Hunderasse mit langen Haaren
Jesse Reimann

Jesse Reimann

Top 12 Kleine & Große Hunderassen mit langen Haaren

Kuschelalarm! Hunde mit langen Haaren sehen toll aus – und die Haarpracht zeigt sich in ganz unterschiedlicher Farbe und Struktur.

Wir stellen dir sechs kleine und sechs große Langhaarhunde vor. Von stattlichen Bartträgern über Löwenmähnen bis zu königlichen Fellnasen ist alles dabei. Du wirst sogar einen Filmstar entdecken! 

Viel Spaß beim durchwuscheln – ähm, durchstöbern!

Die 12 beliebtesten Hunderassen mit langen Haaren im Überblick

Man unterscheidet bei Hunderassen mit langen Haaren in Hunde mit und ohne Bart. Hunde mit Bart haben auch im Gesicht lange Haare, Hunde ohne Bart tragen das Gesichtsfell kurz.

Hat ein Hund genetisch gesehen lange Haare, heißt das nicht automatisch, dass das Fell bis zum Boden wächst. Bei einigen Hunden wird die Haarpracht nur mittellang – auch nicht schlecht, da ist die Pflege leichter!

Aber auch für diejenigen, die wenig Freude an langen Bürstorgien haben, gibt es passende Langhaarhunde. Lies weiter und lasse dich von ihnen um den Bart wickeln.

Kleine Hunderassen mit langen Haaren

Es gibt einige kleine Hunde mit langem Fell. Gerade bei sogenannten Begleithunderassen, die auf Schönheit hin gezüchtet wurden und werden, sind flauschige Vertreter beliebt. 

So ein kleiner Plüschball sieht entzückend aus, ist aber immernoch ein Hund. Das heißt, auch er braucht Erziehung und hundgerechte Auslastung – ohne Rücksicht auf’s “Designerfell”.

1. Shih Tzu 

Shih Tzu 

Der tibetische Shih Tzu trägt eine opulente Haarpracht in allen möglichen Farben. Früher diente das dichte Fell zum Schutz vor der eisigen Witterung im Himalaya, heutzutage ist der Hund aus optischen Gründen in der ganzen Welt beliebt. 

Leider wird darum in der Zucht vermehrt auf das Äußere geachtet, was zu Shih Tzus führt, die durch eine zu kurze Schnauze schlecht Luft kriegen oder durch zu langes Fell beim Laufen und Sehen behindert werden. 

Ein Shih Tzu aus guter Zucht ist ein fröhlicher, selbstsicherer und intelligenter Hund mit schicker Frisur.

Gut zu Wissen:

Viele Besitzer lassen das Fell um die Augen schneiden oder binden es hoch, um Augenentzündungen zu vermeiden.

2. Skye Terrier

Skye Terrier
SKYE TERRIER

Der kleine Schotte hat es faustdick hinter den Ohren. Sein Charakter spiegelt die raue und aufregende Landschaft der Isle of Skye wider: Er ist eigenständig, mutig, territorial und sehr loyal. 

Der außergewöhnlich langezogene Rücken in Kombination mit dem langen Haar gibt den Hunden ihr charakterisches Aussehen.

Das Fell bedarf täglicher Pflege, da im bodenlangen Deckhaar viel Schmutz hängenbleibt. Bürsten sollte man mindestens alle zwei Tage.

Der bärtige Skye Terrier ist nur einer von vielen Terrierrassen mit langer Haarpracht – weitere sind beispielsweise die Yorkshire Terrier, Tibet Terrier oder Australian Silky Terrier.

3. Malteser

Malteser

Der schneeweiße Malteser vertritt in unserer Liste die sechs sogenannten Bichon-Rassen, die alle langes bis mittellanges Fell tragen. Bichon ist französisch für Schoßhündchen, denn genau dafür wurden die gutmütigen Minis jahrzehntelang gezüchtet.

Malteser sind verspielt und anhänglich. Und wer sich zu großen Taten berufen fühlt, der findet im Malteser einen geeigneten Partner – nicht nur, weil sie klug sind und gerne neue Tricks lernen. Die flauschigen Minis waren früher begehrte Begleiter von Königinnen und Kaiserinnen. 

Die Fellpflege darf nicht unterschätzt werden: Das seidige Haar des Maltesers neigt zur Verfilzung und benötigt tägliche Pflege. 

4. American Cocker Spaniel

Cocker Spaniel

Die amerikanische Variante des Cocker Spaniels zeichnet sich durch lange, befederte Ohren und seidiges Haar aus, das seitlich bis zum Boden herunterfällt.

In der Showzucht wird häufig Aussehen über Gesundheit und Charakter gesetzt. Schade, denn aus gesunder Zucht hat der American Cocker Spaniel hat ein ausgenommen liebevolles, zugewandtes Wesen.

Als Variation des Cocker Spaniels steckt auch bei den amerikanischen noch der Jagdtrieb in den Knochen. Lange Ohren und Fell machen den jagdlichen Einsatz allerdings unmöglich. 

Trotzdem freut er sich über Ausflüge in die Natur mit seinem Menschen.

5. Pekinese

Pekinese

Der Pekinese war früher den chinesischen Herrschern als Palasthund vorbehalten. Mit ihrem buschigen Fell trug er den Beinamen “Löwenhund”.

