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Jesse Reimann

Jesse Reimann

Das sind die 6 häufigsten Hundekrankheiten bei alten Hunden – Laut Tierärzten

Mit dem Alter tauchen nicht nur bei uns Menschen die ersten Beschwerden auf. Auch unsere Hunde sind vor Alterskrankheiten nicht gefeit.

Bei großen Hunderassen können erste Alterserscheinungen schon nach 6 bis 7 Jahren ersichtlich werden, während die kleineren auch bis zu 9 oder 10 Jahre gesund und munter bleiben können.

Nicht nur, aber vor allem bei Rassehunden, können sich in dieser Zeit auch genetisch bedingte Krankheiten als gravierend erweisen.

Mit welchen Krankheiten du rechnen kannst, hauptsächlich auch dann, wenn Bewegung, geistige Herausforderung und Futter nicht dem Hund entsprechen, haben wir hier zusammen gestellt:

Arthrose

Hund im HUndebett

Diese schmerzhafte Gelenkkrankheit betrifft Sprunggelenke, Ellenbogen und Hüften. Je früher du bemerkst, dass sich die Bewegungsabläufe bei deinem Vierbeiner ändern oder dass er eine sogenannte Schonhaltung einnimmt, desto besser ist die Arthrose behandelbar.

Gezielte Physiotherapie gibt es auch für Hunde und lindert die Schmerzen gravierend. 

Bekannt sind Schäferhunde für ihre frühzeitigen Probleme mit dem Bewegungsapparat.

Altersbedingte Herzerkrankungen

Früherkennung ist auch hier der Schlüssel zu einer gelungenen Behandlung. Denn Probleme des Herzens können sich langsam über Jahre aufbauen. Darum wollen wir noch einmal darauf hinweisen, wie wichtig Vorsorge- und Kontrolluntersuchungen auch bei deinem Hund sind.

Herzerkrankungen finden sich bei etwa 10 % aller Hunde, wie der Bundesverband der Tierärzte für Deutschland schätzt. Besonders betroffen sind hier die kleinen Hunderassen.

Bei ihnen kann ebenfalls genetisch bedingt ein vergrößertes Herz vorliegen und die Beschwerden durch übermäßige oder falsche Bewegung verstärkt werden.

Diabetes Mellitus

Diese Stoffwechselerkrankung tritt bei Hunden auf, die, ebenso wie Menschen, kein Insulin mehr in ihrer Bauchspeicheldrüse produzieren können.

Ein Warnsignal dafür ist oftmaliges Wasserlassen und gegebenenfalls auch Gewichtsverlust.

Leider meinen viele Menschen heute, dass sie ihren Hunden dasselbe Futter vergönnen dürfen, wie sie selbst auch zu sich nehmen. Hunde sind allerdings Fleisch und keine Getreidefresser.

Dazu kommt noch, dass vor allem billige Leckerlis des Öfteren aus Getreide oder Gemüse bestehen und von den Haltern nicht in die Gesamtfuttermenge mit einberechnet werden.

Mit Insulinspritzen ist Diabetes zwar behandelbar, aber ob sie bei Hunden wie bei Menschen durch Ernährungsumstellung heilbar ist, konnte noch nicht abschließend geklärt werden.

Grauer Star

Die Trübung der Linsen kann bei Hunden bis zum Erblinden führen. Auch hier finden sich Hunderassen, welche genetische Defekte mitbringen und damit eine höhere Gefährdung aufweisen.

Gerade mit diesen Hunderassen ist es wichtig, regelmäßig die Kontrolltermine beim Tierarzt wahrzunehmen. Hunde mit abgeflachten Schnauzen wie Mops oder Bulldogge sind anfälliger nicht nur für Grauen Star, sondern auch weitere Erkrankungen der Augen, da diese teilweise als Glupschaugen weit hervorstehen.

Demenz

Seit einigen Jahren kommt auch bei unseren Hunden vermehrt Demenz als unheilbare Krankheit dazu. Die Auslöser für diesen Umstand sind heiß diskutiert, nicht nur bei Hunden, allem voran bei den Menschen selbst.

Trotz vieler neuer Ansätze und bahnbrechender Theorien ist Demenz ein fortschreitender, geistiger Verfall, welcher bei deinem Hund zu geändertem Schlaf-Wach-Rhythmus führen kann. Desorientierung ist ein frühes Warnzeichen.

Die gute Nachricht ist, dass es zumindest gelingt den Prozess auch bei unseren Hunden zu verlangsamen.

