Hund kommt in Tierheim, um zu sterben - Leiterin verbringt jede seiner letzten Stunden mit ihm
Lilly

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Hund im Tierheim kurz vor dem Sterben – Leiterin verbringt kuschelnd die letzten Stunden mit ihm

Manchmal, auch wenn wohlmeinende Menschen mithelfen einem Hund ein besseres Leben zu ermöglichen, gelingt es nicht mehr.

So erging es “Watson” einem Hund, der von einem Studenten in einem Park alleine und leidend gefunden wurde. Als Student konnte er den Vierbeiner nicht behalten, er konnte ihn aber zu Janine in ihr Tierheim bringen.

Eine traurige, gleichzeitig aber auch hoffnungsvolle und süße Geschichte, die beweist, dass wir Menschen, ebenfalls ein sogenanntes Bauchgefühl, einen siebenten Sinn, haben, auf den wir uns verlassen können!

“Watson” wird gefunden und im Tierheim herzlich aufgenommen

2018 erschien ein Student im Tierheim Speranza Animal Rescue. Janine Guido nahm einen kranken und sichtlich abgemagerten sowie mit Narben und frischen Wunden übersäten Hund entgegen.

Sofort organisierte Janine einen Termin beim Tierarzt für Watson. In der Notaufnahme schließlich wurde er mit Antibiotika Infusionen behandelt und ein Krebstumor an seinem Hinterbein festgestellt.

Janine bekam mehr und mehr das Gefühl, dass Watson nicht mehr lange zu leben hatte. Dass er möglicherweise nicht einmal den nächsten Tag mehr überstehen würde.

Gemeinsame Nacht im Tierheim

Während also Watson von den Medizinern versorgt und sein Zustand soweit möglich stabilisiert wurde, bereitete Janine ein kuscheliges Lager vor.

Sie legte in einer Ecke ihres Tierheims mehrere Lagen Decken und Kissen aufeinander, um Watson zu ermöglichen, sich einzurollen und weich gebettet zu schlafen.

Da sie spürte, dass Watson nicht mehr lange zu leben hatte, beschloss sie kurzerhand, die Nacht bei ihm zu verbringen. Sie kuschelte sich an ihn und sprach mit ihm, bis er einschlief.

Freudentränen neben Trauer

Im Interview gibt Janine zu Protokoll, sie hätte es nicht mit sich selbst vereinbaren können, den leidenden Watson auch nur für eine Stunde alleine zu lassen. Niemand wüsste genau, welches Leben er hatte, aber die letzten Stunden sollte er in der Gewissheit verbringen, dass da jemand ist, der ihn lieb hat und sich um ihn sorgt!

Watson wachte am nächsten Morgen neben Janine auf, war aber in einem schwachen und schlechten Zustand. Er litt sichtlich Schmerzen und Kälte. Sein Körper war kraftlos und er kippte plötzlich um.

Janine wich keinen Moment von seiner Seite. Unter Tränen sprach sie ständig mit ihm und erzählte ihm, wie sehr sie ihn liebe. Schließlich schlief Watson friedlich ein, um nicht mehr wieder zu erwachen.

Auf Facebook erzählt Janine ihre Geschichte mit den Worten, sie sei zwar sehr traurig, aber auch dankbar dafür, dass sie Watson seine letzten Stunden über, das Gefühl geben konnte, ein geliebtes Wesen zu sein!

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44 Kommentare zu „Hund im Tierheim kurz vor dem Sterben – Leiterin verbringt kuschelnd die letzten Stunden mit ihm“

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    Es gibt nicht mehr viel was mich zum Weinen bringt, dieser Bericht hat es geschafft. Und ich musste schon einige unserer Hunde in meinem fast 60-jährigen Leben begraben. Jeder einzelne ist es wert, dass man sich an ihn erinnert. Sein ganzes Leben lang.

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    Ja, jeder, der sich so um Tiere kümmert, ist ein wunderbarer Mensch.
    Eines der besten Beispiele ist Viktor Larkhill, der Hunde und Katzen rettet, sie in der Klinik behandeln lässt und ihnen ein würdevoll Hundeben zurückgibt. Mit unendlicher Liebe! Schaut mal auf seine webseite und die vielen Videos auf Youtube !!

