Krankheiten
Jesse Reimann

Jesse Reimann

5 Rassehunde, die besonders anfällig für Krankheiten sind (Mit Bildern)

Rassehunde sind wahre Schönheiten und werden aufgrund ihres Wuchses, Körperbaus und ihrer Ansicht von uns sehr geschätzt.

Leider bringen Rassehunde damit genetisch bedingte Krankheiten mit sich, auf die wir als Hundehalter vorbereitet sein müssen. Diese rassetypischen Gebrechen fassen wir in unserer Liste zusammen.

Wichtig beim Kauf eines Rassehundes ist ein seriöser Züchter. Etwas, das gar nicht oft genug betont werden kann.

Denn diese Hunde weisen Merkmale und Eigenschaften auf, die wir sehr schätzen, aber die wir nur von ausgewiesen sorgfältigen Züchtern kaufen sollten!

1. Dackel

Dackel

Sie sind possierlich mit ihren kurzen Beinen und ihrer Agilität, welche ihrem Körperbau oft zuwider läuft.

Als Halter braucht es zwar Geduld und eine konsequente Hand, aber ist der Dackel einmal erzogen und sozialisiert, erweist er sich als perfekter Familienhund auch abseits von Jägern.

Die lange Wirbelsäule im Vergleich zu den Stummelbeinchen ist schon ein Anzeichen dafür, dass es zu Gebrechen und Beschwerden mit den Gelenken und Bandscheiben kommen kann.

Sie wurden ursprünglich für die Jagd auf Niederwild eingesetzt und sollten dieses bis in dessen Bau verfolgen können. Das können sie natürlich, aber zu welchen Kosten!

Störungen im Bewegungslauf sind erste Anzeichen für Beschwerden im gesamten System und Bewegungsapparat. Darauf muss ein Dackelhalter vorbereitet sein, auch wenn der Züchter Wert gelegt hat auf Eltern mit gutem genetischem Zeugnis.

2. Australian Shepherd

Australian Shepherd

Neben ihrem langen Fell werden diese Hunde auch wegen ihrer strahlend blauen Augen als äußerst erstrebenswert erachtet. Auffallen ist alles, scheint die Devise.

Der sogenannte Merle-Effekt, zu erkennen an einer bläulichen Färbung vom Fell, den Augen oder auch bei Nackthunden ihrer Haut, führt zu Krankheiten, welche schon in frühester Jugend auftreten können.

Es ist eigentlich ein Gen-Deffekt, der die strahlende blaue Augenfarbe, charakteristisch, für den Australian Shepherd, zugrunde liegt.

Augenerkrankungen bis zur völligen Blindheit können die Folge sein. Selbst Welpen aus Züchtungen, welche nicht völliger Kontrolle von Tierärzten, sondern nur Merkmalen unterliegen, können in frühester Jugend davon betroffen werden oder gleich blind zur Welt kommen.

3. Pudel

Pudel

Sie wurden ursprünglich als Jagdhunde gezüchtet und sollten dem Wild ohne Probleme nachsetzen können.

Heute allerdings finden sich Pudel in allen Größen und Variationen, weil man aus Gen-Defekten neue Pudelrassen gezüchtet hat.

Während bei den großen Rassen vor allem Gelenkprobleme symptomatisch sind, allen voran die Hüften der hochgewachsenen Tiere betreffend, können die Zwerg- und Mini-Pudel mit Augenkrankheiten und ebenfalls Knochenproblemen behaftet sein.

Netzhautschwund, grauer Star und Abnützungen von Kniescheiben sind nur der Gipfel des Eisberges, welcher von Tierärzten genannt wird, wenn es zur Frage nach Pudelkrankheiten kommt.

4. Bulldoggen

Bulldoggenarten

Es gibt sie in vielen länderspezifischen Variationen und sie stehen regelmäßig in ihrer Heimat in den Top-Listen der beliebtesten Hunderassen, die Bulldoggen.

Das Ziel der Zucht war eine kürzere Schnauze und diese verursacht heute die bekannten Probleme bei der Atmung. Kurzatmigkeit und dadurch Kreislaufprobleme sind diesem eigentlich energiegeladenen Wesen inhärent.

Augen- und Bindehautprobleme sind bedingt durch die weit herausragende Linse und das kurze Fell kann auch dazu führen, dass die Haut unter Krankheiten oder Allergien zu leiden hat.

Diese liebenswerten Wesen mit ihrem drolligen Aussehen werden zwar von Familien geliebt und sie erweisen sich als wunderbare Mitglieder, können aber auch hohe Rechnungen beim Tierarzt verursachen.

5. Labrador Retriever

Labrador Retriever

Sie sind immer in den Reihen der Top-Platzierten Hunderassen vertreten, wenn es um das weltweite Messen der beliebtesten Hunderassen geht.

Da sie eine Liebe für Futter haben, werden sie gerne von ihren Haltern gemästet. Kaum jemand rechnet Leckerlis in die Tagesration des Futters für seinen tierischen Freund mit ein.

Dieser Heißhunger kommt laut neueren Forschungen ebenfalls aus einem Gen-Deffekt, der bedingt, dass ein enzymatischer Botenstoff für Sättigung nicht gebildet wird.

Daneben können diese beliebten Vierbeiner Krankheiten an Hüften- und Ellenbogengelenken entwickeln.

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1 Kommentar zu „5 Rassehunde, die besonders anfällig für Krankheiten sind (Mit Bildern)“

  1. Avatar

    Da muss ich ihnen aber deutlich widersprechen. Ich habe einen zwergpudel ,13jahre alt,augen gut ,fit wie ein Turnschuh.er läuft mit meinem Mann Halbmarathons und macht Bergtouren ohne jegliche Probleme. Ein Pudel ist eine alte Rasse und völlig pflegeleicht und robust.

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