Mann geht zu seiner Wäschespinne – er kann kaum fassen, wer es sich da bequem gemacht hat

Dieser Mann in Australien staunt nicht schlecht als er sieht, wer sich in der Wäschespinne versteckt

Ein völlig normaler Morgen in Queensland/Australien wurde um einiges interessanter, als ein Mann in seinen Garten ging und sah, wer ihm da aus seiner Wäschespinne entgegenschaute…


Ein Wäscheklammer-Beutel der etwas anderen Art

TERISE HUNGERFORD
TERISE HUNGERFORD

Denn als er sich näherte, sah er, dass er einen ungewöhnlichen Besucher hatte – einen Koalabären, der die Wäschespinne kurzerhand zum Kletterobjekt umfunktioniert hatte. 

Der Mann rief umgehend Terise Hungerford an, die auf die Umsiedlung von Wildtieren spezialisiert ist.

„Der Anwohner rief mich an und erzählte mir, dass ein Koala in seiner Wäschespinne sitzt“,

so Hungerford. 

„Ich gebe zu, ich musste echt lachen – denn das ist etwas, was du nicht jeden Tag am Telefon zu hören bekommst!“


Tatort Wäschespinne

TERISE HUNGERFORD
TERISE HUNGERFORD

Hungerford konnte bei Ankunft am „Tatort“ sofort sehen, dass der Koala schnellstmöglich aus der Wäschespinne in eine sichere Umgebung umgesiedelt werden musste. 

Mit Unterstützung ihres Assistenten legte Hungerford den Koala vorsichtig in eine Transportbox.

Danach ging es zu einem Koala-Spezialisten, wo das kleine Tier auf mögliche Verletzungen untersucht wurde.

„Meine Priorität war, dafür zu sorgen, dass der Koala ruhig blieb und möglichst wenig Stress hatte“,

erzählt Hungerford. 

„Obwohl der Koala weder krank noch verletzt zu sein schien, bin ich nun einmal keine Koala-Expertin. Deshalb habe ich ihn sofort zu einem Tierarzt gebracht.“

Nachdem Hungerford erfahren hatte, dass Tilly – so taufte sie die kleine Abenteurerin – wohlbehalten wieder in die Wildnis durfte, machte sie sich auf die Suche nach einem geeigneten Ort, wo Tilly zu ihren Artgenossen zurückkehren konnte.

Und schon bald kletterte Tilly wieder langsam an einem echten Baum herauf – und war endlich wieder da, wo sie hingehört (NICHT in einer Wäschespinne!).


Ein Herz für ihre Retterin

TERISE HUNGERFORD
TERISE HUNGERFORD

Hungerford war quasi aus dem Häuschen, als sie sah, wie Tilly wieder an echten Bäumen hochkletterte. Und auch die Koala-Dame war glücklich, wieder in der freien Natur zu sein.

Tatsächlich soll sie sich zu Hungerford umgedreht haben – fast so, als wolle sie Danke für deren Hilfe sagen.

„Tilly hat verstanden, dass sie gerettet wird. Sie hat die Tür ihrer Box schon aufgeschoben, bevor ich sie überhaupt richtig öffnen konnte“,

erzählt Hungerford. 

„Tilly ist den Baum regelrecht hinaufgerast, hat aber noch einmal gestoppt, um sich bei mir zu bedanken.“


Was wir aus Tillys Geschichte unbedingt lernen sollten

TERISE HUNGERFORD
TERISE HUNGERFORD

Obwohl Hungerford froh und glücklich ist, dass sie Tilly helfen konnte, weiß sie: Tillys Abenteuer ist nur ein Beispiel für einen gefährlichen Trend.

Denn immer mehr Koalas werden aus ihrem natürlichen Lebensraum vertrieben und landen aufgrund der fortschreitenden Urbanisierung immer öfter in Vorgärten und eben auch Wäschespinnen.

Hungerford hofft, dass Tillys Geschichte dabei hilft, mehr Koalas davor zu schützen, ihre natürliche Umgebung zu verlieren.

„Koalas sind auf einem Pfad in Richtung Aussterben. Und schuld daran ist der Verlust ihres natürlichen Lebensraumes, weil Land gerodet wird, die Verstädterung fortschreitet, Buschfeuer das Land verwüsten und Krankheiten ausbrechen. Koalas verdienen unseren Respekt!“

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