Schwerhörigkeit bis hin zu Hörverlust

Wenn dein Hund plötzlich deine Kommandos und Aufforderungen zu ignorieren scheint, dann kann dies einerseits an einer beginnenden Demenz liegen, wahrscheinlicher aber an einer beginnenden Schwerhörigkeit.

Sobald du bemerkst, dass dein Liebling nicht wie gewohnt auf deine Ansprache reagiert, solltest du einen Termin beim Tierarzt vereinbaren.

In die meisten Versicherungen für den Hund sind regelmäßige Vorsorge- und Kontrolluntersuchungen inkludiert. Nimm diese wirklich in Anspruch, nicht erst, wenn du feststellst, dass dein Vierbeiner dich kaum mehr hören oder verstehen kann.

Eine besonders von Hörverlust betroffene Rasse sind die Spaniel und hier angeführt von den quirligen Cavalier King Charles Spaniel, welche gerade auch bei Senioren sehr beliebt sind.

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4 Kommentare zu „Das sind die 6 häufigsten Hundekrankheiten bei alten Hunden – Laut Tierärzten“

  1. Avatar

    Mein Hund, Jack Russel Mischling, wird im November 17 Jahre. Sie war Ende Juni bis Mitte Juli läufig nun ist sie jetzt Mitte September schon wieder läufig. Ist das normal?

  2. Avatar

    Mein Hund frisst nicht mehr eileine seit 7Monate nicht mehr ich fütter mein Hund er schupt das fressen aus war schon beim Tierarzt der nicht gefunden er ist 13jahre alt

    1. Avatar

      13 Jahre ist bereits ein stattliches Alter für deinen Hund 👍🏼😊 Meine beiden Hündinnen ( Hartzer Fuchs – Altdeutscher Schäferhund – Mix , 4 einhalb J. und Labradormix , 11 J. ) sind auch sehr mäkelig und fressen nicht alles , was ich denen liebevoll in den Napf fülle. Die Eine bevorzugt diese Futtermarke , die Andere möchte etwas anderes. Das geht manchmal wochenlang, daß ich über die Hälfte wegkippen muss – vor allem, wenn sie läufig / scheinträchtig sind 🙄 Hier hilft meist „Trick 17“ ! Das heißt, ich mixe Frischfleisch drunter oder gebe es sogar pur 😁 Rindfleisch gibt es roh , ebenso ganz frisches Rinderhack… Hühnerfleisch und Innereien MÜSSEN aber unbedingt vorher abgekocht werden , um Salmonellen abzutöten ! Hühnerfleisch mit gekochtem Reis ( ich mache das alles zusammen in einem großen Topf auf Vorrat für 2-3 Tage ) wird auch immer genommen…Hähnchenmägen ..Leber v. Rind o Geflügel…frischer Pansen ( gibt es fertig geputzt und geschnitten beim Metzger )
      Schweinefleisch bitte nur in sehr geringen Mengen und vor allem gut durchgekocht geben !
      Zum durchkochen kann gerne eine leichte Hühner – o Fleischbrühe verwendet werden. Auf 1l Wasser ein halber Brühwürfel o gestrichener Teelöffel Brühpulver reicht . 1 Mohrrübe kann ebenfalls mitgekocht u gefüttert werden…hartgekochtes Ei fein hacken und unters Futter geben ( bitte nicht täglich ) Es gibt auch im Tierbedarfgeschäft Fisch – und Lachsöl zum übers Futter träufeln…gekochter Fisch darf übrigens auch gefüttert werden – ab und zu gibt es bei uns eine Dose Thunfisch in eigenem Saft ( bitte nicht in Öl ) druntergemischt…oder auch mal körniger Frischkäse.
      Im Alter werden die Herrschaften halt leider etwas mäkelig aber mit ein paar Tricks , wie ich sie jetzt beschrieben habe , sollte es wieder klappen 😊 Und Bitte ! Keine Wurst , Schinken oder gar gewürztes Essen vom Tisch geben – auch wenn es noch so schwerfällt und ich muss auch zugeben , das auch ich den beiden Sonntags mal ein halbes Brötchen mit Leberwurst vom Tisch gebe oder wenn nichts anderes da ist , gibt’s einen Esslöffel Geflügel – oder Kalbsleberwurst unters Futter aber das ist eine absolute Ausnahme.
      Ich wünsche viel Glück beim ausprobieren und deinem vierbeinigen Senior noch ein gesundes und glückliches Leben 🥰
      LG aus dem Schwarzwald
      Biggi

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