Hund kuschelt sich an mich Bedeutung
Lilly

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Hund kuschelt sich an mich: Welche Bedeutung es wirklich hat

Hunde sind nicht nur gerne aktiv und draußen unterwegs. Hunde kuscheln auch gerne – entweder mit ihren Artgenossen oder anderen Haustieren oder aber natürlich mit Dir. 

Hinter dem Kuscheln verbirgt sich selbstverständlich ausschließlich Zuneigung – oder etwa nicht? 

Du fragst Dich, welche Bedeutung „Mein Hund kuschelt sich an mich“ noch hat? Erfahre es im folgenden Ratgeber.

Hund kuschelt sich an mich: Bedeutung

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Kuscheln hat für Hunde weitaus mehr Bedeutungen, als der bloße Ausdruck von Zuneigung. Tatsächlich verstecken sich hinter dieser anhänglichen Geste die folgenden Beweggründe.

Zuneigung

Bleiben wir erst einmal noch bei der Zuneigung. Natürlich zeigt Dein Hund Dir mit dem an Dich kuscheln, dass er Dich lieb hat

Wäre dem nicht so, würde er Dich aller Wahrscheinlichkeit nach links liegen lassen.

Gut zu wissen:

Kuscheln ist Teil der Hunde-Kommunikation. Und zusammengerollt mit den Geschwistern auf der Lieblingsdecke zu liegen, lernen die kleinen Mäuse bereits von Kleinauf.

Zugehörigkeitsgefühl

Hunde sind Rudeltiere – das ist wohl jedem Hundehalter mehr als bekannt. Innerhalb dieses Rudels wird auch gekuschelt. Hier handelt es sich um das sogenannte „Kontaktliegen“.

Mit diesem wird unter anderem ein Gefühl der Zusammengehörigkeit ausgedrückt. Lebt Dein Hund mit Dir alleine, bist natürlich Du Teil des Rudels. Und kommst demnach in den Genuss des „Kontakt-Kuschelns“.

Dein Hund möchte Dir damit sagen, dass ihr zwei eine Einheit seid und einfach zusammengehört. Manche Hunde kuscheln mehr und andere weniger. Doch diese 6 Hunderassen lieben es zu kuscheln.

Wärme

Kuschelt Dein Hund nachts mit Dir? Dann ist ein weiterer Grund hierfür zu finden. 

Dein Hund sucht zum einen Deine Wärme. Schließlich bist Du so etwas wie eine riesengroße Wärmflasche auf zwei Beinen.

Umgekehrt möchte Dein Hund aber auch Dir etwas von seiner Wärme abgeben. Und noch eine weitere Motivation steckt hinter dem nächtlichen Kuscheln. Dein Hund möchte Dich damit beschützen.

Schon gewusst?

Es ist nach wie vor heiß diskutiert, ob ein Hund mit im Bett schlafen sollte oder nicht

Tatsächlich gibt es diverse Gründe, die dafür sprechen – und diese sind teils wissenschaftlich belegt.

Schläft Dein Hund bei Dir im Bett, fördert dies beispielsweise Deinen persönlichen Stressabbau

Wirkt sich also positiv auf Deinen Schlaf sowie Dein Herz-Kreislauf-System aus.

Reviermarkierung

Nicht nur Katzen markieren ihr Revier mit dem Kopf – auch Hunde tun dies. Wusstest Du, dass Hunde Duftdrüsen im Gesicht haben? 

Diese wiederum geben bei jedem Kontakt mit Dir die individuellen Pheromone Deines Hundes an Dich ab.

Du hast festgestellt: Mein Hund drückt seinen Kopf an mich? Dann drückt er nicht nur Zuneigung aus – er macht seinem Umfeld auch klar, dass Du gewissermaßen „sein“ Revier bist.

Angst

Ein weniger schöner Grund für ausgiebiges Kuscheln kann aber auch Angst sein. Zum Beispiel die Angst vor Schmerzen oder Unwohlsein.

Es kann durchaus vorkommen, dass Dein Hund, wenn er Schmerzen hat, deutlich kuschelbedürftiger ist, als sonst. 

Dein Hund kuschelt plötzlich viel? Dann kann eine Erkrankung leider ebenfalls dahinter stecken.

Ist Kuscheln immer ein Zeichen von Zuneigung?

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Wie Du der obigen Liste entnehmen kannst, ist Kuscheln nicht immer nur ein Zeichen der Zuneigung

Und so können sich hier auch die genannten Gründe verbergen – von denen die meisten aber glücklicherweise sehr positiv sind.

