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Jesse Reimann

Jesse Reimann

Verstopfung beim Hund: Ursachen, Symptome & Erste-Hilfe

Was kann helfen bei einer Verstopfung bzw. wenn der Hund nicht kackt?

Ein stuhlauflockernder Text.

Nein, Spaß, natürlich lösen sich Verstopfungen nicht durch das Lesen dieses Artikels. 

Aber wir erklären dir, woran du eine Verstopfung bei deinem Hund erkennst und wie du eine Verstopfung beim Hund lösen kannst.

Außerdem erfährst du, welche Ursachen dahinter stecken können und ab wann du zum Tierarzt solltest.

Viel Spaß beim Lesen!

Kurz & Knapp: Was hilft meinem Hund bei Verstopfung? 

Wenn dein Hund länger als zwei Tage Verstopfungen hat oder sehr häufig darunter leidet, solltest du die Ursache beim Tierarzt abklären lassen. So auch, wenn du mitbekommen oder den Verdacht hast, dass er einen Fremdkörper verschluckt hat.

Bist du sicher, dass es sich um eine harmlose Verstopfung handelt, sorge dafür, dass dein Hund viel trinkt und unternehmt ruhige Spaziergänge, um die Darmaktivität anzukurbeln.

Wenn du dir unsicher bist, kannst du auch einfach den Online-Tierarzt Dr. Sam anrufen! Er steht dir an 365 Tagen im Jahr fast rund um die Uhr auch für kleine Fragen zu Verfügung. Praktisch ist, dass du dich nicht erst ins Auto setzen musst, er deinen Hund aber trotzdem via WhatsApp Videocall sehen kann!

So kann er dir anraten, was du als Nächstes tun solltest. Warum nicht ausprobieren? Das Erstgespräch ist kostenfrei!

Inhaltsverzeichnis

Symptome & Diagnose von Verstopfung beim Hund

Du hast schon länger nicht mehr gesehen, dass dein Hund Kot abgesetzt hat? Oder ihn dabei beobachtet, wie er es versucht, aber einfach nicht schafft?

Das können erste Hinweise auf eine Verstopfung sein! 

Je nachdem was dein Hund gefressen hat, kann das schon mal vorkommen. Gefährlich wird es allerdings, wenn dein Hund es über längeren Zeitraum nicht schafft, sich zu lösen.

Anzeichen einer Verstopfung beim Hund sind:

  • Hund will Kot absetzen, kann aber nicht
  • Allgemeines Unwohlsein
  • Unruhe
  • Blähungen
  • Koliken
  • Bauchschmerzen
  • Harter Bauch
  • Appetitlosigkeit
  • Erbrechen

Wenn die Verstopfung bei deinem Hund länger als zwei Tage anhält, musst du unbedingt mit ihm zum Tierarzt! 

Es können sowohl Krankheiten wie eine Darmentzündung oder Tumore als auch eine vergrößerte Prostata oder ein Fremdkörper hinter der Verstopfung stecken. 

Achtung!

Bleibt eine Verstopfung unbehandelt droht ein Darmverschluss, bei dem Teile des Darms absterben können und der deinen Hund im schlimmsten Fall das Leben kostet! Du musst das Geschäft deines Hundes also genau im Blick behalten.

3 mögliche Ursachen für Verstopfungen beim Hund

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1. Falsche oder mangelhafte Ernährung

Bei einer falschen oder mangelhaften Ernährung kommt es häufiger zu Verstopfungen. Vor allem durch zu viele Knochen beim Barfen oder eine zu große Menge an Trockenfutter.

Auch zu harter Kot kann deinem Hund Schmerzen bereiten.

Die Symptome, welche mit einer Verstopfung einhergehen, können von Hund zu Hund variieren. Das deutlichste ist aber immer, dass er versucht Kot abzusetzen, aber einfach nicht kann. 

Wenn du den Verdacht hast, dass es am Futter oder an der Futtermenge liegt, weißt du woran du drehen musst. 

Wenn du dir unsicher bist, kontaktiere doch einfach mal einen Hundeernährungsberater. Er/Sie kann mit dir einen passenden Futterplan für deinen Hund erstellen.

Gut zu Wissen:

Auch eine zu ballaststoffreiche Kost kann zu Verstopfungen führen!

2. Flüssigkeits- und/oder Bewegungsmangel

Auch ein Flüssigkeits- und/oder Bewegungsmangel begünstigen Verstopfungen. 