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    Diese Mitarbeiterin in dem Tierheim, ist ein ehrenmensch meine absolute Hochachtung an diesen Mensch danke für deine Zuneigung das du bis zur letzten Minute bei ihm bliebst 👍👍👍🙏😘

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    War traurig als ich das gelesen habe. So hat er noch erlebt, dass es auch andere Menschen gibt.
    Er ist jetzt im Hundehimmel. Danke!!!

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      Lass uns gemeinsam glücklich und dankbar dafür sein, dass es Menschen gibt, die so etwas für andere tun.
      Das gibt Kraft!

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        Karina Stiegler

        Ich bin auch am weinen. Gerade wenn man selbst ein geliebtes Tier hat. Mein Hundemädchen aus einer Tötungsstation in Spanien ist jetzt auch schon 11 Jahre alt und alleine schon der Gedanke, daß sie einmal nicht mehr ist, zerreißt mir das Herz💜❤. Mußte schon eine Hündin und zwei Kater ziehen lassen. Was aber ein Trost ist, ich hab sie immer begleitet bis zum letzten Atemzug.

    2. Avatar

      Ja, jeder, der sich so um Tiere kümmert, ist ein wunderbarer Mensch.
      Eines der besten Beispiele ist Viktor Larkhill, der Hunde und Katzen rettet, sie in der Klinik behandeln lässt und ihnen ein würdevoll Hundeben zurückgibt. Mit unendlicher Liebe! Schaut mal auf seine webseite und die vielen Videos auf Youtube !!

  5. Avatar

    Schön wäre es jetzt noch, wenn die vielen Leute die hier so tief berührt sind genauso für eine Kuh oder ein Schwein empfinden würden, was zu Lebzeiten nicht geliebt wurde und alleine und voller Panik in den Tod ging, damit sie es abends braten und essen können

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      Ja, genau das denke ich auch! Alle Tiere sind Lebewesen mit Gefühl und verdienen es, geliebt und repektiert zu werden. Was das anbelangt, sind wir bezüglich „Nutztieren“, welch furchtbares Wort, noch meilenweit davon entfernt!

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      Ich finde Tiere leiden genauso wie Menschen ich habe denn Bericht gelesen ich habe Tränen im Augen gehabt ich liebe Tiere Ruhe im Frieden du süßer

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    Dass Menschen immer denken sie tun einen Tier etwas Gutes, wenn sie ihm die Ohren vollheulen. Für das Tier bedeutet es einfach nur Stress, den Sinn der Trauer versteht es doch gar nicht.
    Ich kann das nicht nachvollziehen. Ich bin für all meine Tiere stark geblieben und habe mir die Tränen für danach aufgehoben. Meine Hündin sollte nicht beim Sterben noch das Gefühl haben, sich um mich kümmern zu müssen – wie sie es immer tat, wenn ich traurig war.
    Nachdem der Tierarzt den Herzstillstand feststellte, brach ich zusammen. Aber bis zu diesem Moment blieb ich für sie stark und sagte ihr, dass ihre Schmerzen gleich vorbei sind und alles gut wird. Wie hätte sie es mir glauben können, wenn ich dabei die ganze Zeit geheult hätte? Sie hätte sofort gemerkt, dass etwas nicht gut ist.
    Ich bin froh, dass sie total ruhig und entspannt war, als der Arzt ihr die Spritze gab.

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      Hallo Angela.
      Es ist doch wohl besser das der arme Watson in den Armen von Janine gestorben ist und nicht irgendwo alleine .
      Ich begleite meine Hunde auf alle Fälle bis in den Tod.
      Ich habe auch ein Herz für Kühe,Schweine, Geflügel und alle anderen Tiere.
      Ich habe schon ein paar Tiere vor dem Schlachter retten können.
      Ich könnte jedesmal weinen wenn ich z.b.einen Schweinetransporter vorbei fahren sehe .
      Ich habe schon als Kind kein Fleisch gegessen.
      Wir hatten immer Kaninchen ,die wir im gestreichelt haben .Sie waren super süß und zahm .
      Irgendwann würden sie dann geschlachtet Sowas gruseliges habe ich noch nie verstanden…
      Ich bin immer Weg gelaufen und habe das „Fleisch“ nie gegessen.

