Straßenhündin sieht aus wie eine Hyäne – mit ihrer Verwandlung hätte keiner gerechnet

Straßenhündin sieht aus wie eine Hyäne – doch dann erlebt sie eine unglaubliche Verwandlung

Mitten im Paradies von Bali stößt Prue Barber auf ein mysteriöses Wesen, das ihr Leben und das einer scheinbar verlorenen Seele für immer verändert. Ein undefinierbarer Fellhaufen zieht ihre Aufmerksamkeit auf sich.

Zunächst hält sie die Kreatur für eine Hyäne, doch das stellt sich bald als Irrtum heraus, denn hinter dem verfilzten Äußeren verbirgt sich ein vernachlässigter kleiner Hund.

Prue weiß sofort, dass sie diesem hilflosen Bündel voller Leben helfen will, und macht sich daran, den Hund, den sie Hilary nennt, zu retten.


Kein guter Start für Hilary

Kein guter Start für Hilary
Quelle: Mission Paws’ible/The Dodo

Barber, Gründerin der in Bali ansässigen Hunderettungsorganisation Mission Paws’ible, ist auf dem Heimweg von einem Bauprojekt, als ihr Blick auf Hilary am Straßenrand fällt.

„Sie ist fast kahl und abgemagert„,

berichtet sie gegenüber The Dodo.

Niemand scheint den Hund zu kennen oder sich um ihn zu kümmern. Barber beschließt, Hilary zu retten.

Von den über 500 Straßenhunden, die Barber durch Mission Pfote rettet, ist Hilary in besserer Verfassung als viele andere.

„Hilary ist in einem ziemlich guten Zustand für einen Streuner auf Bali“,

erklärt Barber.


Liebevolle Pflege ändert alles

Liebevolle Pflege ändert alles
Quelle: Mission Paws’ible/The Dodo

Mit heilenden Ölmassagen und einem speziellen Shampoo pflegt sie Hilarys Haut und fördert das Fellwachstum. Außerdem stärkt sie Hilarys Immunsystem mit einer gesunden Rohkosternährung, bevor sie sie impfen und kastrieren lässt.

Liebevolle Pflege ändert alles
Quelle: Facebook/Mission Paws’ible

„Hilary war vom ersten Moment an eine Freude“, 

erzählt Barber.

Sie beschreibt Hilary als gesprächig und als „Partygirl“. Sie erinnert an Oscar Wildes Worte: „Sei du selbst, alle anderen sind schon vergeben.“

Und genau das ist Hilary: ein Quell ständiger Positivität, an allem und jedem interessiert, pure Sonnenenergie. Sie gewinnt schnell alle Herzen – auch die der anderen Hunde.


Ein neues Zuhause für immer

Ein neues Zuhause für immer
Quelle: Jancis O’Mara

Nach etwa zwei Monaten intensiver Pflege beginnt Hilarys Fell wieder zu wachsen. In dieser Zeit findet sie auch ein neues Zuhause bei Jancis O’Mara aus British Columbia, Kanada, die ihr den neuen Namen Tilly gibt. 

O’Mara, die ihren Hund während des COVID-19-Lockdowns an Krebs verloren hat, ist auf der Suche nach einem neuen vierbeinigen Freund. Tillys verändertes Aussehen und ihr charmantes Wesen überzeugen O’Mara schließlich, die fröhliche Hündin bei sich aufzunehmen.

Im kühleren Klima Kanadas blüht Tilly auf. Ihr Winterfell gedeiht prächtig. Ihr neues Zuhause teilt sie sich nun mit ihrer Schwester, einer eigenwilligen Calico-Katze namens Kabuki.

Ein neues Zuhause für immer
Quelle: Jancis O’Mara

Anfangs ist das Zusammenleben eine wilde Jagd mit ausgelassenem Spielen und Möbelspringen. Doch mit der Zeit wird das Zusammenleben ruhiger und es scheint, als würden sich die beiden gegenseitig schätzen lernen.

Ein neues Zuhause für immer
Quelle: Jancis O’Mara

Tilly hat sich inzwischen voll in ihr neues Leben integriert. Sie genießt lange Spaziergänge mit O’Mara, wird mit Leckereien verwöhnt und hat das Sagen im Haus.

„Sie ist ein sehr gutes Mädchen und hat mein Leben sehr verändert“,

freut sich O’Mara im Gespräch mit The Dodo.

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