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Jesse Reimann

Jesse Reimann

8 Anzeichen, dass dein Hund vielleicht depressiv ist – Laut Experten

Hunde haben ein feines Gespür für die Emotionen ihrer Halter. Wie aber ist es um unser Gespür für die Gefühle unserer Hunde bestellt?

Gleich wie klein oder groß dein Hund ist, er ist ein sensibles Wesen und wie der Mensch auch Gefühlen unterworfen. Freude, Glück, Angst und Schmerz kennt auch der Hund!

Wenn dein Hund die nun folgenden Anzeichen erkennen lässt, dann kann es sein, dass er zu einer Depression neigt oder diese vielleicht schon ausgebildet hat!

1. Er zieht sich vor dir zurück

Du hast das Gefühl, dass dein vierbeiniger Freund sich von dir zurückzieht, sich eher vor dir versteckt und dich meidet?

Anstatt dass er dir freudig mit dem Schwanz wedelnd entgegenkommt, versteckt er sich im Schrank und reagiert kaum auf dich?

Dies kann ein Anzeichen für Depression, ausgelöst durch Trennungsangst und Trennungsschmerz, sein. Beachte aber auch, dass Hunde sich zurückziehen, wenn sie sich körperlich krank fühlen und kläre alle Ursachen mit deinem Tierarzt ab!

2. Dein Hund reagiert in manchen Situationen plötzlich aggressiv

Depressionen werden oft mit Traurigkeit gleichgesetzt. Allerdings können auch Stimmungsschwankungen anzeigen, dass eine Depression ausgebildet wird.

Werden plötzlich Möbel bekämpft, gar zerstört oder reagiert er auf gut gemeinte Zuwendungen mit einem Knurren, dann ist deine rasche Reaktion erforderlich.

Es muss nicht immer eine Depression sein. Aggressionen können auch von körperlichen Schmerzen, wie einer unentdeckten Verletzung, herrühren. Kläre unbedingt mit deinem Tierarzt mögliche Ursachen ab.

3. Dein pelziger Freund verschläft den ganzen Tag

Schlechte Gefühle sorgen bei uns Menschen dafür, dass wir uns gerne den ganzen Tag im Bett verkriechen möchten und die Welt verschlafen.

Bemerkst du, dass dein vierbeiniger Liebling eine ähnliche Angewohnheit an den Tag legt und sich mehr und mehr in seinem Körbchen zum Schlafen legt, ist Ursachenforschung angesagt.

Traurigkeit kann aus geänderten Tagesritualen resultieren. Vielleicht hattest du aus beruflichem Stress weniger Zeit für ihn?

4. Dein Hund schläft kaum noch

Ruhelosigkeit kann ebenfalls ein Anzeichen für eine beginnende Depression oder Stimmungsschwankungen sein.

Bemerkst du, dass dein Hund kaum oder schlecht schläft, dann versuche den Tagesrhythmus zu verändern. Kümmere dich etwas mehr um ihn und versichere ihm deine Zuneigung.

Hunde können auch die Ruhelosigkeit ihres Halters übernehmen. Könnte dies bei euch der Fall sein, dann musst du selbst Ruhe finden, bevor du deinem Haustier helfen kannst!

5. Dein vormals lebhafter Freund mag nicht mehr hinausgehen

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Viele der in Deutschland beliebten Hunderassen verfügen über einen ausgesprochenen Bewegungsdrang.

Eher holen sie dich von der Couch, als dass du sie zu einem Spaziergang oder einer Joggingrunde überreden müsstest. Bei jedem Wetter!

Kommt dein Liebling plötzlich nicht mehr auffordernd, womöglich mit der Leine schon in der Schnauze zu dir, kann das ein erstes Anzeichen von Depression sein.

Depressionen sind gekennzeichnet von Lustlosigkeit. Da auch körperliche Beschwerden hier Auslöser sein können, ist ein Besuch beim Tierarzt unerlässlich!

6. Dein verspielter Hund verweigert die gemeinsame Spielzeit

Du hast einen Hund, welcher zwar kein ausgemachter Sportler ist, aber eigentlich Freude an Spielen im Wohnzimmer hat?

Obwohl du ein lustiges Suchspiel mit Leckerlis für ihn aufgebaut hast, schnuppert er noch nicht einmal in die Richtung der sonst so beliebten Cracker?

Achte darauf, ob sich dieses Verhalten fortsetzt oder vielleicht doch nur ein einmaliges Erlebnis war!

7. Dein Hund leidet plötzlich an Appetitmangel

War früher immer der Napf sauber ausgeschleckt, findest du nun vermehrt Essensreste vor oder überhaupt nicht angetastete Näpfe mit Hundefutter, dann kann eine Depression im Anmarsch sein.

Appetitlosigkeit kann wie Lustlosigkeit eines der ersten Anzeichen sein und gehört aufmerksam beobachtet!

8. Dein Liebling beginnt, Speck anzusetzen

Wie auch beim Menschen können Depressionen oder Stimmungsschwankungen zu Fressattacken führen.

Wenn plötzlich alles aufgefressen wird, ständig gebettelt und dem nachgegeben wird, Leckerlis zwischen Sofaritzen aufgespürt werden, dann sucht dein Hund womöglich Trost.

Kläre hier mit deinem Tierarzt die Ursachen ab, setze ihn nicht einfach auf Diät!

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