Australische Ökologen aus dem Häuschen vor Glück: Dieses winzige Tier wird bedrohte Pflanzen retten

So klein wie ein Finger

Das North Head Sanctuary ist ein 2,5 Quadratkilometer großes Artenschutzgebiet in Australien.

Es liegt umgeben von einem malerischen Ambiente direkt an den Steilküsten der Bucht Sydney Harbour. Hier sind viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten zu finden.

Bei einer Inspektion des Tierbestandes auf dem weitläufigen Gelände machen Ökologen des Schutzgebiets eine sehr erfreuliche Entdeckung.

Elf lustige Winzlinge

Quelle: A. Wright, E. Simpson/AWC

Diese Entdeckung ist nur so groß wie ein kleiner Finger.

Es handelt sich um das Tierbaby einer Art, von der die meisten Menschen wohl noch nie etwas gehört haben, nämlich um einen Dickschwanz-Schlafbeutler.

Das Aussehen erinnert an eine kleine Maus.

Mit seinen großen Augen und dem spitzen Näschen ist der Dickschwanz-Schlafbeutler ein herzallerliebster und lustig anzusehender Zeitgenosse.

Er gehört zu den Arten, die sich im North Head Sanctuary ungestört vermehren sollen.

Die Ökologen können ihr Glück kaum fassen, als sie nach dem ersten Dickschwanz-Schlafbeutler noch zehn weitere Artgenossen entdecken.

Immer auf Achse

Quelle: A. Wright, E. Simpson/AWC

Angesichts ihrer Größe, die auch bei erwachsenen Tieren neun Zentimeter nicht überschreitet, erstaunt die Weitläufigkeit der Reviere der Dickschwanz-Schlafbeutler.

Bei erwachsenen Männchen können die Streifgebiete 1,7 Hektar umfassen. Das sind deutlich mehr als zwei Fußballfelder.

Was ihren Lebensraum angeht, sind die Tiere sehr anpassungsfähig. Im offenen Heideland kommen sie ebenso klar wie im Hartlaubwald und sogar im Regenwald.

Feinschmecker mit Nutzen für andere

Quelle: A. Wright, E. Simpson/AWC

Ganz oben auf dem Speiseplan des Dickschwanz-Schlafbeutlers steht der Nektar stark bedrohter Pflanzenarten.

Die kleinen Beuteltiere übernehmen durch ihre Vorliebe eine wichtige Funktion, die wir ansonsten vor allem von Insekten kennen:

Sie helfen den Pflanzen im North Head Sanctuary bei der Befruchtung.

Die Rückkehr der Stuart-Breitfußbeutelmäuse

Quelle: A. Wright, E. Simpson/AWC

Neben den elf Dickschwanz-Schlafbeutlern finden die Ökologen weitere höchst willkommene Bewohner des Schutzgebiets.

Es handelt sich um vier Stuart-Breitfußbeutelmäuse. Sie galten auf dem Gelände eigentlich als ausgestorben, nachdem einige Raubtiere angesiedelt wurden.

Die Rückkehr der Art gilt den Mitarbeitern im North Head Sanctuary als ein wichtiger Erfolg.

Stuart-Breitfußbeutelmäuse gehören auch selbst zu den Raubtieren, oder genauer: zu den Raubbeutlern.

Sie fressen Insekten und Wirbellose, jagen aber auch Wirbeltiere, die noch kleiner sind als sie selbst.

Quelle: The Dodo

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