Hund stirbt Anzeichen
Jesse Reimann

Jesse Reimann

Hund stirbt: 3 Traurige Anzeichen & Tipps vom Profi

Das schlimmste Ereignis für Haustierbesitzer ist, wenn der eigene Hund plötzlich und unerwartet stirbt. In den meisten Fällen zeigt dir dein Hund jedoch, wenn es auf das Ende zugeht, vorher einige Anzeichen.

Welche Anzeichen du erkennen kannst und was du nun noch für deinen Hund tun kannst, besprechen wir jetzt.

Kurz & knapp: Woran erkenne ich, dass ein Hund stirbt?

Die Anzeichen, dass ein Hund bald stirbt, lassen sich in drei Sterbephasen unterteilen. Diese sind gekennzeichnet durch folgende Symptome:

  1. Dein Hund wird sein Futter und Wasser verweigern.
  2. In der zweiten Phase wird er einen außergewöhnlich hohen Bewegungsdrang zeigen.
  3. Die letzte Phase erkennst du daran, dass dein Hund erbricht, den Kot und Urin nicht halten kann und Probleme mit dem Aufstehen hat. Auch Krämpfe, Bellen und Jaulen sind typische Symptome für ein baldiges Lebensende.

Falls du dir unsicher bist, ob der Tod deines Tieres bevorsteht oder etwas anderes vorliegt, kannst du dich beim Online-Tierarzt Dr. Sam melden. Dort erreichst du täglich für 16 Stunden einen erfahrenen Tierarzt, der dir sofort weiterhelfen wird.

Inhaltsverzeichnis

3 Anzeichen, dass der Hund stirbt

hund wirkt müde und traurig

Da es insgesamt drei Sterbephasen für Hunde gibt, die sich nicht immer ganz klar voneinander abgrenzen lassen, möchten wir dir die drei häufigsten Sterbeanzeichen bei Hunden vorstellen.

1. Keine Futter- und Wasseraufnahme

Klar, manchmal hat dein Hund auch nur eine Magenverstimmung oder einfach keinen Appetit. Sollte die Verweigerung der Nahrungsaufnahme bei alten Hunden eintreten, kann das trotzdem ein deutliches Zeichen sein.

Meist frisst dein Hund dann auch keine Wurststückchen oder andere tolle, seltene Leckerlis mehr. Das dient dazu, nicht unnötig Energie zu tanken, die den Sterbeprozess lediglich anstrengender machen würde.

2. Bewegungsdrang

Dein Hund frisst nicht richtig oder gar nicht mehr, aber er springt wieder durch die Gegend? Das ist tatsächlich kein Zeichen der Besserung.

Dein Hund verbraucht die Energiereserven, die er übrig hat, um den Sterbeprozess zu erleichtern. Dabei kann es vorkommen, dass dein Hund mehr mit den Spielzeugen spielen will oder öfter nach draußen möchte.

3. Körperliches Versagen

Sobald der Tod nur noch wenige Tage oder Stunden entfernt ist, wird dein Hund seinen Kot und Urin nicht mehr halten können.

Der Körper besitzt dafür keine Energie mehr.

Viele Hunde beginnen außerdem zu jaulen oder zu bellen. In der Regel hat dein Hund keine Schmerzen – er macht nur deutlich, dass er nun bereit ist, zu gehen.

Woran erkenne ich, dass mein Hund sterben will?

Nicht jeder Hund zeigt exakt dieselben Anzeichen vor dem Tod.

Aus Beobachtungen ging hervor, dass Hunde, die bereits früher gerne mit ihrem Besitzer kuschelten oder gemeinsam auf der Couch lagen, besonders viel Nähe zu ihrem Menschen suchen.

Andere Hunde, die eher selbstständig waren, ziehen sich meistens zurück und möchten damit wohl niemanden belasten.

Wichtig ist, dass du deinen Hund nicht bedrängst oder eben verstößt. Versuche zu erkennen, was dein Hund gerade möchte und mache ihm die letzte Zeit so angenehm wie möglich.

Körperliche Anzeichen

Zudem gibt es einige körperliche Anzeichen, die dir sagen können, dass der Körper deines Hundes nicht mehr so lange durchhält.

Dazu zählen:

  • Schwache Muskeln, die deinen Hund häufiger stolpern und schwanken lassen.
  • Die Organe stellen ihren Betrieb ein.
  • Der Darm kann nicht mehr kontrolliert werden. Oft haben die Hunde Blut im Stuhl.
  • Die Durchblutung der Schleimhäute lässt nach, daraus resultieren trockene Nasen, blasse Zungen und schuppige Haut.
  • Atmung und Herzschlag verlangsamen sich.

