobachten. 

Er hat seinen Job mit Leidenschaft gemacht und war einer der besten Hütehunde, die sie bislang gehabt hatte.

Leider erkrankte Marschall sehr schwer an der Hüfte. Lisa war fest entschlossen alles für ihn tun, damit es ihm schnell besser geht.

Eine erfolglose Operation

@laughingstockoflivestock He’s the reason I got into farming! #dog #dogs #sheepdog #puppy #workingdogs #farming ♬ Unstoppable (I put my armor on, show you how strong I am) – Sia

Leider geschah bei der Operation genau das, was man nie hofft. Es kam zu Komplikationen. 

Nach dem Eingriff erholte sich der Border Collie zwar, aber jetzt hatte er weitaus schlimmere Schmerzen zu ertragen, wie vor der OP.

Das hatte niemand kommen sehen und für alle war es eine absolute Schocknachricht.

Da sich keine Besserung einstellen wollte und auch zukünftig nicht erwartet werden konnte, rang Lisa mit sich, was das Richtige für Marshall wäre.

Schweren Herzens entschied Lisa gemeinsam mit der Tierärztin, Marshall zu erlösen.

Einmal noch die Schafe hüten

Gut zu sehen: Marshall war am Ende seines Lebens gezeichnet, humpelte schwer.  © TikTok/Screenshot/laughingstockoflivestock
Gut zu sehen: Marshall war am Ende seines Lebens gezeichnet, humpelte schwer. © TikTok/Screenshot/laughingstockoflivestock

Um Marshall die Möglichkeit zu geben, sich von seiner Herde zu verabschieden und noch einmal einen Glücksmoment zu erleben, ging es noch einmal raus aufs Feld.

Hinkend schleppte sich der Rüde zu seinen Schafen. Die Schmerzen waren ihm deutlich anzusehen.

Auf einmal rannte Marshall los und tat, was ihm im Blut lag, er sorgte für Ordnung in der Menge der Schafe.

Sein letzter Lauf zeigt ganz deutlich, wie viele Endorphine freigesetzt werden können, die sogar die Schmerzen vorübergehend völlig verschwinden lassen.

Nachdem er seine Lieblingsbeschäftigung erledigt hatte, halfen Lisa und die Tierärztin Marshall dabei, sanft hinüberzugehen.

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10 Kommentare zu „Emotionaler Abschied: Hütehund hütet zum letzten Mal seine Schafe, bevor er sterben muss“

  1. Avatar

    Hasst du Recht. Ich hätte andere Ärzte auch gefragt. Wann nicht anderes geht, hätte Er mit 3 Beine auch leben können. Ich war auch an LWS operiert, und habe 0,5 Jahr gebraucht wieder gehen können. Sie haben nicht einmal Rehabilitation versucht. Mit frisch operierte Füßen, hätte ich nicht die Schafen Hütten lassen! Nur ein bequeme Lösung von der Besitzerin, hat Tierarztkosten und Geld und Mühe sparen wollen. Vielleicht wollte nur ein 100% gesunde Hund behalten, und nicht ein kränkliche. – für die Schafen treiben. Bei andere Besitzer hätte vielleicht mehr Glück gehabt. Heilungsprozess dauert minimum 2 Monate, ohne Anstrengung, ohne Rehabilitation, und ohne Schmerzmittel! Mich als Schmerzpatient mit Schmerzpflaster ( seit 10 Jahre) hätten Sie auch eingeschläfert, – wobei nach der Operation 1,5 Jahre funktioniert alles gut!!

    1. Avatar

      Das ist doch wieder typisch, alles besser wissen als der Arzt und das Frauchen. Sich dann auch noch mit einem Hund zu vergleichen. Solche Leute lerne ich öfter bei Spaziergängen mit meinem Hund kennen, unglaublich,wie dumm mache Menschen doch sind, und wie verletzend.

      1. Avatar

        Da bin ich voll und ganz auf Ihrer Seite, Frau Seifert. Es gibt immer wieder Menschen die alles besser wissen wollen, dabei aber Stohdumm sind. Ich habe schon mal Kommentare gelesen: Ich zitiere „Eine Frau würde lieber unter einer Brücke schlafen, als den Hund weggeben“. Mein Gott wie blöd muss man sein um so einen Kommentar zu schreiben. So eine Person gehört eigendlich in eine Psychiatrie.

  2. Avatar

    Wow, ich bin schon lange im Tierschutz tätig , aber eure Geschichte von Marshall hat mich tief berührt und habe dolle geweint!
    Viel Kraft , RIP Marshall😍🖤❣

  3. Avatar

    Schade dass hier ein Tier eingeschläfert wird wo man dem Tier noch nicht mal die Zeit gegeben hat sich zu erholen. So wenig Zeit, das noch nicht mal die Haare nachgewachsen waren.
    Menschen brauchen manchmal bis zu einem Jahr bis sie wieder fitter werden und weniger Schmerzen haben. Der Hund hätte vielleicht auch ohne OP und mit Schmerzmittel, in einer normalen Familie weiterleben können ohne Arbeitseinsatz. Aber so ist unsere Welt ungeduldig und zur maximal Optimierung ausgelegt.

    1. Avatar

      Ich bin genau Ihrer Meinung. Hier wurde unüberlegt und übereilt gehandelt. Ich weiß wovon ich rede. Mein Hund sollte auch seinerzeit aufgrund einer Krebserkrankung eingeschläfert werden. Laut Tierarzt Meinung hatte sie nur noch wenige Tage zu leben. Sie hat noch eineinhalb Jahre gelebt. Ruhig, zufrieden und ohne Schmerzen. Wir haben ihr eine Chance gegeben. Ich würde immer wieder so handeln.

  4. Avatar

    Ich finde das so traurig. Ich bin Katzen Mama, ich liebe sie über alles und kann den Schmerz spüren. Ich wünsche euch ganz viel Kraft. Er wird immer in euren Herzen bleiben. Liebe Grüße conny

  5. Avatar

    Liebe Jesse, liebe Lisa, liebe Hundefreunde leider kann ich so sehr mit Euch allen mitfühlen. Wir mussten gestern Abend unserem Augenstern schweren Herzens über die 🌈 brücke helfen💔. Doch durften wir Sie zehn Jahre an unserer Seite haben. Sie war unser ein und alles, doch nun ist kann Ihr und Marshall nichts mehr etwas anhaben und sie können glücklich und schmerzfrei durch den Himmel toben ❣️🥰💋 Danke Honey 💖🌟⭐💫✨

    1. Avatar

      Es ist sooo schmerzlich🥺💔💔💔💔😥😥😥
      ein geliebtes Familienmitglied zu verlieren, das tut so verdammt weh, habe selbst schon 5× erlebt.. brutal 🍀🙏🍀💫🌈💫

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