hund drückt kopf an mich
Jesse Reimann

Jesse Reimann

Hund drückt Kopf an mich: Was heißt das? Profi klärt auf!

In letzter Zeit ist dir vermehrt aufgefallen, dass dein Hund seinen oder ihren Kopf an dich drückt?

Vielleicht passiert das auch gerade zum ersten Mal oder erst seit wenigen Stunden?

Zunächst solltest du keine Panik haben. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um eine Zuneigungsbekundung.

Was du tun kannst, falls du dir unsicher bist, ob es deinem Hund gut geht, erkläre ich dir jetzt.

In diesem Artikel behandeln wir das Thema: Der Hund drückt den Kopf an mich – was soll das und was kann ich tun?

Kurz & Knapp – Mein Hund drückt seinen Kopf an mich

Warum reibt mein Hund seinen Kopf an mir? Die häufigste Ursache, warum dein Hund immer seinen Kopf an dich drückt, ist, dass er seine Zuneigung zu dir bekunden möchte. Dies äußert er meistens, indem er seinen Kopf an deine Arme, Beine, Rücken oder Bauch drückt.

Grundsätzlich kann das Kopfreiben am Besitzer aber verschiedene Bedeutungen haben. 

  1. Dein Hund will dir sagen: “Ich mag dich! Wie schön, dass du da bist.”
  2. Dein Hund hat Angst. Dann reibt er seinen Kopf an dir, zieht den Schwanz ein und nimmt eine gebückte Haltung an.
  3. Dein Hund will sich entschuldigen. Hat er gerade Mist gebaut? Dann möchte er dich gerne beschwichtigen.
  4. Dein Hund will beschäftigt werden. Hast du längere Zeit nicht mit ihm gespielt oder wart ihr heute noch nicht draußen?
  5. Dein Hund kratzt sich, weil er Juckreiz am Kopf hat. Dabei ist das Reiben an dir ziemlich stark und eher unkontrolliert.
  6. Dein Hund hat eine Krankheit. Wenn das Kopfreiben zunimmt oder sich sogar auf Objekte ausbreitet, rufe bitte so schnell wie möglich einen Tierarzt an!

Du kannst in diesem Fall oder wenn du dir Sorgen machst, Dr. Sam anrufen. Dabei handelt es sich um einen Online Tierarztverbund, welcher dir schnellstmöglich beratend zur Seite steht.

Du erreichst dort 365 Tage im Jahr und 16 Stunden am Tag einen ausgebildeten Tierarzt.

Inhaltsverzeichnis

4 Ursachen, warum dein Hund seinen Kopf an dich drückt

Dein Hund kann dieses Verhalten aus verschiedenen Gründen zeigen. Im Folgenden erklären wir dir, welche Gründe das sind und was genau du tun kannst.

1. Mein Hund kuschelt sich an mich – Bedeutung: Zeichen der Zuneigung

Dein Hund kuschelt seit kurzem immer wieder mit dir auf der Couch oder schmust sich an?

Wie schön!

Meistens ist das kein Grund zur Sorge. Dein Hund möchte gerne Zeit mit dir verbringen und mit dir interagieren. 

Schenke ihm oder ihr ein wenig Aufmerksamkeit und Zeit.

2. Mein Hund drückt sich seitlich an mich – Parasitenbefall???

Solange dein Hund sich lediglich an dir kratzt oder nach kurzer Zeit stoppt, solltest du nur in näherer Zukunft das Fell überprüfen lassen.

Manchmal setzen sich auch kleine Mücken oder Krabbeltierchen in den Ohren deines Hundes fest – klingt eklig und juckt schrecklich!

Kontaktiere daher deinen Tierarzt und schildere ihm die Situation. Womöglich sollten die Ohren deines Tieres überprüft werden.

Achtung!

Im Übrigen: stecke bitte keine Wattestäbchen oder sonstige Dinge in die Ohren deines Hundes! Lass die Reinigung und Kontrolle bitte einen Profi machen.

3. Mein Hund reibt sich an mir und anderen Dingen – Gehirnerschütterung?

Nicht so gut!

