Asiatische Hunderassen
Jesse Reimann

Jesse Reimann

14 Unglaublich Süße Asiatische Hunderassen (Mit Bildern)

Asien gehört zu den größten Kontinenten der Erde und pflegt in der Züchtung von Rassen eine Jahrtausende, bewährte Tradition.

Viele Rassen fanden ihren Weg nach Europa, einige sind bei uns eher unbekannt. 

Sogar eine Kreuzung zwischen europäischer und asiatischer Hunderasse ist vertreten.

Kannst du sie entdecken?

14 Asiatische Hunderassen im Überblick

Asiatische Hunderassen wurden hauptsächlich als Gebrauchshunde zur Jagd, als Wach- oder Hütehunde gezüchtet. 

Von europäischen Rassen unterscheiden sie sich meist durch ihre größere Eigenständigkeit und Dickköpfigkeit.

1. Akita Inu

Akita Inu

Der Akita Inu, auch Akina genannt, wurde ursprünglich in Japan als Kampfhund gezüchtet. Dabei hat er eine kraftvolle, aber auch verträgliche und zurückhaltende Persönlichkeit.

Die größte japanische Hunderasse ist sehr imposant und im Ernstfall ist mit diesen Hunden nicht zu spaßen.

Er ist jedoch ein stolzes Tier, dass sich seiner Kräfte durchaus bewusst ist. Das erlaubt es ihm, würdevoll und gelassen aufzutreten.

Er ist seinen Menschen treu ergeben, gehört aber in die Hände von erfahrenen Hundehaltern.

2. Chow-Chow

Chow-Chow

Chow-Chow bedeutet soviel wie “aufgeplusterter Löwenhund”. Sein Ursprung ist auf China zurückzuführen und wird auf das Jahr 0, also vor rund 2000 Jahren geschätzt.

In China wurde der Chow-Chow sowohl als Jagdhund, als auch als Fleischlieferant eingesetzt.

Die schönen und zurückhaltenden Hunde benötigen eine erfahrene Hand und eine gute Ausbildung.

Gut zu Wissen:

Die Lefzen und Zunge dieser Tiere sind blau-schwarz und sie haben einen einzigartig stelzenden Gang.

3. Eurasier

Eurasier

Eurasier ist eine sehr junge Rasse und entstand durch eine Kreuzung aus Chow Chow und Wolfspitz. Deshalb sind diese Hunde auch unter dem Namen “Wolf-Chow” bekannt.

Diese Rasse gilt als extrem personengebunden. Einen Besitzerwechsel verkraften sie nicht.

Deshalb werden Welpen mit höchstens drei Monaten an ihren neuen Besitzer abgegeben, wo sie ihr ganzes Leben verbringen sollten.

Der Eurasier benötigt viel Zeit und sollte somit nur von Besitzern gehalten werden, die ihn selten alleine lassen müssen.

4. Japan Spitz

Japan Spitz

Auch der Japan Spitz ist sehr auf seinen Besitzer fixiert und anhänglich.

Wichtig ist es daher, dass der Besitzer genügend Zeit für seinen Hund mitbringt. Japanspitze bedanken sich mit einer enorm lebensfreudigen Ausstrahlung und sind darüber hinaus hochintelligent.

Die Erziehung ist nicht außerordentlich schwer, erfordert aber Konsequenz. Spitz Hunde sind sehr lernfähig und finden viel Spaß an neuen Herausforderungen.

5. Shiba Inu

Der Name Shiba Inu stammt aus dem japanischen und heißt übersetzt “kleiner Hund”.

Shiba Inus wurden ursprünglich als Jagdhunde eingesetzt. Ihre Ausdauer auch über größere Strecken erfordert viel Auslauf.

Obwohl die Hunde ihrem Besitzer treu ergeben sind, haben sie ihren eigenen Kopf. Shiba Inus sollten daher nur von erfahrenen Besitzern aufgenommen werden.

Gut zu Wissen:

Der Shiba Inu hat nur einen geringen Eigengeruch. Selbst wenn er tropfnass ist, riecht er kaum nach Hund.

6. Shih Tzu

Shih Tzu 

Die kleine Hunderasse wurde an der Seite von Mönchen gehalten und ist als “Löwenhund Buddhas” bekannt. 

Heute findet sich der Shih Tzu als angesehener Familien- und Begleithund wieder.

Er ist freundlich, anhänglich und verspielt, sollte aber trotz seiner Größe nicht verhätschelt werden.

Das Teddygesicht liebt es, von seinen Menschen geknuddelt zu werden, kann aber auf Fremde gerne verzichten.

7. Chinesischer Schopfhund

Chinesischer Schopfhund

Der chinesische Schopfhund ist mehr ein Nackthund. Vielleicht trägt er deshalb seine Haarpracht am Kopf mit Stolz.

Die oft als “Handtaschenhund” belächelte Rasse findet sich tatsächlich an der Seite vieler Promis in der ganzen Welt wieder, hat aber diesen Ruf nicht verdient.

