Französische Bulldogge negative Eigenschaften
Bonnie

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Französische Bulldogge: negative Eigenschaften & Probleme

Jeder Hund hat seinen eigenen Charakter. Der Dickkopf der Französischen Bulldogge liegt ihr quasi in den Genen. Doch welche negativen Eigenschaften hat die Französische Bulldogge noch und ist ihre Sturheit überhaupt negativ zu bewerten?

Vielleicht ist es genau das, was dich an dieser Rasse fasziniert. 

In diesem Artikel wollen wir uns die Eigenarten und Eigenschaften des Frenchies mal genauer ansehen. 

Welche negativen Eigenschaften können dir vielleicht Probleme in der Erziehung bereiten und welche gesundheitlichen Probleme bringt diese Hunderasse mit sich? All das erfährst du jetzt.

Inhaltsverzeichnis

Negative Eigenschaften der Französischen Bulldogge im Überblick

Die Französische Bulldogge zählt, wie der Name bereits verrät, zu den Molossoiden Hunderassen. Diese sind allgemein bekannt für ihren Dickkopf, ihren grenzenlosen Mut und ihre Unerschütterlichkeit. Das klingt erstmal nicht schlecht. Doch diese negativen Eigenschaften bringt der kleine Frenchie auch mit:

  • Körperlich wenig belastbar
  • Nicht genug Ausdauer für sportlich aktive Menschen
  • Gelten als stur und eigensinnig
  • Sind teilweise nicht nur anhänglich, sondern aufdringlich
  • Teilweise distanzlos, haben selbst keine Individualdistanz
  • Kauen gerne auf Gegenständen herum
  • Manche Frenchies sabbern
  • Anfällig für viele Erbkrankheiten
  • Mimik und Geräusche für andere Hunde manchmal schwer lesbar, was zu innerartlichen Missverständnissen führen kann

Gesundheitliche Probleme der Französischen Bulldogge

Leider hat die Französische Bulldogge mit vielen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Diese sind in ihrer Überzüchtung begründet. 

Zu den genetischen Krankheiten der Französischen Bulldogge zählen u.a.:

  • Brachycephalensyndrom
  • Hüft- und Ellenbogendysplasie
  • Bandscheibenvorfall und Keilwirbel
  • Augenkrankheiten
  • Allergien und Unverträglichkeiten
  • Verdauungsprobleme und Blähungen

Trauriger Fakt:

Die Lebenserwartung von Französischen Bulldoggen liegt bei 10 – 14 Jahren. Leider werden viele Frenchies aber so krank geboren, dass sie dieses Alter nicht mal ansatzweise erreichen.

Probleme bei der Erziehung und Haltung 

Nachteile in der Erziehung und Haltung von Französischen Bulldoggen sind:

1. Eingeschränkte Beweglichkeit

Bestenfalls darf dein Frenchie ebenerdig wohnen und muss nicht so viele Treppen steigen. Gerade im Sommer haben diese Hunde sowieso schon starke Schwierigkeiten mit der Atmung. Ihre körperliche Belastbarkeit ist auch aufgrund von Fehlbildungen teilweise beeinträchtigt.

2. Stur wie ein Esel

Den Dickkopf der Bulldogge muss man schon lieben. Bevor du dir einen Frenchie ins Haus holst, solltest du unbedingt mal einen kennenlernen. Kommst du mit der störrisch-charmanten Art zurecht?

3. Distanzlos und fordernd

Während andere Hunderassen für ihre Zurückhaltung und Sensibilität bekannt sind, ist der Frenchie eher ungestüm und bollerig. Auch das muss kein Nachteil sein. Du musst lediglich abwägen, was besser zu dir passt. 

Was spricht für die französische Bulldogge?

Französische Bulldogge Spaß

Natürlich hat der kleine Frenchie nicht nur negative Eigenschaften! Ganz im Gegenteil. Viele positive Züge sprechen für den kleinen Hund:

1. Der Frenchie ist für jeden Spaß zu haben

Mit Samthandschuhen brauchst du diesen kernigen Kerl jedenfalls nicht anzufassen. Gemeinsames Raufen darf hier auch mal ein bisschen wilder ausfallen und auch sonst nimmt dir der verrückte Bollerkopf nichts so schnell krumm.

2. Er ist liebenswert und anhänglich

Der Frenchie ist fröhlich und treu. Er hat ein liebevolles und ehrliches Wesen mit einem großen Herz. Seine Menschen und auch andere liebt er abgöttisch.

3.Platzsparend und genügsam

Beim Frenchie handelt es sich um eine eher kleine Hunderasse, der auch in einer Stadtwohnung zurechtkommen kann. Seine enorme Energie möchte das Powerpaket aber trotzdem ausleben können, z.B. täglich auf der Hundewiese.

