“Töten” ins Fell rasiert
Lilly

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Welpe kommt in traumatisiert ins Tierheim: Halter haben „Töten“ in Fell rasiert

Unglaublich, aber einem vier Monate alten Hund in Claypool, Indiana, USA, wurde sein Schicksal ins Fell rasiert.

Töten” war das Unglückswort, das für ihn bestimmt wurde.

Mehr tot als lebendig

Als der kleine belgische Malinois Welpe in einer Straße gefunden wurde, war er mehr tot als lebendig. Er war lethargisch und erbrach immer wieder und verlor zudem viel Blut. Sein Zustand war lebensbedrohend.

Der Tierarzt stellte nach einer gründlichen Untersuchung fest, dass der junge Hund eine Lungenentzündung hatte und zusätzlich das Parvovirus in sich trägt.

Der Parvovirus gehört zu den Viren, die hochansteckend sind. Außerdem lösen sie starke Infektionen im Magen-Darmtrakt aus.

Oftmals ist der Krankheitsverlauf, insbesondere für junge Hunde, tödlich. 

Umgang mit dem großen Leid

Die Tierschützer der Animal Welfare League of Kosciusko County Organisation mussten in ihrem Alltag wirklich viel sehen. Aber diesmal brach es ihnen das Herz.

Abgesehen von dem wirklich fürchterlichen Zustand des kleinen Hundes und dem Umstand, dass er so hilflos ausgesetzt wurde, hatte man dem kleinen Kerl auch noch das Wort “töten” ins Fell einrasiert.

Eine absolut unfassbare Tat und dazu eine unglaublich arrogante  Verhöhnung von Leben.

Ein guter Neustart

Während seiner Behandlung in der Tierklinik wurde der kleine Hund “Belvas” getauft. Zeitgleich startete das Tierheim einen Spendenaufruf und bat alle und jeden zu helfen.

Für das Tierheim und die Tierretter war es unmöglich, die Kosten von 5000 Dollar zu bezahlen. Wie ein Wunder war es, dass sie mit ihrer Spendenaktion sogar 7500 Dollar sammelten.

Belvas Schicksal stand von nun an unter einem guten Stern. Mit jedem Tag gewann er an Lebensmut und Kraft. Es machte den Mitarbeitern große Freude zu sehen, wie er immer mehr nach dem Leben griff.

Eine Woche nach seinem Auffinden konnte das Tierheim verkünden, dass Belvas endlich das erste Mal gefressen hat. Der kleine, tapfere Hund kämpft sich mit guten Chancen zurück ins Leben.

Das Tierheim bedankt sich bei allen, die dieser unfassbaren Tat mit ihren Spenden und Gebeten entgegengetreten sind. 

Auch, wenn diese Tat betroffen macht, gibt es Menschen, die sich mit all ihrem Herzblut für jedes einzelne kleine Leben einsetzen. Ihnen bleibt zu hoffen, dass Belvas schnell ein schönes Zuhause finden wird.

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