Reibt und schubbelt sich dein Hund ständig an etwas oder dir?

Scheint er oder sie so sehr mit dem Reiben beschäftigt zu sein, dass auch dein Rufen nichts bringt?

Dann ab zum Tierarzt. Hunde können nur durch wenige Dinge Schmerzen oder Unwohlsein ausdrücken.

Möglicherweise hat dein Hund eine Gehirnerschütterung erlitten, einen Schlaganfall oder einen Tumor.

Das ist allerdings nur selten der Fall. Bleibe daher zunächst ruhig und kontaktiere deinen Tierarzt.

4. Mein Hund drückt sich fest an mich – schlechtes Gewissen oder Angst?

Zeigt dein Hund noch andere Dinge?

 Hat er vielleicht den Schwanz eingeklemmt, winselt oder versucht sich zu verstecken?

Sieh in diesem Fall nach, ob du etwas entdeckst, was dein Hund kaputt gemacht hat oder ob es gruselige Dinge gibt.

Dazu zählen auch andere Hunde.

Meistens möchte dein Hund sich in diesem Fall entschuldigen oder sucht Schutz vor etwas, dass ihm Angst macht.

Wann bei “Hund drückt den Kopf an mich” zum Tierarzt?

hund drückt kopf an mich beim tierarzt

Zeigt dein Hund …

  • Das Reiben auch bei Gegenständen oder Wänden?
  • So exzessives Reiben, dass womöglich bereits das Fell Veränderungen zeigt?
  • Dass das Reiben ihn mehr als gewöhnlich beschäftigt?
  • Andere Symptome, wie etwa dauerhaftes Kratzen mit der Pfote oder das Wischen über die eigene Schnauze?

Wenn dein Hund eines oder mehrere oben genannte Symptome aufweist, solltest du einen Tierarzt konsultieren.

Manchmal handelt es sich auch um Allergien, die dazu führen, dass dein Hund eine juckende Nase hat. Im schlimmsten Fall kann aber auch eine ernsthafte Erkrankung hinter den Symptomen stecken.

Du bist dir unsicher? Hier geht’s zum Kontakt von Dr. Sam – einem Online Tierarztverbund, der dir in wenigen Minuten aushelfen wird.

Was du jetzt für deinen Hund tun kannst

Ruhig bleiben ist das A und O. Je mehr du dich innerlich stresst, desto schlimmer wird die Situation.

Beobachte deinen Hund und bade ihn, wenn er nur leichte Symptome zeigt, einmal in Hundeshampoo. Du kannst ihm außerdem mit klarem lauwarmem Wasser das Gesicht abspülen – sollte etwas in den Haaren hängen, wird es so ausgeschwemmt.

Manchmal helfen gegen Ungeziefer auch Essig-Wasser-Mischungen. Diese sprühst du einfach auf das Fell deines Hundes auf. Bitte pass auf, dass die Mischung nicht in die Augen, Schleimhäute oder offene Wunden gelangt!

Im Ernstfall: Tierarzt kontaktieren.

Wie kannst du das Kopfreiben vorbeugen?

Untersuche dein Tier regelmäßig auf Ungeziefer, Dreck und andere Fremdkörper. 

Zudem kannst du deinem Hund mit einem speziellen Mittel und ein paar Wattepads vorsichtig und regelmäßig die Ohren auswischen.

Mit etwas Wasser oder einem Feuchttuch über das Gesicht deines Hundes zu wischen, kann dabei helfen juckende Rückstände oder Pollen zu entfernen.

Erklär-Video

Fazit

Meistens handelt es sich um Zuneigung oder Angst, wenn dein Hund seinen Kopf an dir reibt.

Bei anderen Symptomen oder häufigen Juck– und Kratzanfällen, solltest du einen Tierarzt kontaktieren.

Wenn du gerade keinen Tierarzt zur Hand hast, solltest du dich bei Dr. Sam melden. Dort wirst du in kürzester Zeit beraten, sprichst mit einem Profi und kannst sofort richtig reagieren.

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