Küssen verboten - weshalb man seinen Hund nicht küssen sollte
Lilly

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„Küssen verboten!“: 4 Gründe, warum man seinen Hund NIEMALS küssen sollte

Dass man seinen Hund küsst, ist für viele das normalste auf der Welt. Hunde sind oft die besten Freunde des Menschen und wir möchten ihnen dies auch beweisen. 

Wir lieben es, so viel Zeit wie nur möglich mit unseren Lieblingen zu verbringen, kuscheln, knuddeln und küssen sie auf dem Sofa um unserem 4 Beinigen Freund unsere tiefe liebe zu zeigen.

Jedoch gibt es einige plausible Gründe, weshalb wir unsere Hunde nicht küssen sollten!

Kuscheln ist gesund

Dies bedeutet jetzt natürlich nicht, dass auf die geliebte Kuschelstunde mit dem Hund verzichtet werden muss.

Knuddeln und Kraulen ist erlaubt und gut für die Mensch-Hund-Bindung, gut für die Seele und somit die Gesundheit von beiden Parteien und sollte ein tägliches Ritual im Zusammenleben sein. Solange der Hund gepflegt und gesund ist, kann risikolos stundenlang geknuddelt werden.

Fremde Hunde, die man nicht kennt oder gar Straßenhunde sollten jedoch nicht eingehend gekuschelt werden. Es können sich viele Parasiten im Fell befinden, die bei den Kuscheleinheiten auch auf den Menschen übertragen werden. 

Küssen verboten

Auch wenn es für viele Hundehalter als der absolute Liebesbeweis gilt, sollten Hundehalter auf einen feuchten Hundekuss oder einen fetten Schlabber im Gesicht Abstand nehmen und dies ihrem Hund nicht erlauben.

Hundeschnauzen sind den ganzen Tag allen erdenklichen Schmutzquellen ausgesetzt. Sie erkundigen ihre gesamte Umgebung mit der Nase, stecken die Schnauze bevorzugt in Hundehinterlassenschaften und nutzen die Nase auch zur Kommunikation, in dem sie an “fremden Hintern” riechen.

Ungewollt nimmt der Hund dabei eine grosse Anzahl von fremden Bakterien und Keimen auf, welche durch den Speichel beim Küssen und Abschlecken auf den Menschen übertragen werden. 

Krankmachende Keime und Bakterien

hund und frau umarmung

Die meisten Bakterien, die auf diese Weise von einem Hund auf den Menschen übertragen werden, sind für den Hund selber harmlos und verursachen keine Erkrankung. 

Bei einem Menschen jedoch können sich die Pasteurella multocia – Erreger in der Nasenschleimhaut so wie in der Rachenschleimhaut festsetzen. Diese Bakterien können im schlimmsten Falle Blutvergiftungen, Knochen- und Lungenentzündungen sowie Hirnhautentzündungen auslösen.

Ebenfalls für Hunde ungefährlich ist das Capnocytophaga canimorsus Bakterium kann bei einem Menschen zu lebensgefährlichen Erkrankungen führen.

Erste Hilfe nach einem Hundekuss

Mit einigen Regeln kann man eine Übertragung der Bakterien vom Hund auf den Menschen einfach vorbeugen. Somit haben Keime & Co erst gar keine Change.

Den Hund nicht ins Bett nehmen, ist die beste und einfachste Regel.

Natürlich lässt sich ein feuchter Hundekuss oftmals im Eifer des Knuddel-Gefechtes nicht ausschließen. Indem man danach den Mund mit viel Wasser kräftig ausspült, kann eine Erkrankung minimiert werden. 

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