Gut zu wissen:

Wir haben Dir ja gesagt, dass auch Angst ein Grund für das Kuscheln sein kann. Ebenso wird Dein Hund versuchen, Dich mit Kuscheln zu beruhigen.

Nämlich dann, wenn er merkt, dass Du „unter Strom“ stehst und gestresst bist – oder aber ebenfalls mit Deiner Gesundheit zu kämpfen hast.

Hund kuschelt sich nachts an mich – Bedeutung

In der Hundewelt hat das sogenannte „Kontaktliegen“ eine hohe Bedeutung. Der Körperkontakt Seite an Seite mit seinen Menschen, anderen Tieren oder Artgenossen drückt Zusammengehörigkeit und Zuneigung aus. Das könnte der Grund sein, warum Dein Hund sich nachts an Dich kuschelt.

Ein positiver Nebeneffekt vom Kontaktliegen ist die Wärme, die durch das Kuscheln produziert wird.

Kontaktliegen

Hunde sind Rudeltiere. Das heißt, dass sie die Nähe ihrer Artgenossen brauchen, und das auch nachts.

Nicht immer ist aber ein Artgenosse zur Stelle, um diese Rolle auszufüllen. Und hier kommst Du als Alphatier ins Spiel.

Dein Hund kuschelt sich nachts an Dich, weil er den Kontakt zu Dir sucht. Und sich damit sicher und geborgen fühlt.

Schon gewusst?

Vor allem Welpen und junge Hunde lieben das Kontaktliegen. Denn es kann ihnen Angst und Nervosität nehmen – und so für einen erholsamen Schlaf sorgen.

Wärme

Wärme ist für Deinen Hund ein weiterer Faktor, um sich nachts an Dich zu kuscheln. Schließlich bist Du in der Regel deutlich größer als Deine Fellnase und fungierst hier als menschliche Wärmflasche.

Sollte mein Hund bei mir im Bett schlafen?

Diese Frage wird nach wie vor heiß diskutiert – und wie Du Dich entscheidest, liegt bei Dir. 

Natürlich kannst Du argumentieren, dass Du die dreckigen Hundepfoten und den Hundepopo nicht im Bett haben willst.

Auch Parasiten können sich natürlich ebenfalls hier breitmachen. Aber es gibt einige Gründe, die dafür sprechen, dass Dein Hund das Bett mit Dir teilt.

Stressreduktion

Kuschelt sich Dein Hund nachts an Dich, schüttet er Oxytocin aus. Dieses Hormon macht nicht nur glücklich – es reduziert auch Stress. Und zwar sowohl für Deinen Hund, als auch für Dich.

Übrigens ist es inzwischen auch wissenschaftlich belegt, dass Hunde, die nachts das Bett ihrer Menschen teilen, den Blutdruck senken können.

Schutz

Hunde haben einen angeborenen Beschützerinstinkt. Manche Rassen mehr, manche weniger. Das heißt: Dein Hund passt nachts auf Dich auf. Bemerkt er zum Beispiel ein verdächtiges Geräusch, wird er Dich an Deiner Seite beschützen.

Enge Bindung

Nicht zuletzt trägt das nächtliche Kuscheln mit Deinem Hund dazu bei, dass ihr eine engere Bindung aufbaut.

Denn die Nähe und das Vertrauen, die ihr einander schenkt, schweißt euch noch enger zusammen.

5 Anzeichen, dass dein Hund dich liebt

Neben dem Kuscheln gibt es weitere Anzeichen dafür, dass Dein Hund Dich liebt.

Augenkontakt

„Schau mir in die Augen, Kleines“ – oder so ähnlich. Schaut Dein Hund Dir tief in die Augen, weißt Du: Er liebt Dich. 

Denn in der Regel ist der Augenkontakt nur dann intensiv, wenn eine enge Beziehung zwischen Hund und Halter besteht – und das damit verbundene Vertrauen.

Anhänglichkeit

Dein Hund weicht Dir kaum von Deiner Seite? Folgt Dir also auf Schritt und Tritt? Dann hast Du ein weiteres Anzeichen dafür, dass er Dich liebt. Er möchte am liebsten IMMER in Deiner Nähe sein.

Trösten

Wir haben diesen Punkt ja schon kurz angerissen. Liebt Dein Hund Dich, dann ist er sowohl in den guten als auch in den schlechten Zeiten immer für Dich da.

Du bist beispielsweise traurig? Dann wird Dein Hund versuchen, Dich zu trösten und aufzumuntern. Ein weiterer Beweis dafür, dass er Dich liebt.

Lecken

Gut, von einem Hund unter anderem im Gesicht abgeleckt zu werden, ist vielleicht nicht jedes Hundehalters Sache. Aber unabhängig davon, wie Du dazu stehen magst: Dein Hund zeigt Dir damit sehr eindeutig, dass er Dich liebt.

