Youtuber riskiert für seinen Höhenflug ein Hundeleben
Lilly

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YouTuber wird festgenommen: Er hatte Ballons an seinen Hund gebunden und ließ ihn fliegen

Unzählige verrückter und süßer Tiervideos kursieren im Internet, die weltweit Tierfreunde begeistern. Aber keiner hat die Grenze des guten Geschmacks so sehr überschritten wie ein Mann aus Delhi, Indien.

Sein Name ist Gaurav Sharma. Seine 4 Millionen Klicks haben ihm nicht mehr ausgereicht. Er wollte seinen Höhenflug um jeden Preis steigern und ließ sich einen furchtbaren Stunt einfallen.

Sein Hund sollte ihm Klicks bringen

Der Youtuber wollte mithilfe seines Hundes, einem kleinen Zwergspitz namens Dollar, seine Bekanntheit auf Youtube weiter steigern. Dafür ersann er einen Plan, der ihm statt Lob jede Menge Kritik einbrachte.

Seine Idee war es, seinen Hund an Heliumballons festbinden und ihn fliegen zu lassen. Ein Freund half ihm bei der Umsetzung. Und tatsächlich flog Dollar bis in den zweiten Stock hinauf.

Jeder, der das Video sah, war schockiert, dass man einem hilflosen Tier eine solche Tortur antat. Besonders schlimm war es, dass man Sharma und seinen Freund grölen und jubeln hörte, während Dollar aufstieg.

Statt vieler Likes eine Strafanzeige und eine Festnahme

Kurz nachdem das Video online hochgeladen war, wehte dem Youtuber ein riesiger Gegenwind entgegen. Die Menschen waren fassungslos und die Mitglieder der Gruppe People For Animals zeigten Sharma an.

In ihren Augen hatte Sharma das Leben seines Hundes sinnlos und absolut verantwortungslos riskiert. Der Youtuber nahm sofort das Video von der Plattform.

Doch es half ihm nichts, trotz seiner Entschuldigung und seinem Hinweis, alle “Sicherheitsmaßnahmen” für seinen Hund getroffen zu haben und ihn wie ein Kind zu lieben, wurde er festgenommen.

Der Polizeisprecher Atul Kumar Thakur gab an, dass die Festnahme nur aufgrund der Anzeige vom Disaster Management Act and Prevention to Currently to Animals Act durchgeführt werden konnte.

Ein Urteil mit Außenwirkung

Mit einer hanebüchenen Ausrede erhoffte er sich milde vom Richter. Sharma gab an, von anderen Youtubern beeinflusst worden zu sein. Zeitgleich warnte er davor, diesen Stunt nicht nachzumachen.

 Sharma durfte eine Kaution hinterlegen und wurde damit aus der Untersuchungshaft entlassen. Er befindet sich nun auf freiem Fuß und es bleibt zu hoffen, dass die Richter ein Urteil mit Außenwirkung finden.

Teile diese unfassbare Geschichte, vielleicht helfen weitere empörte Stimmen dabei, dass solche unsinnigen Ideen, die Tiere in Lebensgefahr bringen, nie wieder ihren Weg in soziale Netzwerke finden.

Zeigt, dass Tierwohl an erster Stelle stehen muss und nicht die Höhenflüge leichtfertiger Like-Junkies!

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