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    Das Arme Geschöpf, wer weiß was WATSON alles schlimmes erleben und erleiden musste !?!
    Erst in seinen letzten Stunden ist ihm LIEBE, RESPEKT UND ZUWENDUNG, Widerfahren !!!
    Ich hätte genauso gehandelt !!!
    THANK YOU SOOO MUCH, JANINA
    RIP DEAR LITTLE WATSON

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    Helga Zimmermann

    Hallo liebe Janine ,im Namen aller Tiere ,DANKE ICH DIR VON GANZEN HERZEN, es gibt nicht viele Menschen, die das getan hätten .Ich bin auch Hundebesitzer, nie würde ich meinen besten und treuesten Freund alleine lassen .gglg ,mach weiter so mit viiiiieeeeel Herz .

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      Ich danke allen Menschen auf diese Welt, die für jeden einzelnen Tier, sich aufopfernd sich einsetzen. Vielen herzlichen Dank. Gott beschütze Sie.🛐🛐🛐

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    Michaela Braun

    Weine wie ein kleines Kind diese Geschichte hat mich stark berührt. Schön das er seine letzten Stunden mit einem Menschen mit Herz verbracht hat. DANKE. Seid ich Menschen kenne Liebe ich Tiere. Gruß Michaela

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    Hallo Janine ich ziehe den Hut vor Dir. Danke das Du so ein großes Herz hast. Ich selbst bin Hundeliebhaber und hätte das gleiche getan. Menschen die sich an unschuldige Tiere vergreifen müsste man bestrafen. Leider gibt es zu viele von diesen Menschen auf der Welt.
    Ein von Herzen großes Dankeschön an Janine. LG Katrin

    1. Avatar

      Hallo Janine
      Ich finde es sehr toll das Sie beim Hund geblieben sind. Keiner egal ob Mensch oder Tiere keiner möchte ganz alleine sein wenn er im Sterben liegt. Das war viel mehr wert als wenn er sein Leben mit einem Mensche betreut wurde.
      Ich habe mir auch vorgenommen meine Lady im Sterben zubegleiten. Sie soll wissen das ich da bin und das bis zum Tode. Sie muss nicht alleine sein. Das war eine sehr grosse Geste von dir. Ich denke er war Dir sehr dankbar dafür. Ich möchte auch nicht alleine Sterben. Meine Lady ist auch schon 9 Jahre alt. Ich wünsche mir das sie noch sehr lange Lebt und wir noch recht schöne Monate haben. Sie wird auch nicht alleine sein.
      Ich bin echt sehr froh das es noch Leute gibt die sich für andere Lebewesen einsetzen. Nochmal recht herzlichen Dank dafür.
      Grosse Elli.

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    Hallo Janine ein Dankeschön für Dich das Du dich so um den Watson gekümmert hast, ich war sehr traurig als ich den Bericht gelesen habe. Noch mals ein Dankeschön für dich liebe Janine. Gruß Kerstin

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    Ute Jo Bennett

    Liebe Janine,danke das Du Watson auf dem Weg in ein besseres Leben begleitet hast. Für mich bist du eine Heldin. Ruhe in Frieden 🕊 Watson.

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      Christiane Horstmann

      Von diesen Menschen wie Janine braucht die Welt mehr. Du bist eine Heldin. Vielen lieben Dank und höre bitte nicht auf. Liebe Grüße Christiane

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          Ich finde das auch total super von Janine, das sie Watson begleitet hat. Wir haben alle unsere Hunde bis zum Schluss begleitet. Das ist das mindeste. Schließlich waren unsere Hunde auch immer für uns da. Dann sollte man auch bis zum Schluss für sie da sein.

