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Jesse Reimann

Jesse Reimann

Richter aus Ohio (USA) hat genug von Tierquälerei – also fällt er ungewöhnliche Urteile

Mit Entsetzen lesen Tierschützer und Tierliebhaber so manche Geschichte über unsägliches Leid unserer liebsten Vierbeiner.

Trotz Gesetzestexten haben wir oft das Gefühl, eine Geldstrafe oder auch Freiheitsentzug würde keinerlei Wirkung bei den Tierquälern zeigen.

Einem Richter aus Ohio, einem Bundesstaat der USA, erging es jahrelang ähnlich.

Tierliebhaber von Kindesbeinen an

Richter Mike aus Ohio wuchs mit einem Dackel Mischling auf, der den Namen Herrmann trug. Er war es von klein auf gewöhnt, sich respektvoll um den Vierbeiner zu kümmern und seine Eigenheiten zu akzeptieren.

Heute nennt er einen Berner Sennenhund, namens Kasey, sein Eigen und sein Faible für Tiere hat niemals nachgelassen.

Der Gesetzestext

Als Richter kennt er sich aus bei möglichen Verurteilungen von Vergehen gegen Haustiere. Er verhängte die zulässigen Geldstrafen und versuchte in seiner Urteilsverkündung auch auf das Leid der Tiere Bezug zu nehmen.

Niemals schien es ihm genug, den Angeklagten wirklich zu vermitteln, welches Elend sie ihren Tieren angetan hatten.

Kreative Lösungen gefragt

Heute stehen in seinen Urteilen, neben den gesetzlich erlaubten Strafmaßen, auch kreative Lösungen, um den ehemaligen Tierbesitzern vor Augen zu führen, wie es den ihnen Anvertrauten wirklich erging.

Die Frau auf der Müllhalde

Eines seiner Beispiele ist das Urteil für eine Hundebesitzerin, welche ihren pelzigen Begleiter inmitten von Müll und Unrat gehalten hat.

Neben der obligatorischen Geldstrafe für die ehemalige Hundebesitzerin verurteilte sie der Richter zu 8 Stunden auf einer Müllhalde.

Sie wurde dazu angehalten, sich einen stinkenden Platz zu suchen, überschwemmt mit ekligen Hinterlassenschaften und darüber nachzudenken, wie ihr Vierbeiner gelebt hat.

Übernachtung im Wald

Ein weiteres Beispiel, welches Richter Mike aus Ohio gerne erzählt, ist eine Katzenhalterin. Sie hatte insgesamt 35 neugeborene Kätzchen in einem Wald ausgesetzt, weil sie sie nicht behalten wollte oder konnte.

Ihr wurde neben der Strafe für ihre Misshandlung auferlegt, eine Nacht in ebendiesem Wald zu verbringen.

Nachdenken ist angesagt bei Richter Mike

Mit jedem Urteil, dass der Richter fällt, versucht er nicht nur dem Gesetzestext zu entsprechen, sondern den Tierquälern auch plakativ vor Augen zu führen, wie sie mit ihren Vierbeinern, Hunden ebenso wie Katzen oder anderen Haustieren, umgegangen sind.

Er hält sie dazu an, dieselben Umstände zu erleben und darüber nachzudenken, ob sie dies wirklich als ein lebenswertes Leben einschätzen!

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5 Kommentare zu „Richter aus Ohio (USA) hat genug von Tierquälerei – also fällt er ungewöhnliche Urteile“

  1. Avatar

    Dieser Richter „lebe hoch, hoch, hoch! Einfach Bravo!!!! Aber die Strafen sind immer noch zu gering! Haustiere die so abhängig von uns sind derart zu behandeln, abzuschieben, zu quälen und nicht zu schätzen oder zu respektieren, sollte noch viel schärfer bestraft weden. Möge es auf jeden Tierquäler im Hundertfachen zurückfallen! Jede Sekunde seines/ihres Lebens sollen sie leiden!!! Wer unschuldigen Wesen Leid antut soll jeden Tag leiden und nicht nur ein paar Stunden. Man weiss ja wie solche Parasiten der Menschheit ticken. Sie lernen nichts und es kostet sie höchstens ein dummes Grinsen.

  2. Avatar

    Warum kann sowas nicht in Deutschland praktiziert werden.
    Dann hätten wir weniger sexual Delikte und unmenschliches Verhalten an Tier und Kind.

    1. Avatar

      Finde es schrecklich das Tiere nur als „Sache“ und nicht als Lebewesen im Gesetz stehen. Tiere zeigen uns immer wieder das sie über ihre „Art“ Empathie für andere Lebewesen empfinden,da können auch „Feinde“ zu FREUNDEN werden

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