USA: Baseball-Team adoptiert alten Hund, der beinahe eingeschläfert worden wäre

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Die Sportart Baseball ist in den USA weit verbreitet. Die jeweiligen Teams und ihre Mitspieler stehen mit ihren sportlichen Leistungen im Zentrum der Öffentlichkeit.

Eine Mannschaft, die Seattle Mariners, hat nun allerdings für eine ganz andere Nachricht Aufsehen erregt.


Die Seattle Mariners haben Neuzugang bekommen

Neue Spieler oder ein Wechsel in der Auf- oder der Zusammenstellung der Mannschaft sind beim amerikanischen Baseball keine Seltenheit. Mit ihrem aktuellen Neuzugang haben die Seattle Mariners allerdings einen echt tierischen Coup gelandet.

Der Neuzugang im Kader hört auf den klangvollen Namen „Tucker“. Allerdings werden die Fans Tucker nicht auf dem Spielfeld bewundern können. Bei ihm handelt es sich nicht um einen neuen Spieler, sondern um einen Labradormischling.

Retter in der Not

Bei Tucker handelt es sich nicht um einen x-beliebigen Vierbeiner. Die liebenswerte Fellnase wäre ohne die Hilfe der Seattle Mariners eingeschläfert worden.

Den Anstoß zu diesem tierischen Neuzugang gab Scott Servais, der Manager des Baseballteams. Er und seine Frau sind ehrenamtlich Mitarbeiter von OrkanDogs.

Den Stein ins Rollen gebracht

Tucker ist der neue Liebling der Seattle Mariners. Die Sportler haben den neuen Teamkameraden sofort ins Herz geschlossen und verwöhnen ihn nach Strich und Faden. Sein Tag ist geprägt von herumtollen, lustigen Aportierspielen und endlosen Streicheleinheiten.

Dabei sollte die Zukunft für Tucker nicht ganz so rosig aussehen. Er ist dem Tod gerade noch einmal von der Schippe gesprungen.

Laut Aussagen hatte der Mischling einen Stein verschluckt. Das ist bei Hunden keine Seltenheit. Sie verschlucken gerne Fremdkörper aller Art.

Im Regelfall werden die Fremdkörper über kurz oder lang ausgeschieden. Bei Tucker stellte sich die Sachlage als sehr dramatisch heraus. Der Stein konnte lediglich operativ entfernt werden. Die ehemaligen Besitzer beschlossen deshalb, den Hund einschläfern zu lassen.

Orkan Dogs bekam Wind davon und eilte Tucker zur Hilfe. Sie übernahmen die Operationskosten und der Mischling konnte gerettet werden. Von dort aus begann sein strahlender Aufstieg an die Spitze der amerikanischen Baseball-Liga.

Ende gut – alles gut

Tucker hat jetzt ein glückliches Zuhause mit viel Liebe und Aufmerksamkeit gefunden. Die Seatle Mariners sind stolz auf ihren neuen Team-Kollegen.

Dem liebenswerten Mischling wurde durch Adoption ein neues und aufregendes Leben geschenkt. Viele Hunde im Tierheim und in Rettungsstationen warten noch auf so eine Chance. Wie man an Tucker sieht, ist die Adaption eines Hundes mit vielen Vorteilen verbunden und für Hund und Halter ein Gewinn.

Warum sollte man einen Hund adoptieren

Ein Hund ist eine Bereicherung. Er bringt Leben in die Bude und erhellt seinem Besitzer den Tag. Aber es muss nicht immer gleich ein neuer, reinrassiger Welpe sein.

In unzähligen Tierheimen warten wundervolle Vierbeiner auf ein neues Zuhause bei lieben Menschen. Die Geschichte des Labradormischlings Tucker hat bewiesen, dass die Adoption eines Hundes eine willkommene Alternative zum Kauf ist.

Um einen Hund adoptieren zu können, muss man kein Promi oder Manager einer Sportmannschaft sein. Man braucht lediglich ein großes Herz und ausreichend Platz, um die Bedürfnisse des Tieres zu befriedigen.

Zahlreiche Gründe sprechen für die Adaption eines Tieres:

  • Hund bekommt eine weitere Chance
  • Hunde sind ihren Haltern sehr dankbar
  • Im Tierheim gibt es eine große Auswahl an Hunden
  • Man hilft damit nicht nur dem Hund, sondern auch dem Tierheim (neue Hunde können ins Tierheim aufgenommen werden)
  • Tierheimhunde sind meistens schon erzogen und ausgebildet
  • Mit Hunden aus dem Tierheim arbeitet man gegen unseriöse Züchter
  • Man muss lediglich eine Schutzgebühr bezahlen

Worauf sollte man bei der Adoption eines Hundes achten?

  • Seriöse Tierheime oder Organisationen auswählen
  • Nicht gleich die erste Option nehmen
  • Sich im Vorfeld über Tierheim oder Organisation informieren
  • Kontakt zu den Mitarbeitern suchen
  • Hund mit Sorgfalt auswählen
  • Sich auf Alter und Rasse festlegen
  • Darauf achten, dass der Hund auch in das Umfeld und den Tagesablauf passt
  • Hund kennenlernen und sich mit seinen Marotten und Eigenschaften vertraut machen
  • Im Notfall den Vermieter und die Nachbarn informieren
  • Entscheidung nicht überstürzen
  • Falls bereits ein Hund vorhanden ist, sollte man die Tiere vorsichtig zusammenführen

Fazit

Die rührende Geschichte von Tucker zeigt, dass man mit einer Adaption das Leben eines Hundes komplett verändern kann. Aber nicht nur das Leben des Tieres, auch das des Halters wird auf den Kopf gestellt. Die Adaption eines Hundes ist auf jeden Fall eine Bereicherung.

Man muss dafür nicht in der Öffentlichkeit stehen. Jeder kann sich in Tierheimen oder Organisationen über die dortigen Hunde informieren und, wenn alles passt, einem Vierbeiner ein liebevolles neues Zuhause geben.

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