Wichtig!

Bekomme keine Angst. Du kannst wenige Momente vor dem Tod spüren, wie dein Hund einen tiefen Atemzug nimmt und dann die Lunge in sich selbst zusammenfällt.

Wie verhalten sich Hunde kurz bevor sie sterben?

Die drei Sterbephasen haben wir bereits erläutert. 

  1. Dein Hund wird sein Futter und Wasser verweigern.
  2. In der zweiten Phase wird er einen außergewöhnlich hohen Bewegungsdrang zeigen.
  3. Die letzte Phase erkennst du daran, dass dein Hund den Kot und Urin nicht halten kann und Probleme mit dem Aufstehen bekommt.

Trotzdem verhält sich nicht jeder Hund gleich. Manche Hunde möchten Zeit mit ihren Kumpels verbringen, andere liegen dauerhaft auf dem Schoß ihres Besitzers und wieder andere Hunde möchten nur alleine sein.

Manche Hunde machen extrem deutlich, dass die Zeit “Auf Wiedersehen!” zu sagen gekommen ist. Dabei bellen diese oft ihre Besitzer an oder jaulen aus unbekannten Gründen.

Wann muss ein Hund eingeschläfert werden?

Diese Frage sollte dir in jedem Fall ein Tierarzt beantworten.

Rufe dafür einfach bei Dr. Sam an. Du erreichst dort einen Online-Tierarzt und sparst dir somit den Weg zum Tierarzt in deiner Nähe.

Theoretisch darfst du deinen Hund einschläfern lassen, sobald dieser stark an Altersschwäche oder unheilbaren Krankheiten und damit verbundenen Schmerzen leidet. Dazu zählen selbstverständlich auch schwere Verletzungen nach Unfällen.

Wie kann ich meinem Hund am besten beistehen?

Die Antwort auf diese Frage ist einfach, aber die Umsetzung ist für die meisten Hundebesitzer grauenhaft.

Lasse deinen Hund gehen.

Du kannst versuchen deinem Hund vorsichtig etwas Futter aus der Hand zu geben, ihn direkt aus der Hand trinken zu lassen oder das Futter besonders lange einweichen.

In der zweiten Phase solltest du deinen Hund einfach machen lassen, was er tatsächlich machen möchte. Sollte dein Hund also gerne spazieren wollen, gehe mit ihm spazieren.

Die letzte Phase ist unangenehm. Säubere deinen Hund vorsichtig, falls er sich dreckig macht und bleibe so viel wie möglich bei ihm. Ganz alleine lassen solltest du ihn nie.
Wenn dein Hund gerne alleine war, reicht es aber völlig aus, wenn du auch im Raum bist.

Abschied nehmen

Die wohl die schwerste Aufgabe.

Gib allen Mitgliedern der Familie die Möglichkeit, sich von dem gestorbenen Hund zu verabschieden.

Zu diesen zählen auch andere Haustiere. Achte darauf, dass diese den Hund beschnüffeln konnten. So verhinderst du zudem, dass sie später panisch nach dem gestorbenen Artgenossen suchen werden.

Versuche selbst so ehrlich wie möglich mit dem Tod deines Hundes umzugehen. Trauer ist okay und absolut nötig.

Wir wünschen dir viel Kraft und hoffen mit dir und deinen Lieben auf bessere Tage.

Fazit

Abschied nehmen ist schwer und die Anzeichen können vielfältig sein. Grundsätzlich ist das Sterben jedoch ein völlig natürlicher Prozess.

Die meisten Anzeichen werden dir am Körper deines Hundes auffallen, weil dieser weniger frisst, abnimmt und womöglich schlechter gehen kann.

Im Verhalten sind die sterbenden Hunde unterschiedlich. Manche möchten kuscheln, andere möchten alleine sein.

Wenn du dir unsicher bist, was mit deinem Hund passiert, kannst du beim Online-Tierarzt Dr. Sam anrufen. Der erfahrene Tierarzt, der dir zugeteilt wird, wird dich aufklären und dir direkt zuhören. So musst du keine endlosen Sorgen ertragen.

Sollte dein Hund demnächst versterben, wünschen wir vom HappyHunde Team dir alles Gute und viel Kraft.

Nachfolgend findest du ein Erinnerungsbuch an Hunde verlinkt. Womöglich kann es dir eine Hilfe sein.

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