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            Claudia Putlitz-Schmidt

            Es tut immer wieder gut, von Menschen zu hören die noch ein Herz haben. Ich denke so oft, dass ich „hier“ falsch bin. So schmerzhaft es auch ist, ob Mensch oder Tier auf seinem letzten Weg zu begleiten, erfüllt es mich mich mit Demut und Dankbarkeit, die letzten Stunden mit Wärme und Liebe, Nähe zu verbringen

  13. Avatar

    Ich musste meine Trauer und die Wut über die Menschen die dem besten Freund den ein Mensch haben kann so leiden lassen.er würde alles für einen geben sogar sein Leben . Vielen Dank an die junge Frau die bis zu seiner letzten Stunde bei ihm war und ihm die liebe gab die er eigentlich sein ganzes Leben verdient hätte danke danke danke

    1. Avatar
      Christian Hänsel

      Ich sitze hier bei uns im Park mit meinem Max und lese die anrührende Geschichte von Watson. Und dabei muss ich sehr weinen. Weinen, vor Freude über die Güte der Frau vom Tierheim und andererseits über die Bösartigkeit, sein Tier so enden zu lassen. Das war eine wahrhaft göttliche Tat.

  14. Avatar
    Tsipi Vasiliki

    Bin sehr froh darüber das wir noch gute Menschen haben… leider leiden viele Tiere unter den Monster Mensch. Elisa Hut ab.

  15. Avatar

    Ein Dank an diese tolle Frau watson noch diese schönen Stunden gab bin auch hundemamma ich würde auch für mein hund alles geben

  16. Avatar

    Da wo Watson jetzt ist geht es Ihm definitiv besser. Es freut mich dabei zu Wissen das er einen sehr lieben Übergang hatte und die letzten Stunden nicht alleine sein musste. Das hätte diese geschundene Seele nicht verdient!

    Ruhe in Frieden Watson🕯

    1. Avatar

      Da wo er jetzt ist, geht es ihm gar nicht mehr. Immer dieses blöde Getue, dass nach dem Tod was Besser wird. Mit dem Tod endet das Leben und danach kommt gar nichts mehr. Hatte man ein scheiß Leben, wird auch durch den Tod nichts schön. Immer diese Augenwischerei, schrecklich

      1. Avatar

        Hallo, Angela, es ist sehr schade, dass du so empfindest. Hunde leben im Hier und Jetzt und wenn am Ende eines schlimmen Lebens jemand da ist, der liebevoll ist, dann kann der Hund das genießen. Egal, ob da noch was kommt oder nicht. Und da Watson keine Bindung zu der jungen Frau hatte oder sich für sie „verantwortlich“ gefühlt hat, haben ihn ihre Tränen auch nicht gestresst.
        Es ist schön, wenn empatische Menschen an so einer Stelle arbeiten.

      2. Avatar

        Liebe Angela, Gottes Segen.
        Es gibt nur ein Leben, ja, jedoch ist der Tod nicht das Ende. Der Körper zerfällt, jedoch bist du nicht nur Körper. Deine Seele leidet jetzt, Schmerz, Wut, Zorn? Das hört auf ewig nicht auf. Kehre um und bete zu Gott im Name Jesus Christus.
        Amen und herzliche Grüße

    1. Avatar

      Oh man, es ging mir gerade auch so .
      Hab es gesehen und mir gedacht:
      Ich würde es genauso tun, denn die Liebe zu den Tieren so groß ist, kann es kaum beschreiben.
      Tiere geben uns sooooo viel im Leben und leider bekommen viele von einigen Menschen das Gegenteil.
      Wunderbare Frau die ihn begleitet hat !! ❤
      Elisa

      1. Avatar

        Auch ich habe geweint, denn mein Hundchen ist nach schwerer Krankheit in meinen Armen eingeschlafen. Und ich werde nie vergessen, wie dankbar er mich angeschaut hat.
        Menschen, die unschuldigen Tieren Leid zufügen, können nicht hart genug bestraft werden…!
        Ein großes Dankeschön gebührt dieser Frau, die dem Hund die letzten Stunden das Gefühl gegeben hat, dass er liebenswert ist und er friedlich einschlafen konnte.

    2. Avatar

      Habe selbst zwei Hunde als ich das über Watson gelesen habe wurde mir kann’s schwer ums Herz hätte heulen können,vielen Dank an Janine wunderbar das es solche Menschen gibt und ich hoffe das der jenige der im das angetan hat das eines Tages zurück bekommt habe kein Mitleid mit solchen Menschen

    3. Avatar

      Haben gerade über Wotson und den Engel gelesen mir sind die Tränen gelaufen leidet gibt es viel zuwenig solche Engel.
      Ich hab eine Katze die auch schon ihr Alter hat und liebe alle Tiere

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