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Jesse Reimann

Jesse Reimann

Hundeversicherungen: Welche gibt es und was ist wichtig?

Hundeversicherungen sind eine gute Sache. So seid du und dein Liebling jederzeit gut abgesichert.

Wenn du dich mit dem Thema Hundeversicherungen beschäftigst, stellt sich schnell die Frage: Welche gibt es und was ist wichtig? Denn du kannst für deinen Vierbeiner nicht nur eine Hundehaftpflicht abschließen, sondern auch eine OP- oder Krankenversicherung. Tipps gibt es unter anderem auf www.vergleichen-und-sparen.de. Wir erklären dir, welche Hundeversicherungen wichtig sind und wie du die perfekte Absicherung findest. Außerdem haben wir einen echten Experten für Tierversicherungen zu dem Thema befragt.

Ratgeber: Hundeversicherungen – welche gibt es?

Es gibt u. a. folgende Versicherungen: die Hundehaftpflicht, die Hunde-OP-Versicherung und die Hundekrankenversicherung. Am wichtigsten ist die Hundehaftpflichtversicherung.

Warum ist die Hundehaftpflicht so wichtig?

Ganz einfach: Du bist für deinen Vierbeiner verantwortlich. Verursacht er einen Schaden bei anderen Personen, können diese von dir Schadensersatz fordern. Je nach Schaden kann das ziemlich teuer für dich werden. Hast du jedoch eine Hundehaftpflicht, kommt diese für die Schäden auf.

Ganz wichtig: Lebst du mit deinem Liebling in Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein oder Thüringen? Dann bist du zum Abschluss der Hundehaftpflicht gesetzlich verpflichtet. Und auch in einigen anderen Bundesländern kann es je nach Hunderasse sein, dass du ihn haftpflichtversichern musst.

Was macht eine gute Hundehaftpflicht aus?

Die Hundehaftpflicht ist also wichtig und teilweise sogar Pflicht. Doch wie findest du heraus, welche Versicherung den besten Schutz bietet? Genau diese Frage haben wir Ralf Becker von vergleichen-und-sparen.de gestellt. Der langjährige Experte für Tierversicherungen ist selbst Hundebesitzer und weiß genau, worauf es ankommt: „Eine gute Hundehaftpflicht verfügt über eine Versicherungssumme von mindestens 5 Millionen Euro. Alles andere hängt von dem Hundebesitzer und dessen Lebensweise ab. Wohnen Hundehalter und Vierbeiner zur Miete oder fahren häufig gemeinsam in den Urlaub? Dann sollten Mietsachschäden eingeschlossen sein. Ist der Hund öfter in der Obhut von Freunden oder Nachbarn? Dann ist die Fremdhüterklausel wichtig.“

Was kostet die Haftpflicht für Vierbeiner?

Auch mit dieser Frage haben wir uns direkt an den Versicherungsexperten gewandt. Seine Antwort: „Es gibt große Preisunterschiede. Das liegt daran, dass zum Teil verschiedene Leistungen abgedeckt werden. Die günstigste Hundehaftpflicht bekommen Sie bereits für weniger als 25 Euro im Jahr. Trotzdem empfehle ich einen Vergleich. Bei uns auf vergleichen-und-sparen.de können Hundehalter über 340 Tarife kostenlos miteinander vergleichen.“

Welche anderen Hundeversicherungen sind sinnvoll?

Möchtest du deinen Liebling auch gesundheitlich bestens versorgt wissen, ist ein Krankenversicherungsschutz die sinnvollste Option. Mit einer Hundekranken- oder OP-Versicherung gibst du dem Tierarzt die Möglichkeit alles zu tun, was nötig ist, damit dein Vierbeiner schnell wieder auf die Beine kommt. Ohne, dass du ständig auf die Kosten schauen musst.

Der Tierversicherungsexperte Ralf Becker hat die Vorteile der Hundekrankenversicherung für uns zusammengefasst: „Jeder Hund kann krank werden. Und Tierarztbesuche sind meist sehr teuer. Die Hundekrankenversicherung trägt die Kosten. Abgesichert sind u. a. die Diagnose und Behandlung sowie Operationen und Medikamente.“

Ganz wichtig: Die Hunde-OP-Versicherung deckt nur die Kosten einer Operation und deren Nachbehandlung ab. Ist für die Behandlung kein chirurgischer Eingriff nötig, kommt sie nicht für die Kosten auf. Trotzdem ist sie eine gute und vor allem günstige Alternative zur Hundekrankenversicherung. Schließlich gibt es die Operationsversicherung schon für unter 7 Euro im Monat.

Ratgeber: Hundeversicherungen – was ist wichtig?

Versicherungssumme

Gut abgesichert bist du im Schadensfall nur, wenn die Versicherungssumme hoch genug ist. Der Versicherungsexperte Ralf Becker empfiehlt bei der Hundehaftpflicht eine Deckungssumme von mindestens 5 Millionen Euro.

Bei der Hundekranken- und OP-Versicherung solltest du ein Auge auf die Höchstentschädigung haben. Denn manche Versicherer begrenzen ihre Leistungen und übernehmen die Tierarztkosten pro Versicherungsjahr nur bis zu einer gewissen Summe.

Mietsachschäden

Damit du nicht aus eigener Tasche für Schäden aufkommen musst, die dein vierbeiniger Freund in der Mietwohnung verursacht, sollte die Hundehaftpflicht auch sogenannte Mietsachschäden abdecken. Für den gemeinsamen Urlaub in einer gemieteten Ferienunterkunft spielt dieser Schutz ebenfalls eine wichtige Rolle.

Erstattung der Tierarztgebühren

Dein Tierarzt muss sich bei seiner Abrechnung nach der Gebührenordnung für Tierärzte richten. Er darf zwischen dem ein- und vierfachen Gebührensatz abrechnen. Am besten entscheidest du dich für eine Hundekranken- bzw. Hunde-OP-Versicherung, die mindestens den zweifachen Satz und im Notfall den vierfachen Satz erstattet.

Selbstbeteiligung

Hundeversicherungen gibt es mit und ohne Selbstbeteiligung. Der Vorteil: Die Tarife mit einer Selbstbeteiligung sind meist noch günstiger. Allerdings werden dann im Schadensfall nicht die kompletten Kosten übernommen. Einen Teil musst du selbst begleichen.

Fazit: Hundeversicherungen

Hundeversicherungen sind sinnvoll und wichtig. Denn dann musst du nicht in Angst vor möglichen Kosten leben, die entstehen, wenn dein Liebling einen Schaden verursacht oder krank wird.

Eine Haftpflicht für Hunde solltest du auf jeden Fall haben. Deinen Vierbeiner nicht zu versichern, ist einfach zu riskant. Ein kostspieliger Schaden kann schnell entstehen. Ebenso sinnvoll kann es sein, für deinen Hund eine OP-Versicherung oder Krankenversicherung abzuschließen.

Bevor du dich für eine Hundeversicherung entscheidest, solltest du die verschiedenen Angebote vergleichen. So kannst du dir einen Überblick über die Bedingungen, Beiträge und Leistungen verschaffen. Auf die bloße Empfehlung eines Tarifs ist bei der Suche nach der optimalen Absicherung nämlich oft kein Verlass.

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