Rettungsschwimmer auf 4 Pfoten: Diese mutigen Fellnasen retten Urlauber in Italien vor dem Ertrinken 

Lifeguards

So weit wie das Feld der Hunderassen ist, sind auch die Fähigkeiten unserer treuen Begleiter.

Ob schwimmen, schleppen, schnuppern, tauchen, aufspüren, apportieren…die Liste der Dinge, die sie (neben einfach der beste Freund des Menschen sein!) noch können, ist lang.

In Italien wird nun das Potenzial ganz bestimmter Hunderassen genutzt und dafür eingesetzt, die dortigen Stände für Badegäste noch sicherer zu machen.

Kein Zuckerschlecken

Ganz schön filmreif, wie ein Labrador da tollkühn aus einem Rettungshubschrauber ins Meer springt!

Die tückischen Strömungen, denen Menschen nicht selten zum Opfer fallen, sind nicht ohne. Der eine oder andere Badende schätzt den Sog vielleicht falsch ein und wird aufs weite Meer hinausgezogen.

Um zu verhindern, dass diese Personen am Ende ertrinken, bekommen italienische Rettungsschwimmer tierische und gut ausgebildete Begleiter an die Seite.

Aber bis dahin ist es ein weiter Weg!

Für die Hunde, die mittlerweile an mehreren Standorten in Italien zur Unterstützung von Rettungskräften ausgebildet werden, ist diese Ausbildung kein Zuckerschlecken.

Dafür zuständig ist die Schule für Rettungshunde “SICS Scuola Italiana Cani Salvataggio-Tirreno”. Und die ist auch für Menschen eine ganz schöne Herausforderung.

Nicht alle Hunde sind geeignet

Eine sehr wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Teamwork ist natürlich eine loyale und intensive Bindung zwischen Tier und Mensch.

Beide Seiten müssen sich auch in Gefahrensituationen hundertprozentig aufeinander verlassen können.

Die Aufgabenverteilung ist hierbei klar: Die Rettungskraft sichert die ertrinkende Person und die Fellnase bringt diese sicher zurück an Land.

Spezielle Geschirre und Signalfarben sorgen dafür, dass die Hunde auch im Wasser gut zu erkennen sind.

Eine weitere Voraussetzung ist die Größe. Um Personen abzuschleppen, muss der Hund eine mittelgroße bis große Statur haben.

Auch sollten die Rettungstiere natürlich nicht wasserscheu sein und außerdem gern apportieren.

Eigenschaften wie Konzentrationsfähigkeit und ein ruhiges Gemüt müssen sie ebenfalls haben – denn so ein waghalsiger Sprung aus einem Hubschrauber ist nichts für schwache Nerven!

Vor allem Neufundländer, Labradore und Golden Retriever eignen sich wunderbar für diesen oftmals gefährlichen Job.

Übrigens sind auch in Deutschland Wasserrettungshunde im Einsatz.

Hier übernehmen die Retter auf vier Pfoten allerdings eher Aufgaben wie Ortung, Uferrandsuche und das Aufspüren von Personen, unter anderem in hochwassergefährdeten Gebäuden und Trümmern.

Quelle: Deine Tierwelt Magazin

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