Schimpansen ziehen halbtoten Welpen groß
Lilly

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Schimpansen kümmern sich liebevoll um sterbenden Welpen und holen ihn zurück ins Leben

Die Schimpansen-Auffangstation von Jenny und Jim Desmond in Liberia, Westafrika ist es gewohnt, Tieren in Not zu helfen. 

Dieser Fall macht sie nicht nur stolz, sondern zeigt, dass artübergreifend Fürsorge funktioniert.

Ein ungewöhnlicher Fund

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Eines Tages fährt Jenny eine Straße in Liberia entlang. Urplötzlich sieht sie ein kleines Fellknäuel am Straßenrand liegen. Für sie war sofort klar, dass das kleine Geschöpf Hilfe brauchte.

Sie nahm sich dem hilflosen Tier an. Es handelte sich um einen kleinen Welpen, der vor ihr auf der schmutzigen Straße im Sterben lag. Jenny wollte ihn nicht kampflos aufgeben.

Kurzentschlossen gab sie ihm einen Namen, damit er wusste, dass sie ihn nicht aufgeben würde. Sie nannte ihn “Snafu”. Sie hob Snafu auf, trug ihn in ihren Wagen und nahm ihn mit zur Rettungsstelle.

Ein Funken Hoffnung

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Dort versorgten sie das kleine Tier medizinisch. Der Welpe war stark abgemagert, hatte viele Infektionen und Würmer. Es stand wirklich schlecht um ihn. Aber manchmal reicht ein Funke Hoffnung.

Die gute Rundumversorgung durch Jenny und Jim zeigte bald Wirkung. Snafus Haut begann zu heilen und sein Zustand verbesserte sich so sehr, dass er die übrigen Bewohner der Rettungsstation kennenlernen sollte.

Doch wie würden die Schimpansen auf diesen kleinen Welpen regieren? Immerhin kannten die Affen bis dahin noch keine Hunde. 

Würde die artübergreifende Vorstellung klappen?

Liebe kennt keine Formen

Als die Schimpansen den kleinen kranken Welpen sahen, schlossen sie ihn sofort in ihre Herzen. Von nun an kümmerte sich die Schimpansengruppe liebevoll um den hilflosen Hund.

Snafus Genesung schritt voran und der einst kleine Welpe wuchs täglich. Die Schimpansen hatten stets ein wachsames Auge auf ihn. Sie umsorgen ihn und bei so viel Liebe kann es einem nur gut gehen.

Dann war es so weit. Snafu brauchte ein neues Zuhause. Damit sie wirklich sicher war, dass er eine wunderbare Zukunft vor sich hatte, gab sie Snafu zu ihren Nichten nach Colorado in den USA.

Hier lebt der Glückspilz inzwischen in einer vierköpfigen Familie und wird nicht nur ständig verwöhnt, sondern auch sehr geliebt. Es ist unglaublich, was alles aus ein wenig Herzenswärme entstehen kann.

Wieder einmal zeigt das Leben seine wunderbaren Züge. Wer hätte gedacht, dass so etwas möglich ist – Schimpansen, die einen kleinen Welpen aufnehmen und ihm ein neues Leben schenken.

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13 Kommentare zu „Schimpansen kümmern sich liebevoll um sterbenden Welpen und holen ihn zurück ins Leben“

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    @Tom
    Und was machen sie, wenn der Hund zum Tierarzt muss, und Sie die Kosten nicht aufbringen können?
    Es ist absolut richtig, dass die Tierheime 600Euro verlangen für einen Hund, weil viele Menschen dann darüber nachdenken, und sich nicht spontan einen Hund anschaffen, den sie dann beim erst besten Problem wieder zurückgeben. Genau so verständlich ist es, dass ältere Menschen auch ältere Hunde adoptieren sollten. Was passiert mit dem Hund, wenn der Besitzer stirbt oder ins Pflegeheim muss?
    Ein Tier bedeutet Verantwortung und der muss man gerecht werden können.

  2. Avatar
    Michael Moormann

    Jaja, Schimpansen sind sehr liebevolle Tiere. Bis der WauWau einmal aufmüpfig wird oder das Lieblingsspielzeug klaut oder zu viel Zeit mit den Pflegern hat. Dann wird er halt totgeprügelt, in Stücke gerissen oder direkt lebendig gefressen.

    Die Vergesellschaftung war unverantwortlich. Schimpansen besitzen keine Empathie, selbst gegenüber artverwandten Tieren. Da geht alles um die interne Hierarchie und wenn das Spielzeug Hund gegen die Rangfolge verstößt ist aus die Maus.

    1. Avatar

      Gerade wenn Schimpansen brutal agieren und ihnen jegliche Empathie fehlt, ist die Gemeinsamkeit zu den Menschen am deutlichsten.

    2. Avatar

      Hallo Michael
      Was du nicht weißt auch Affen haben eine Soziale Ader ich bin glücklich das der kleine Welpe gerettet wurde wer so etwas wie du postet der ist kein Tierfreund

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    Die Tierheime sind voll! Auch der Tierschutz im Ausland ist dankbar für jede Adoption. Es gibt also genug arme Kreaturen,wo ein Wille ist auch ein Weg. Viel glueck

    1. Avatar

      Ja. Leider ist es so.
      Allerdings finde ich es auch total daneben das man je nach Hund zwischen 350€ und teilweise 600 € zahlen soll. Wir zum Beispiel können das nicht. Und wenn, dann würde genau in dem Monat in dem man den Hund holt, das Futter fehlen. Wieso geben die Tierheime einen Hund nicht für 100€ ab? Ein Hund weniger, ein Fresser weniger.

      1. Avatar

        Ich bin der gleichen Meinung. Aber es kommt noch schlimmer. Wenn man einen Hund nehmen möchte, wird nach dem Alter gefragt und man bekommt nur einen alten Hund……der wahrscheinlich jede Menge Tierarztkosten beinhaltet…

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          Liebe Ingrid, aus meiner Erfahrung heraus: Nur ältere Menschen bekommen in seriösen Tierheimen eine Empfehlung für einen älteren Hund. Habe es schon erlebt, dass eine 80jährige Dame unbedingt einen Welpen vom Tierheim wollte, obwohl es gerade die älteren Hunde am schwersten haben vermittelt zu werden.

      2. Avatar

        Leider ist es bei vielen Menschen: „Je weniger das Tier in der Anschaffung kostet, desto weniger ist dessen Leben wert“. Sieht man viel zu of bei Kleintieren, da werden beim Tierarzt die anfallenden Kosten dem Kaufpreis gegengerechnet… Außerdem, wenn es monatlich gerade so reicht ein Tier zu verpflegen, sollte man gut überlegen, was passiert bei anstehenden Tierarzt Kosten (auch Impfungen kosten Geld)!?

      3. Avatar

        Lieber Tom,
        Die Preise von Tierheimen sind leider absolut gerechtfertigt. Bedenke mal, dass viele Tiere, wenn sie dort ankommen krank sind. Sie werden tierärztlich untersucht, gechipt, kastriert, gepflegt. Wenn man das Geld für die Anschaffung nicht hat, hat man dann auch keins für die Folgekosten…LG

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