Die heutigen Pekinesen sind leider sehr von Erscheinungen einer Qualzucht betroffen. Die extreme Kurzschnäuzigkeit, Glubschaugen, starke Nasenfalten, zu üppiges langen Fell und ein teilweise verkrüppeltes Gangwerk mindern die Lebensfreude der kleinen Löwen.

Dabei ist er charakterlich sehr charmant. Seine Intelligenz, gepaart mit starkem eigenem Willen, braucht eine konsequente Erziehung, die dann mit Zuneigung und Treue bedankt wird.

6. Deutscher Spitz

Spitz

Den Spitz gibt es in allen möglichen Größen und Farben. Die Zwerg- und Kleinspitze sind heutzutage etwas häufiger anzutreffen als die großen Vertreter.

Früher wurden Spitze in ganz Deutschland als Wachhunde für Haus und Hof eingesetzt. Sie haben sogar ihr eigenes Sprichwort geprägt: Spitz pass auf! 

Auch die kleinen Spitze haben die Wachsamkeit ihrer Vorfahren im Blut und sind Fremden gegenüber misstrauisch. Seinen Bezugspersonen gegenüber ist er anhänglich und gelehrig. 

Das Fell des Spitzes muss überraschenderweise nur selten gebürstet werden, da die Haare schmutzabweisend und robust sind.

Große Hunderassen mit langen Haaren

Große Hunde mit langen Haaren sind besonders imposant. Einige Rassen haben zusätzlich zum langen Deckhaar üppige Unterwolle, die sie besonders flauschig aussehen lassen.

Rüden haben oft etwas längeres Haar als Hündinnen derselben Rasse – das fällt vor allem am buschigen “Halskragen” auf.

1. Collie 

Collie 

Der elegante Kopf und das üppige Langhaar kommen dir bestimmt bekannt vor: 

Lessi lässt grüßen! 

Der TV-Hund hat für die Berühmtheit der langjährigen Collievariante gesorgt. 

Collies sind schottische Hütehunde und als solche sehr intelligent und lernbegierig. Sie brauchen unbedingt eine Aufgabe. 

Mit genügend Auslastung können Collies auch sanftmütige Familienhunde sein – so wie Lessi. 

Das lange Haar ist glücklicherweise sehr pflegeleicht, regelmäßig bürsten reicht für den seidigen Glanz.

2. Bobtail

Bobtail

Der Bobtaill hat ein ausgeglichenes und souveränes Wesen – ganz britischer Gentleman! Er zählt schließlich auch zu den ältesten Schäferhundrassen Englands.

Trotz seiner Gelassenheit hat er viel Power und möchte körperlich und geistig herausgefordert werden.

Das Plüschtierfell des Bobtails ist wunderbar kuschelig, hat aber seinen Preis: Tägliches Bürsten sowie wöchentliche mehrstündige Fellness-Programme sind Pflicht! 

3. Briard

Briard

Der französische Berger de Brie trägt langes gedrehtes Fell in schwarz, grau oder rehbraun. 

Ordentliches Kämmen alle ein bis zwei Wochen reicht aus, um das ziegenartige Haar zu pflegen.

Als Hütehund hat der Briard einen klugen Kopf und einen ausgeprägten Familiensinn. Da kann es allerdings auch mal passieren, dass er eigenständig beschließt, die Menschengruppe dürfe sich auf dem Spaziergang nicht trennen. 

Mit liebervoller Erziehung ist der Briard ein sportlicher und verlässlicher Begleiter.

4. Afghanischer Windhund

Afghanischer Windhund

Windhunde sind schnelle und ausdauernde Läufer, die für die eigenständige Jagd gezüchtet wurden. Das schlägt sich im Charakter nieder: Sie sind selbstständig, sensibel und ordnen sich ungern unter. 

Ihr Stolz schlägt sich auch in der Eleganz ihres Äußeren nieder. Das seidige Haar verschafft ihnen einen glamourösen Auftritt, bedarf aber auch täglichen und gründlichen Bürstens.

5. Samojede

Samojede

Der “lächelnde Eisbär” aus Sibirien diente einst Nomadenvölkern als Arbeitshund. In den kalten Nächten durfte er als Wärmespender mit ins Bett. 

Auch heute braucht der freundliche Samojede die Nähe zu seinen Menschen. Damit das rassetypische “Lächeln” von Herzen kommt, benötigt er außerdem ausreichend körperliche und geistige Auslastung, damit. 

Die Fellpflege steht ausgelassenen Aktivitäten in der Natur nicht im Weg: Das helle Fell des Samojeden ist selbstreinigend, gelegentliches Bürsten reicht aus.

6. Puli

Puli - eine Hunderasse mit langen Haaren

Der lustige Hund mit natürlichen Dreadlocks ist ein kurioser Anblick. 

Auch die Fellpflege ist hier etwas Besonderes: Es wird nicht gebürstet, sondern gezotet. Die Haarspitzen werden auseinandergezogen, um das schwarze Fell in “Schnurform” zu bringen.

Der ungarische Puli ist willensstark, mutig und wachsam – ganz Hütehund eben. Er schwingt sich gerne zum Anführer auf, wenn er niemand anderen als geeignet ansieht. 

Beweist sich der Mensch als fähiger Chef, folgt er gerne. 

Zur Chefposition gehört auch, seinem Puli Aufgaben zu geben – der bewegungsfreudige Wirbelwind braucht Auslastung und Anregungen, um nicht auf dumme Gedanken zu kommen!

Dir gefallen Lockige Haare? Dann schau dir hier unseren Beitrag zu: Top 20 Hunde mit Locken an!

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