Soldat verliebt sich in Streuner
Lilly

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Soldat verliebt sich im Irak in Straßenhund: In den USA kommt es zum emotionalen Wiedersehen

Wir wissen, dass es Länder gibt, in denen Straßenhunde zum Bild gehören. Wir wissen auch, dass diese Hunde eher nicht eingesammelt und versorgt, sondern vielmehr getötet werden.

Der Irak, als ohnehin Krisen- und Kriegs-geschütteltes Land, gehört hier dazu.

Wir freuen uns also umso mehr, die Geschichte des US-amerikanischen Soldaten Ken und seines Streuners Ollie erzählen zu können.

Der Welpe im Armeestützpunkt

YouTube/KPIX CBS SF Bay Area

Auch Ken weiß nicht genau, woher der Welpe plötzlich kam und wie er seinen Weg in den Armeestützpunkt fand, indem Ken 2016 im Irak stationiert war.

Der kleine Kerl tauchte aus der Wüste auf und eroberte die Herzen der Kompanie. Ganz besonders aber schloss er Freundschaft mit Ken.

Ken tat sein Möglichstes, um Ollie, wie er den Welpen inzwischen getauft hatte, zu füttern und auf dem Armeestützpunkt in Sicherheit zu behalten.

Ollie sorgt für gute Laune

YouTube/KPIX CBS SF Bay Area

Obwohl gerade Ken, den kleinen Kerl unter seine Fittiche nahm, hellte Ollie die Stimmung aller Soldaten im Camp auf.

Er verabschiedete sie, wenn sie zu einem Einsatz aufbrechen mussten und saß als kleines Empfangskomitee bereit, wenn sie davon wieder in ihr Lager zurückkehrten.

Schwanz wedelnd, begrüßte er Ken und seine Kollegen. Er freute sich sichtlich jedes Mal, wenn die Soldaten unverletzt wieder zu ihm zurückfanden und ihn weiterhin mit ihrer Aufmerksamkeit überschütten konnten.

Ollie wurde zu einem wichtigen Teil der Kompanie und vor allem zum besten Freund von Ken.

Die Soldaten schließen den Stützpunkt

Ollie war inzwischen zu einem strammen und kraftstrotzenden, nichtsdestotrotz freundlichen, Junghund herangewachsen, als die Soldaten die Information erreichte, dass ihr Stützpunkt geschlossen und aufgegeben werden sollte.

Ken begann sich Sorgen zu machen, dass Ollie das Leben in Zukunft wieder als Straßenhund führen müsste und diesem eigentlich nicht mehr gewachsen war. Er hatte sich an die Annehmlichkeiten im Camp ebenso gewöhnt, wie an die ständige Anwesenheit von Menschen.

Ken setzt alle Hebel in Bewegung

Zurück in Kalifornien setzte Ken sofort alle Kontakte in Bewegung, um Ollie aus dem Irak zu sich zu holen und ihm auch weiterhin ein glückliches Leben zu ermöglichen.

Seine Kollegen unterstützten ihn bei diesem Unterfangen. Der fröhliche Vierbeiner hatte schließlich die Stimmung im Camp für alle Soldaten erhellt.

Dank großzügiger Spenden von Kollegen und Umfeld sowie der SPCA International konnte Ollie schließlich sein Wiedersehen mit Ken in seiner Heimat Kalifornien feiern.

Ein tränenreiches, wenngleich freudiges Ereignis, welches Ken und seine Freunde in den sozialen Medien geteilt haben, um allen Soldaten zu zeigen, dass kein Freund in Feindesland zurückgelassen werden muss, auch vierbeinige Kameraden nicht!

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2 Kommentare zu „Soldat verliebt sich im Irak in Straßenhund: In den USA kommt es zum emotionalen Wiedersehen“

  1. Avatar

    Menschen,welche Tiere Quälen sind Kreaturen und Missgeburt der Hölle.Denen wünsche ich das Gleiche,Qualen bis zum verrecken

  2. Avatar

    Es sollte viel mehr Menschen mit großem Herz geben!!! Vor allem sollten diejenigen, die sich ein Haustier nehmen, sich auch weiterhin darum kümmern, sobald es krank und hilfsbedürftige wird und nicht einfach aussetzen!!! Solche Leute sind in meinen Augen keine Menschen, sondern kalte, herzlose, egoistische Kreaturen!!!

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