Geschenke

Haustiere machen ihren Haltern gerne Geschenke. Was bei Katzen in der Regel in Form einer toten Maus oder eines toten Vogels geschieht, ist bei Hunden zum Glück ein wenig weniger „eklig“.

Liebt Dein Hund Dich? Dann erkennst Du das unter anderem daran, dass er Dir seinen Lieblings-Kauknochen oder sein Lieblings-Hundespielzeug vor die Füße legt.

Fazit

Mein Hund drückt sich an mich und will kuscheln – und Du hast Dich schon immer gefragt, welche Bedeutungen dahinterstehen. 

Die häufigsten Beweggründe haben wir Dir in diesem Ratgeber erklärt. Und so sind neben Zuneigung auch Nähe, Geborgenheit und ein Zugehörigkeitsgefühl eine Motivation für Hunde, mit ihren Menschen zu kuscheln. 

Tatsächlich solltest Du oft mit Deinem Hund kuscheln – denn dadurch stärkst Du die Bindung zu Deiner Fellnase.

Wie sieht es bei Dir und Deinem Hund aus? Habt ihr bestimmte Kuschelrituale? Oder gibt es bestimmte Dinge, die Dein Hund macht, um Dir zu zeigen, wie sehr er Dich liebt? 

Teile diese gerne in den Kommentaren mit uns.

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10 Kommentare zu „Hund kuschelt sich an mich: Welche Bedeutung es wirklich hat“

  1. Avatar

    Mein Rüde macht das auch…genau das selbe…
    Ich vermute bei meinem auch das er extrem verlustangst hat das ich nicht mehr komme und das deswegen maxht

  2. Avatar

    Wir haben 2 Französische Bulldoggen sie sind beide extrem verschmust.Aber neun Rüde ist total auf mich bezogen so verschmust und seine Zuneigung mir gegenüber ist extrem

  3. Avatar

    Habe seit 23.12.21 eine französische Bulldogge im Besitz.
    Sie wurde wohl nur zu Zucht verwendet
    Ihre Zitzen sind groß und hängen herunter.Wie kann man einer Hündin so etwas antun?
    Seit sie bei uns ist kuschelt sie nur noch und macht alles um uns zu gefallen.Ich liebe diese kleine Fellnase über ALLES!!!!!

  4. Avatar

    Wir haben einen 3jährigen AmBulldog-Mix adoptiert, von der 1. Nacht an schläft er neben mir und kuschelt sich nun schon seit einem halben Jahr bei mir ein wenn wir schlafen gehen. Aber auch tagsüber sucht er seine Streicheleinheiten.
    Der beste Therapeut hat Fell, 4 Pfoten und bellt 🙂

    1. Avatar

      Mein Hund ist so auf mich bezogen. Beim Vorbesitzer war er nur gut um Hundebabys zu zeugen. Er selbst blieb auf der Strecke. Er ist so dankbar und lieb. Trotz seiner schlechten Erfahrungen.

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    Mein kleiner Bolonkarüde, mit dem ich seit dem Tod meines Mannes allein lebe, kuschelt sehr gern mit mir, tippelt mir immer hinterher. Wenn er einen Kauknochen oder eine Möhre hat, steckt er den Rest immer in meinen Hausschuh. Sooo lieb!

  6. Avatar

    Mein weiser Schäferhund kuschelt jeden Abend mit mir auf der Couch. Wir passen da gerade so drauf.
    Und wir zwei genießen das Gefühl ausgiebig.
    Ich werde dabei immer wieder abgeleckt was ich nicht gerade schön finde.
    Aber man kann sich ja danach waschen.
    LG

    1. Avatar

      Mein Hund ist 3j soll er sein aber er pullert immer an den Sessel oder Hocker immer nachts oder wenn ich kurz weg bin auch und ich geh alle 4stunden gassi.was kann ich tun das er nicht mehr hin pullert

      1. Avatar

        Liebe Claudia, ich denke, es ist ein psychisches Problem. In dem Alter sollte es nicht mehr passieren. Kann es sein, dass er sich dadurch mehr Aufmerksamkeit von dir erhofft? Ich schließe mal Krankheit aus. Versuche mal, die Unreinheiten ohne Kommentar zu beseitigen. Ob schimpfen oder Lob ist ihm egal, aber du hast dich ihm kurze Zeit gewidmet….. das ist nur mal ein Vorschlag. Ich wünsche dir viel Glück mit deinem Hundi. Er will dich aber damit kei esfalls ärgern. Ist ein Hilferuf an dich.. Liebe grüsse Gisela

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