Diese neue Studie verrät, warum Du Deinen Hund niemals anschreien solltest
Lilly

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Diese neue Studie verrät, warum Du Deinen Hund niemals anschreien solltest

Die kleinen Fellnasen machen manchmal echt Ärger. Egal, ob die zerbissenen Schuhe oder das strikte Ignorieren der Rufe. Vielleicht passiert auch ein kleines Missgeschick bei jungen Tieren, wenn die Blase doch nicht die ganze Nacht „gehalten“ hat.

Leider haben sich einige Besitzer nicht immer im Griff und werden recht laut oder schreien die sensiblen Tiere an. Es stellt sich immer die Frage, mit welchem Maß und in welchem Grad Hunde Erziehung benötigen.

Anschreien und körperliche Gewalt sind in jedem Fall die falschen Mittel. Welche Varianten werden gerne genutzt?

  • Bestrafungen zur Erziehung des Hundes.
  • Erwünschtes Verhalten belohnen.

Laut einer brandaktuellen Studie übrigens raten Experten in der Branche zur letzteren Methode. Also Hunde nicht anschreien und bestrafen um diese zu erziehen, sondern mit Belohnungen arbeiten. 

Und zwar ausschließlich Belohnungen wie Leckerlis oder Streicheleinheiten verteilen, wenn ein Erziehungseffekt eingetreten ist.

Vorsicht: Bestrafungen und Abschreckungen der sensiblen Hunde setzen diese massiv unter Druck

Quelle: Getty Images/Image Source/Rebecca Nelson

„Aversives“ Training wird häufig bei Polizeihunden eingesetzt, um diese wirklich zu tierischen Maschinen zu formen. Hier kommen nicht selten Methoden wie Erziehungshalsbänder oder gar Schockhalsbänder zum Einsatz.

Laut einer Studie für Biologie allerdings, erhöht sich hier massiv der Stresspegel, welcher sogar messbar ist. 

Zahlreiche Studien unterschiedlicher Trainingsmethoden konnten einen klaren Anstieg des Stresshormons Cortisol bei Hunden messen, die nicht durch Belohnungen, sondern durch Bestrafungen erzogen wurden.

Doch was sind die Symptome von Stress bei Hunden? Häufig wird beobachtet, dass diese gähnen oder sich die Lefzen lecken. Sozusagen als Mittel um den Besitzer zu beschwichtigen, genauer gesagt den Hund selbst zu beruhigen.

Insgesamt war der Stresspegel bei der Methode der Belohnungen signifikant geringer oder gar nicht vorhanden.

Darum solltest du ein guter „Begleiter“ für deinen Hund sein

Quelle: Getty Images/Sean Savery Photography

Wer sich ein empfindsames Tier wie einen Hund zulegt, sollte immer darauf achten, dass auch Hunde Gefühle haben. Es wird eher empfohlen, mit Belohnungen zu arbeiten. Bestrafungen verbaler oder körperlicher Art sind abzulehnen.

Vor allem die Studien haben auch gezeigt, dass Hunde, die strenger trainiert werden, langsamere Ergebnisse erzielen. Diese sollen im Idealfall nicht Angst vor Bestrafungen entwickeln, sondern Interesse an einer Belohnung.

 Kein Hund widersteht einem Leckerli oder Spielzeug.

Genau hier ist der springende Punkt bei der Thematik. Das typische Beispiel oder der gravierende Unterschied sind Polizeihunde und Begleithunde. 

Begleithunde werden eher über Belohnungen erzogen, wobei bei Polizeihunden eher Bestrafungen zum Alltag gehören.

Sicherlich mit der Verantwortung des künftigen „Jobs“ verbunden, aber hier sollten sich die Ausbildungsmethoden dramatisch ändern, wie die neuesten Studien klar belegen.

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