Die kleinen Hunde erweisen sich als äußerst robust, sind freundlich und darüber hinaus für jeden Spaß zu haben.

8. Afghanischer Windhund

Afghanischer Windhund

Der afghanische Windhund, oft auch kurz Afghane genannt, ist ein energievoller Jagdhund.

Obwohl er einen hohen Jagdtrieb hat und ein sehr schneller und ausdauernder Läufer ist, macht er es sich auch gerne auf der Couch gemütlich.

Im Haus ist er ein ruhiger Hund, der nicht viel Trubel braucht. Dabei ist er am liebsten bei seinen Menschen.

Fremden gegenüber ist der Afghane eher zurückhaltend und misstrauisch.

9. Kishu Inu

Kishu Inu

Der Kishu Inu ist außerhalb Japans kaum zu finden. 

Er ist ein Jagdhund mit einem außerordentlichen Bewegungstrieb und einem sehr eigensinnigen Wesen.

Der dominante und selbstständige Hund ist seinem Menschen treu ergeben. Allerdings sollte er nicht alleine gehalten werden. Ein Rudel ist dem Kishu sehr wichtig.

Ebenso sollte der Besitzer im Umgang mit Hunden nicht unerfahren sein.

10. Kai Inu

Kai Inu

Kai Inus sind außerhalb Japans fast gänzlich unbekannt. Die mittelgroße Spitz-Art erinnert vom Aussehen etwas an einen Bären.

Der Kai Inu wird hauptsächlich in unzugänglichen Bergregionen zur Jagd genutzt. 

Sein robustes Wesen erfordert eine konsequente, aber nicht zu strenge Hand. Gerne lebt der Kai Inu auch im Rudel.

Nachzuchten außerhalb Japans existieren kaum. Ein Ausfuhrverbot sorgt dafür, dass Hundeliebhaber den Kai Inu nur in Japan selbst oder auf Bildern zu Gesicht bekommen.

11. Japanischer Terrier

Japanischer Terrier

Der japanische Terrier ist eine mittlerweile selten gewordene Rasse, die durch eine Kreuzung von europäischen Terrier mit japanischen Hunderassen entstand.

Selbst in seiner Heimat Japan ist der Terrier eher schwer zu finden, obwohl er aufgrund seines Wesens ein Top-Familienhund ist.

Er hat ein ausgesprochen Terrier-typisches Temperament und ist dabei treu und ergeben und in keinster Weise stur.

12. Japan Chin

Japan Chin

Beim Japan Chin handelt es sich um einen kleinen Gesellschafts- und Begleithund, der zur Gattung der Spaniel gehört.

Mit seinen etwa 24 Zentimetern Größe ist er als Schoßhund sehr beliebt. 

Er ist einfach zu erziehen, benötigt wenig Auslauf und ist aufgrund eines minimalen Bellverhaltens bestens für Stadtwohnungen geeignet.

Das lange Fell des Chin erfordert dabei einen relativ hohen Aufwand an Pflege.

13. Lhasa Apso

Lhasa Apso

Diese kleine Hunderasse verfügt über eine umfangreiche Geschichte und findet ihren Ursprung in Tibet.

Dort bedeuten die langhaarigen, süßen Hunde seit langer Zeit die Inkarnation des Schneelöwen, dem Beschützer des Landes.

Daher wurden sie trotz ihrer Kleinwüchsigkeit oft als Wachhunde vor tibetanischen Klöstern eingesetzt.

Die kleinen Vierbeiner sind voller Liebe und Energie. Allerdings können sie sich in der Erziehung auch als äußerst hartnäckig erweisen.

14. Shar Pei

Shar Pei

Der Shar Pei ist eine der ausgeprägtesten, aber auch ältesten Hunderassen der Welt.

Er wurde entgegen der meisten anderen Rassen nicht für Adelige, sondern für Bauern gezüchtet. 

Bis etwa 1960 bewachten die oft mit einem Nilpferd verwechselten Hunde in China Farmen und hüteten das Vieh, bevor sie den Weg nach Europa fanden.

Shar Peis sind ausgesprochen familienfreundlich, aber misstrauisch gegenüber Fremden.

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2 Kommentare zu „14 Unglaublich Süße Asiatische Hunderassen (Mit Bildern)“

  1. Avatar

    Hallo, ich habe meinen 3. Eurasier. Mein Wuschel wurde fast 15 Jahre alt, meine Leyla ist 11 und Elli ist 3, wunderschön! Ich habe mal in einem Haus geputzt mit vielen Shar Pei, Züchter, sind wunderbare Tiere

  2. Avatar
    Anja Tillmann

    Leider ist das Foto zum Shar Pei unglücklich gewählt, da dieser extrem viele Falten hat. Die heutige Zucht hier vor Ort bemüht sich um Hunde, die keine so extremen Falten haben, wie in dem Foto die Beinfalten. Der Shar Pei ist auch im hohen Alter noch spielfreudig und ein sehr guter Wachhund.

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