Kurz vorm Einschläfern wird der Hund adoptiert
Lilly

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Hund aus Tierheim wird eine Stunde vor dem Einschläfern adoptiert – Er galt als unvermittelbar

Er war einer von 28 Tierheimhunden, die an diesem Tag eingeschläfert werden sollten, weil kein Mensch sie mit nach Hause nehmen wollte. Was hart klingt, ist die alltägliche Realität in vielen Tierheimen.

Dabei wünschen sich doch alle Tierheimhunde nichts anderes, als dass sie ganz schnell aus dem Zwinger in ein warmes, kuschelig-weiches Körbchen bei einer lieben Familie schlüpfen können.

Erschreckende Prozedur

Doch wenn ein Tierheim einen Hund als „unvermittelbar“ einstuft, landet er schneller als man denken mag, auf der sogenannten „Euthanasie-Liste“. Diese Liste entscheidet über Leben und Tod.

Man versteht diese Liste als Gnadenakt, damit die Tiere nicht endlose Jahre im Zwinger fristen müssen. Dies ist gängige Praxis, wie auch das Beispiel eines Tierheims in Houston, Texas, USA zeigt.

Hin und wieder gibt es wahre Glückspilze

Doch ein Hund sollte sein besiegeltes Schicksal abwenden. Bear ist ein 11-jähriger Rüde und der traurigste Hund, den man jemals gesehen hat. Er wirkt, als hätte er alle Lebenslust verloren. 

Besonders schlimm ist sein Verhalten, da er auf keinen Besucher, der sich für ihn interessiert, auch nur eines Blickes würdigt. Er ignoriert sie schlicht. Das fördert eine Vermittlung überhaupt nicht.

Doch Madeline Garvis, die als Freiwillige in eben jenem Tierheim arbeitet, konnte nicht glauben, dass sich ein Hund so sehr aufgegeben haben soll. Sie erfuhr, dass Bear als Streuner gelebt hatte, bevor er im Juli ins Tierheim kam.

Kurzerhand entschloss sich Madeline, mit ihm spazieren zu gehen. Sie wollte herausfinden, ob er sich an der frischen Luft anders verhalten würde.

Und tatsächlich dauerte es nicht lange, bis Bear mit wachen, aufgeweckten Augen, fröhlich wedelndem Schwanz und locker heraushängender Zunge die Welt genoss

Ohne Madeleines Impuls hätte Bear niemals die Möglichkeit gehabt, zu zeigen, was für ein wunderbarer Prachtkerl er ist. Er läuft mit sehr lockerer Leine und ist draußen so richtig aufgeblüht.

In letzter Minute

@madgarv go change some lives 💙 @BARC ANIMAL SHELTER VOLUNTEERS #fyp #adoptdontshop #fosteringsaveslives ♬ Married Life (From „Up“) – Sergy el Som

Dank seiner Verwandlung hat Bear es geschafft. Nur eine Stunde, bevor er eingeschläfert werden sollte, hat er ein neues, liebevolles Zuhause gefunden. Bear genießt seine neue Freiheit und die vielen Spaziergänge.

Bear und Madeline haben gezeigt, wie wichtig es ist, dass freiwillige Tierfreunde ihre Liebe und Fürsorge einbringen. Sie sind es, die den Tieren Lebensfreude schenken und ihnen damit den Weg in ein neues Zuhause erleichtern.

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8 Kommentare zu „Hund aus Tierheim wird eine Stunde vor dem Einschläfern adoptiert – Er galt als unvermittelbar“

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    Wir haben nun bald hoffentlich den dritten Hund als neues Familienmitglied aus dem Tierschutz.
    Soviel Glück und Liebe wie mit den lieben Tieren gibt es nirgends sonst.
    Heike mit Alfi, Roxi, Cora (die leider über die Regenbogenbrücke gehen mussten) und bald Niculina.

    1. Avatar

      Es gibt so viele Hunde in Tierheimen und im Tierschutz. Wieso muss man dann 13 Hundewelpen in die Welt setzen! Das ist unvernünftig und ehrlich gesagt ziemlich egoistisch!

      Damit wird es so wundervollen Hunden wie Baer so schwer gemacht und letztlich fördert man damit den viel zu frühen Tod von Tierheim-Tieren!

      1. Avatar

        13 Welpen bringen viel Geld, aber wie du schon geschrieben hast, damit wird anderen Hunden der Weg versperrt .Ich bin da ganz deiner Meinung.

      2. Avatar

        Du hast so recht. Wie kann man als tierlieber Mensch, Tiere züchten so lange es liebe arme Tiere im Tierheimen gibt . Dafür fehlt mir jegliches Verständnis. Ich würde mir wünschen es würde keine Zucht mehr möglich sein solange auch nur eine arme liebe Seele im Tierheim sitzt.

    2. Avatar
      Heidemarie Graef

      Bei mir würden alle Züchtungen verboten.
      Gibt es nicht genügend Tiere die unter dem Egoismus der Menschen leiden

    3. Avatar
      Sarah Kronenberger

      Neue Hunde in die Welt setzen ist einfach nur unverantwortlich und hat absolut nichts mit Tierliebe zu tun. Es ist wirklich traurig, dass es immer noch Menschen gibt, die nicht mitdenken.

  2. Avatar

    So einen lieben kleinen Kerl wie Baer haben wir auch er heißt Leo denn hat meine Tochter auch gerettet und noch drei andere.Wir haben sie alle sehr lieb und möchten keinen missen.Es müsste noch mehr Menschen geben die So etwas tun. Wir haben ein Schild darauf steht ein Haus ohne Tiere ist wie ein Himmel ohne Sterne.

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