Gut zu Wissen:

Setze dich ruhig intensiv mit dem Charakter dieser Hunde auseinander, wenn du mit einem Frenchie liebäugelst. Sie haben viele tolle Eigenschaften und erfreuen schon lange unzählige Hundebesitzer mit ihrem lustigen Charakter. Du solltest dich bei der Wahl eines Hundes niemals nur von der Optik leiten lassen!

Fazit

Wenn man so will, haben alle Hunde irgendwelche negativen Eigenschaften, ist ja klar und vor allem auch subjektiv zu betrachten! 

Im Endeffekt müssen Hund und Halter zusammen passen. 

Wenn du nicht auf Schlabber- und Knabberattacken, wilde Raufereien, einen ungestümen Dickschädel und patschige Pfoten stehst, ist die Französische Bulldogge vielleicht eher nicht dein Typ Hund. Zu den negativen Eigenschaften dieser Hunderasse zählen leider auch eine ganze Reihe an Erbkrankheiten.

Wenn du einen Frenchie kaufst oder adoptierst, achte bitte darauf, keine Vermehrer zu unterstützen. Informiere dich genau, woran du verantwortungsvolle Züchter erkennen kannst und lass die Finger von dubiosen Anzeigen aus dem Internet. Diese Hunde haben es eh schon schwer, also sollten sie wenigstens eine Chance auf ein gesundes Leben bekommen.

Wir bedanken uns fürs Lesen dieses Artikels und hoffen, dass wir dir weiterhelfen konnten. Wenn du noch Fragen zu den negativen Eigenschaften des Frenchies hast, lass uns gerne einen Kommentar da.

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4 Kommentare zu „Französische Bulldogge: negative Eigenschaften & Probleme“

  1. Avatar

    Hallo an alle Bullyfreunde! Habe mich für einen Bully entschieden, weil kaum eine andere Hunderasse solche liebenswerten Eigenheiten an den Tag legt wie die französische Bulldogge 😁Meiner ist jetzt anderthalb Jahre und kerngesund .

  2. Avatar

    Er pupst und schnarcht, hält sich für unser leibliches Kind und horcht nur auf seine eigene Meinung.
    Er verträgt nur eine einzige, teure Futtermarke und der Tierarzt hat an ihm bestimmt schon einen gebrauchten Kleinwagen verdient.
    Aber…. diese Power, Liebe und Lebensfreude!
    Er ist ein Kampfschmuser, unsere kleine, bekloppte Kartoffel und Herzkirschel.
    Er ist zu jedem freundlich und liebt kleine Kinder.
    Mein Fazit :
    Schmusiger geht nicht.
    Aber empfindlicher auch nicht.
    Obwohl er aus einer wirklich guten Zucht kommt und Freiatmer ist, hatte er schon mit 2 Jahren 4 Bandscheibenvorfälle.
    Der nächste falsche Sprung könnte die Lähmung bringen.
    Weshalb keine vernünftige Tierpension ihn nehmen kann.
    Also keine Flugreisen oder mal ein Wellness Wochenende.
    Diese Rasse ist mit höheren Kosten verbunden.
    Für mich ist er trotzdem genau der Richtige, weil er eine fabelhafte Knutschbacke ist.

  3. Avatar

    Hallo zusammen!!!
    Sind durch unsere Tochter zum Frenchy gekommen.
    War Liebe auf den ZWEITEN BLICK;-)))
    Haben uns dann selber ,für einen aus dem Tierheim entschieden.Er kamm aus einem Illegalen Welpenhandel.Unser Bully
    macht uns soooo viel Freund,glaube er bedankt sich für die Liebe und Fürsorge mit seinem Liebevollen Charakter.
    Passt gut auf eure Bullys auf..LG M.King

  4. Avatar

    Hallo , wir haben jetzt schon den 3. Bully und für uns kommt auch nie eine andere Hunderasse ins Haus ! Unsere Bullys , das stimmt sind dickköpfig bei einigen Anforderungen an sie , aber mit ganz viel Liebe und Geduld kann man sie dann doch bewegen , einnige Dinge zu machen ! Bully sind extrem Kinderlieb und können dann beim Spielen mit den Kindern so richtig aufpowern !! Gleichzeitig sind sie richtige Schmusebacken , Kuscheltiere , einfach für uns der ideale Hund ! Im Sommer muss man schon darauf achten , das sie genügend Schattenplätze haben um sich zu entspannen und dann füllen sie ihren Jahresgebrauch an Wasser auf , das gerade Bullytypisch frisch sein muss !!! Im grossen und ganzen können wir bestätigen , einen Bully darf man echt nicht überfordern , denn dann kommt der Dickkopf erst so richtig raus !!! Es gäbe noch so vieles was man über einen Bully erzählen könnte , das aber würde hier die Seite sprengen !!! Somit schöne Grüsse an das Redaktionsteam ! R. Hellgermann

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