Stelle also sicher, dass dein Hund 24 Stunden am Tag Zugang zu frischem Wasser hat und sorge für ausreichend Auslauf.

3. Fremdkörper im Darm

Wenn dein Hund etwas verschluckt hat, was er besser nicht gefressen hätte, kann auch das ein Grund für seine Verstopfung sein. 

Einige Hunde sind dabei nicht wählerisch. Von Golf- und Tennisbällen über Legosteine, Haarklammern, Kastanien und Keksen samt Verpackung hat man schon so einiges in den Därmen unserer Hunde wieder gefunden.

Hier ist besondere Vorsicht geboten, denn ein Fremdkörper im Darm kann Auslöser für einen lebensbedrohlichen Darmverschluss sein. 

Hast du mitbekommen, dass dein Hund einen unverdaulichen Gegenstand verschluckt hast, solltest du umgehend mit ihm in die nächste Tierklinik fahren!

Gut zu Wissen:

Manchmal lässt sich der Grund für eine Verstopfung nicht direkt ausfindig machen. Es ist also wichtig, dass du beim kleinsten Verdacht einer ernsthaften Gefahr mit deinem Hund zum Tierarzt fährst!

Wenn du dir sicher bist, dass es deinem Hund ansonsten gut geht und es sich lediglich um eine leichte, eher harmlose Verstopfung handelt, kannst du versuchen, sie mit Hausmitteln zu lösen.

Wann zum Tierarzt?

Wenn dein Hund unter Verstopfungen leidet, kann ihm das große Schmerzen bereiten und im schlimmsten Fall sogar lebensbedrohlich sein! 

Deshalb ist es wichtig, dass du den Kotabsatz deines Hundes genau im Auge behältst. 

Du solltest umgehend einen Tierarzt aufsuchen, wenn:

  • Die Verstopfung länger anhält als 2 Tage
  • Du weißt oder den Verdacht hast, dass dein Hund einen Fremdkörper verschluckt hat
  • Dein Hund starke Bauchschmerzen hat und sich dort nicht berühren lassen möchte
  • Du den Verdacht hast, dass eine Krankheit dahinter stecken könnte
  • Dein Hund zusätzlich Fieber hat oder sich häufig erbricht
  • Du ratlos bist!

Hey! Wann immer du nicht weiter weißt, ist es keine Schande zu fragen! Man kann nicht auf jedem Gebiet ein Experte sein und die Verdauung unserer Hunde ist echt komplex. Aber weißt du, wer dir an 365 Tagen im Jahr fast rund um die Uhr für all deine Fragen und Sorgen zur Verfügung steht?

Der Online-Tierarzt Dr. Sam! 

Nach einem kostenlosen Erstgespräch kannst du ein Abo abschließen und ihn per WhatsApp Videocall kontaktieren. So sieht er deinen Hund durch die Kamera und kann dir sagen, was jetzt zu tun ist! Na, wie klingt das für dich? Probiere diesen hervorragenden Service doch einfach mal aus.

Abführmittel: was wirkt abführend beim Hund?

Wenn du sicher weißt, dass keine lebensbedrohlichen Gründe hinter der Verstopfung stecken können, kannst du deinem Hund ggf. mit ein paar einfachen Hausmitteln helfen. 

Zum Beispiel mit:

  • Einer sanften Bauchmassage (wenn er mag).
  • Unternehmt ruhige Spaziergänge, das regt die Darmtätigkeit an.
  • Ausreichend Flüssigkeit. Gerne auch sein Futter eingeweicht bis suppig füttern.

Erklär-Video

Fazit

Ist der Hund verstopft, kann das für ihn schmerzhaft und sogar lebensbedrohlich sein. Es gibt allerdings auch harmlose Verstopfungen, die sich von selbst wieder lösen.

Weißt du nicht genau, woran es bei deinem Hund liegt oder quält er sich seit mehr als zwei Tagen beim Absetzen von Kot, solltest du unbedingt einen Tierarzt aufsuchen!

Einen kompetenten Ansprechpartner findest du beim Online-Tierarzt Dr. Sam! An 365 Tagen im Jahr steht dir hier ein Team aus Spezialisten zur Verfügung, welche du via WhatsApp Videocall kontaktieren kannst. Das spart Zeit, Geld und Nerven!

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