Norwegische Hunderassen
Jesse Reimann

Jesse Reimann

10 Atemberaubende Norwegische Hunderassen (mit Bildern)

Mit einem auffälligen und vor allem wetterfesten Fell ausgestattet, präsentieren sich uns die norwegischen Hunderassen. 

Dick und eher wasserabweisend ist Ihr Fell perfekt für ihre Lebensbedingungen rund um den Polarkreis.

Sie sind Spürhunde für die Jagd auf Nieder- sowie Hochwild oder Arbeitshunde mit Kraft, um Lasten zu ziehen oder zu tragen, wie beispielsweise unsere Nummer 8.

1. Haldenstover

Ausdauernd und diszipliniert sind die Eigenschaften, die dem mittelgroßen Haldenstover zugeschrieben werden. Selbst Regen und Kälte schaden seiner Einsatzfreude nicht.

Als kleinste norwegische Hunderasse, mit einer Spezialisierung auf Hasen, sind diese Laufhunde in unseren Breiten als Halden-Bracke bekannt.

Benannt nach einer Stadt in Norwegen, wurden und werden sie für die Jagd nach Kaninchen bevorzugt gezüchtet. Vorfahren sind neben französischen Jagdhunden auch der American Foxhound.

Sie gelten als liebevolle und freundliche Begleithunde und sind als norwegische Hunderasse in den norwegischen Familien gerne gesehene Mitglieder.

2. Norwegischer Elchhund

Dieser norwegische Schäferhund ist Teil einer uralten Geschichte und in den nordischen Mythen wiederzufinden.

Als Grauhund könnte er Vorbild des mythischen Wesens von Loki gedient haben.

Sie sollen schon mit den Wikingern auf Fahrt durch die eisige See gegangen sein und müssen mit ihrem doppelten Fell selbst Minusgrade nicht fürchten.

Auslauf und regelmäßige Bewegung vorausgesetzt, können sie sich gut in sportlich aktive Familien eingliedern und loyal beschützend an deren Seite stehen.

Die auch Jämthunde genannte Rasse erreicht eine Schulterhöhe bis 52 cm und ein Gewicht von rund 24 kg.

3. Norwegischer Elchhund, schwarz

Norwegischer Elchhund, schwarz

Sie sind nicht nur im Logo des Norwegischen Kennel Clubs zu sehen, sondern gelten auch als norwegische Nationalhunde. Als Svarthund sind sie besser bekannt!

Gezüchtet für die ausdauernde Jagd auf Großwild wie Bären und Elche ist diese energiegeladene norwegische Hunderasse vor rund 200 Jahren entstanden.

Er ist mit seinen Fähigkeiten und Talenten immer noch im Einsatz und findet sich neben Jägerfamilien nur bei sehr bewegungsorientierten Haltern mit viel Aufenthalt in der Natur so richtig ein.

Seine Schulter erreicht 49 cm in der Höhe bei einem Gewicht von nur bis zu 15 kg. Sein dichtes, schwarzes Fell lässt ihn viel massiger erscheinen.

4. Hygenhund

Hans Fredrik Hygen gab als erster Züchter in der Mitte des 18. Jahrhunderts dieser norwegischen Hunderassen auch seinen Namen.

Das Ziel der einmaligen Züchtung war ein widerstandsfähiger Jagdhund für das raue nordische Klima. Bassets, Beagles und Holsteiner gehören zu den Vorfahren.

Ab und an ist er als norwegischer Beagle bezeichnet, weil er auch gedrungener und kompakter im Körperbau ist, als andere norwegische Jagdhunde für Hasen.

Sie sind herausragende Spurensucher und verfolgen ihre Beute unerbittlich.

Die Fähigkeit zu apportieren und Bewegungsdrang zeichnen sie zusätzlich aus.

5. Norwegischer Buhund

Norwegischer Buhund

Auch dieser norwegische Schäferhund beteiligte sich schon an den Überfällen der Wikinger entlang der europäischen Küsten und Flüsse.

Ausländische Konkurrenz brachte den Bestand nahezu auf null. Heute wird er von ausgesuchten Züchtern wieder angeboten. Vor allem für einsam gelegene Bauernhöfe.

Er ist ein perfekter Wachhund, der aufgrund seines Fells auch nächtliche Kälte draußen unbeschadet übersteht und sich um seinen Viehbestand kümmern kann.

6. Norwegischer Lundehund

Norwegischer Lundehund

Man findet ihn kaum außerhalb seines Heimatlandes. Eine Ähnlichkeit besteht mit dem russischen Varanger-Hund, dessen 5000 Jahre altes Fossil dieselbe Zahnstruktur besitzt.

Der Name Lundehund leitet sich ab vom norwegischen Wort, seiner bevorzugten Beute; Lunde und ihre Eier. Heute kann diese Jagd mit Netzen erfolgen.

Ihr ausgeprägter Jagdsinn wird nach wie vor geschätzt und auf abgelegenen Inseln vor Norwegens Küsten für das Jagen von Papageientauchern (den zuvor genannten Lunde) und das Auffinden deren Nester mit Eiern eingesetzt.

Sie gelten nicht nur als ausdauernd und wendig, sondern ebenfalls als flexibel im Körperbau, was sie dazu ermächtigt auch schmale Spalten und Klippen nach Beute abzusuchen.

7. Greyster

Greyster

Dieser athletische Allrounder ist als Mischling aus Deutschem Kurzhaar und Windhund an das kalte nordische Wetter gut angepasst.

Er wird zum Ziehen von Lasten auf Schlitten eingesetzt und legt dabei eine enorme Kraft und Ausdauer an den Tag.

Diese ebenfalls eher seltene, norwegische Hunderasse erfreut sich seit den 1980er Jahren wieder steigender Beliebtheit als Familienhund für aktive Outdoor-Sportler.

8. Europäischer Schlittenhund

Europäischer Schlittenhund

Sie sind als Eurodog und Scandinavian Hound bekannt und eine Mischung aus den Alaskan Huskys sowie einer weiteren Rasse Schlittenhunde.

Für einen perfekten Lauf mit Schlitten und Last sind tiefe Temperaturen notwendig, da sie ansonsten zu Überhitzung neigen. Eine unglaubliche Ausdauer zeichnet sie aus.

Als eigene Rasse sind sie aktuell noch nicht anerkannt. Bemühungen dahingehend nehmen aber Fahrt auf.

9. Dunker

Noch eine norwegische Hunderasse, welche nach ihrem Züchter, Wilhelm Conrad Dunker, benannt wurde. Als Dunkerbracke kennt man sie auch bei uns.

Sie wurden als Jagdhunde ab 1826 gezüchtet und sind spezialisiert auf Schneehasen und ähnliches Niederwild.

Wichtig zu wissen für zukünftige Hundehalter

Als mittelgroße und sehr aktive Rasse brauchen sie ein Heim in Outdoor und Sportbegeisterten Familien, wenn sie nicht von einem Jäger gehalten werden.

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