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Jesse Reimann

Jesse Reimann

Krankenschwester adoptiert Hund von todkranker Patientin – Damit er nicht ins Tierheim muss

Wenn Hundebesitzer krank werden und sterben, ist dies auch für ihre Vierbeiner eine harte Zeit.

Sie müssen ein neues Zuhause finden, sich mit bislang fremden Menschen anfreunden und diese als ihre neue Familie akzeptieren.

Eine solche Situation ereignete sich vor kurzem in einem Krankenhaus in der USA.

Um der todkranken Patientin die Sorge um ihren Hund zu nehmen, tat eine der Krankenschwestern dort jedoch etwas Außerordentliches.

Freundschaft am Krankenbett

Kim Still ist eine Krankenschwester in einem Krankenhaus in Gwinnett County in Georgia in der USA. Jeden Tag kümmert sie sich um eine Vielzahl von Patienten.

Eine ihrer Patientinnen war eine ältere Dame, deren Erkrankung mit Sicherheit bald zum Tod führen würde. Sie verbrachte eine lange Zeit im Krankenhaus und während sich Kim dort um sie sorgte, bauten die beiden eine enge Verbindung auf.

Eine der Sorgen, die die Patientin mit Kim teilte, war die Angst um die Zukunft ihres Hundes.

Sie besaß einen Chihuahua namens Jax, den sie sehr liebte. Da die Dame keine Kinder hatte und jegliche Familienmitglieder sehr weit entfernt wohnten, gab es niemanden, der Jax nach ihrem Tod aufnehmen könnte.

Die Familie der Patientin versuchte sie daher zu überreden, Jax in ein Tierheim abzugeben. Sowohl die Patientin als auch Kim waren jedoch besorgt, dass der Hund dort keine besonders gute Chance bekommen würde.

Die größte Angst war, dass niemand ihn adoptieren wolle und er dann eingeschläfert werden würde.

Dennoch schien es keinen Ausweg zu geben und während die Patientin im Krankenhaus verweilte, gab es für Jax keine anderen Option als das Tierheim.

Eine ganz besondere Adoption

Kim konnte jedoch nicht aufhören, an den Hund ihrer Patientin zu denken. Da sie eine gute Beziehung zu der Dame hatte, sorgte auch sie sich um dessen Zukunft.

Daher entschloss sie sich, etwas ganz Besonderes zu tun.

Sie ging in das Tierheim, in das der Chihuahua abgegeben wurde und adoptierte ihn selbst!

Jax war somit nun Kims Hund.

Sie berichtete, dass sie sicherstellen wollte, dass der Hund ein gutes Leben haben würde. Immerhin müsse er bereits um den Verlust seiner Besitzerin trauern. Er solle nicht noch zusätzlich leiden müssen.

Als die Patientin des Krankenhauses von der Adoption erfuhr, war sie begeistert. Sie vertraute Kim und wusste nun, dass ihr geliebter Jax in großartigen Händen war. Wie liebevoll und verantwortungsbewusst sich Kim um andere kümmert, hatte sie ja am eigenen Leibe erfahren.

Für Kim ist es erstaunlich, was für eine enge Beziehung man mit Menschen aufbauen kann, während man sich um sie sorgt.

Die Begegnung mit der Besitzerin ihres neuen Begleiters beschreibt sie als lebensverändernd.

Schnell freundete sich Kim mit dem Chihuahua an. Die beiden genießen ihre Zeit zusammen und laut Kim scheint es, als würde der Hund sie bereits ins Herz geschlossen haben.

Besondere Krankenschwestern verdienen besondere Anerkennung

Von Kims herzerwärmender Handlung waren jedoch nicht nur die Patientin und ihre Familie berührt. Auch Kims Kollegen und Kolleginnen waren von der Adoption des Hundes mitgerissen.

Die Nachricht ihrer Freundlichkeit und dem engagierten Einsatz für ihre Patienten – auch über die Pflege im Krankenhaus hinaus – verbreitete sich im gesamten Krankenhaus und auch im Internet schnell.

Kurz darauf wurde Kim also mit dem „DAISY-Award for extraordinary Nurses“ ausgezeichnet. Dies ist ein Preis, der nur ganz besonderen Krankenpflegern und -Pflegerinnen verliehen wird. Er soll sie für ihre außergewöhnlichen Handlungen auszeichnen.

Für Kims Patientin bedeutete die Adoption jedoch, dass sie sich nicht mehr um die Zukunft ihres Fellfreundes ängstigen musste. Sie konnte dem Ausklang ihres Lebens mit gutem Gewissen begegnen und unbesorgt einschlafen.

Jaxes Leben ist dank Kim jedoch noch lange nicht vorbei.Der Hund darf sich auf ein langes und spannendes Leben freuen.

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