5 Gründe, wieso Du Dein Bett mit Deinem Hund teilen solltest
Jesse Reimann

Jesse Reimann

5 Gründe, wieso Du Dein Bett mit Deinem Hund teilen solltest

Gibt man bekannt, dass der eigene vierbeinige Liebling bei einem im Bett schläft, bekommt man neben erstaunten Blicken oft auch noch Ratschläge zur Erziehung!

Mit diesem Artikel wollen wir den Mythos, dass nur unerzogene oder ungezogene Hunde, Welpen sowieso, endlich und ein für allemal entkräften.

Es gibt nämlich sehr gute Gründe dafür, sein Bett mit seinem Hund zu teilen!

Hier unsere Argumentationshilfe für deine nächsten Gespräche mit den Menschen der guten Ratschläge zur besseren Hundeerziehung:

1. Der Erziehungserfolg ist höher, wenn dein Liebling bei dir schläft

Das gemeinsame Schlafen in einem Bett ist ein Vertrauensbeweis. Ein Vertrauensvorschuss, wenn du so willst, dass sich dein Vierbeiner gut benimmt und wohl verhält.

Je größer das Vertrauen deines Welpen und später ausgewachsenen Hundes zu dir ist, desto eifriger wird er lernen, dir gehorchen und dir gefallen wollen!

2. Eure Bindung wird gestärkt, wenn dein Hund in deinem Bett schlafen darf

Wer kuschelt sich nicht gerne am Abend an einen warmen Körper unter einer Decke?

Wer Hunderudel, auch Wolfsrudel, schon einmal zusammen schlafen gesehen hat, der weiß, dass diese sich oft eng aneinander schmiegen.

Durch das Kuscheln und gemeinsam Schlafen wird eure Bindung gestärkt und ihr schüttet beide das Hormon Oxytocin aus.

Dieses Hormon ist bestimmend für das Wohlgefühl und damit die Zusammengehörigkeit, wenn es im Zuge von Kuscheln ausgeschüttet wird.

3. Es ist gesund, weil es glücklich macht, gemeinsam zu schlafen

Neben dem Oxytocin gibt es ein weiteres und bekannteres Glückshormon, das Serotonin.

Serotonin wird in deinem Körper produziert, wenn du dich glücklich fühlst. Dein pelziger Freund an deiner Seite macht dich glücklich?

Perfekt, damit hält er dich auch gesund. Serotonin hilft nicht nur dem Glücksgefühl auf die Sprünge, es lockert auch Muskeln und damit Verspannungen durch Alltagsstress.

4. Gemeinsam mit deinem Hund zu schlafen, kann Schlafprobleme vermeiden!

Mehr und mehr Reportagen widmen sich dem gesunden Schlaf. Es scheint nur nicht zu helfen, um diverse Tipps für besseren Schlaf zu wissen.

Dein Hund in deinem Bett und ein wenig Kuscheln, Knuddeln und Streicheln wird dich entspannen und dich schneller einschlafen sowie besser durchschlafen lassen.

Schon das Wissen, nicht ganz alleine zu sein, ist für manche Menschen schon eine große Hilfe.

5. Es schenkt dir und deinem Hund Geborgenheit, wenn ihr gemeinsam in einem Bett schlaft!

Vor allem lange alleine lebende Singles sollten sich überlegen, ihren Hund in ihrem Bett schlafen zu lassen.

Neben den diversen Hormonen und damit dem Glück und der Gesundheit, die diese schenken, erhält man auch das gute Gefühl von Geborgenheit.

Diese Emotion wird dich und deinen Liebling auch unter tags nicht ganz loslassen. Gleich ob du im Job und er alleine zu Hause ist.

Das gute Gefühl, am Abend wieder zusammen zu sein, lässt dich Stress im Job leichter ertragen. Dein Liebling hingegen wird dadurch keine Trennungsängste entwickeln, wenn er sich alleine beschäftigen muss.

Gibt es gute Gründe, die gegen das gemeinsame Schlafen von dir und deinem Hund in einem Bett sprechen?

Selbstverständlich gibt es berechtigte Bedenken:

  • So wie du vor dem Schlafen gehen noch das Badezimmer aufsuchst, sollte natürlich auch dein vierbeiniger Bettgefährte ein Pflegeritual erhalten. Zu viele verlorene Hundehaare im Bett oder mögliche Krabbeltiere aus dem zuvor beschnupperten Unterholz machen wahrlich keinen Spaß!
  • Jeder von euch hat natürlich einen gewissen Platzbedarf. Das gemeinsame Schlafen darf nicht erzwungen werden, wenn ihr euch dann gegenseitig nur stört. 
  • Dein Liebling ist ohnehin eher von der dominanten Sorte und hat dein Bett nun vereinnahmt? Dies ist nicht im Sinne des Erfinders. Denn eine mögliche neue Bekanntschaft könnte ganz schnell an ihre Grenzen stoßen, wenn dein Vierbeiner plötzlich das Bett verteidigt und außer deiner einer niemanden hinein lässt!

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4 Kommentare zu „5 Gründe, wieso Du Dein Bett mit Deinem Hund teilen solltest“

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    Klaudia aus Dortmund

    Unsere Hündin kann , wenn sie möchte , bei uns im Bett schlafen und mit uns kuscheln .
    Sie geht aber auch freiwillig nach einer Weile , da es für sie zu eng wird ( Kangal /Schäferhund )

  2. Avatar
    Cornelia Domdey

    Den ersten Teil der Nacht schläft mein Hund in seinem Körbchen, welches neben meinem Bett steht. Gegen morgen kommt sie dann zu mir ins Bett und wir kuscheln uns aneinander und schlafen weiter. Die Wärme ist so angenehm. Morgens wachen wir dann glücklich und zufrieden auf. Ich kann mir nicht mehr vorstellen, ohne meinem Hund zu schlafen.

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    Barbara Walter

    Morgens habe ich immer einen kuschelig warmen Rücken. Da kommt mein Hund zu mir ins Bett, so leise und behutsam, dass ich es nicht merke. Erst wenn er sich ein paarmal fest gegen meinen Rücken drückt, spüre ich ihn und schlafe weiter. Es ist schön.

  4. Avatar
    Barbara Walter

    Wenn nichts mehr hilft, dann hilft ein Humd. Gegen Traurigkeit, Einsamkeit, Kummer und [email protected] Raus aus den Federn morgens und für den Hund und für dich lange Spaziergänge. Was für ein Glück, wenn er freudestrahlend auf dich zugelaufen kommt. Du hast ihm Freude geschenkt und dir ein Lächeln. Danke an (fast ) alle Hunde. Dass sie uns das Leben lebenswert machen!

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