Wie verhalten sich Hunde, wenn sie Krankheiten riechen?

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Hunde sind wahre Spürnasen. Denn ihr Geruchssinn ist viel besser als der von Menschen. 

Sogar Krankheiten können die Vierbeiner anhand ihres Geruchs erkennen. 

Doch welche Krankheiten können die Fellnasen erschnüffeln? Und wie verhalten sich Hunde, wenn sie eine Krankheit riechen? Die Antwort darauf erhältst du hier.

Welche Krankheiten können Hunde riechen?

Welche Krankheiten können Hunde riechen?

Hunden wird nachgesagt, dass sie Krankheiten wie Krebs, Epilepsie oder Diabetes erkennen können. 

Wichtig zu wissen ist jedoch, dass nicht alle Hunde auf jede Krankheit reagieren. Manche Hunde werden ganz speziell auf das Erschnüffeln einer Krankheit trainiert. 

Krebs

Immer wieder berichten Hundehalter, dass sich ihr Hund ihnen gegenüber plötzlich anders verhalten hat. Kurz darauf folgte die Krebsdiagnose beim Mensch. 

So sollen Hunde in der Lage sein, Krebsarten wie Hautkrebs, Brustkrebs, Lungenkrebs und Darmkrebs am Geruch zu erkennen

Es wird vermutet, dass die Tumorzellen den Geruch von Atem oder Haut verändern und der Hund darauf reagiert. 

Lese-Tipp: Du möchtest wissen, wie sich ein Hund verhält, wenn er Krebs riecht? Entdecke die Antworten und wertvolle Einblicke in unserem Artikel „Wie verhält sich ein Hund, wenn er Krebs riecht? (Antwort) – jetzt lesen!“

Diabetes

Viele Hunde können darauf trainiert werden, einen niedrigen oder hohen Blutzuckerspiegel am Geruch zu erkennen.

Das kann für Menschen mit Diabetes sehr nützlich sein und ihnen das alltägliche Leben erleichtern.

Besonders Hunderassen mit dem sogenannten “Will to please” sollen sich gut für die Ausbildung zum Assistenzhund für Diabetespatienten eignen.

Darunter fallen zum Beispiel der Deutsche Schäferhund und der Golden Retriever.

Epilepsie

Auch Epilepsie ist eine der Krankheiten, die viele Hunde am Geruch erkennen können.

Durch ihren feinen Geruchssinn bemerken sie frühzeitig die chemischen Veränderungen oder das geänderte Verhalten ihrer Besitzer.

Oftmals können sie einen bevorstehenden Anfall frühzeitig erkennen. So gibt es spezielle Epilepsie- und Anfallswarnhunde.

Es gibt sogar Studien, die darauf hinweisen, dass Hunde den charakteristischen Geruch von Parkinson an der Haut der Betroffenen erschnüffeln können.

Niedriger Blutdruck

Manche Hunde lassen sich auch darauf trainieren, einen niedrigen Blutzuckerspiegel zu erschnuppern.

Infektionen

Auch Infektionen können von der Spürnase erkannt werden. So kann zum Beispiel eine Harnwegsinfektion den Geruch von Urin verändern. Das riechen Hunde.

Auch Infektionen durch Krankenhauskeime oder Bakterien sollen manche Hunde erkennen können.


Wie verhalten sich Hunde, wenn sie eine Krankheit riechen?

Wie verhalten sich Hunde, wenn sie eine Krankheit riechen?

Es gibt verschiedene Verhaltensweisen wie verstärktes Schnüffeln, Anstupsen oder Lecken, die Hunde zeigen, wenn sie eine Krankheit riechen. 

Doch die Frage, wie Hunde sich verhalten, wenn die Krankheiten riechen, lässt sich nicht pauschal beantworten. 

Es hängt sehr stark vom Hund sowie davon ab, ob er für ein bestimmtes Verhalten trainiert wurde.

Schnüffeln und Aufmerksamkeit

Viele Hundehalter berichten, dass ihr Hund zum Beispiel eine von Krebs betroffene Körperstelle besonders stark beschnüffelte. 

Zudem sollen sie ein gesteigertes Interesse an der Person gezeigt und versucht haben, ganz dicht bei ihr zu sein. 

Auch in Studien zeigten Hunde reges Interesse an Proben von Krebspatienten. 

Lecken oder Berühren

Auch Lecken und Berühren gehört zum Verhalten mancher Hunde, wenn sie eine Krankheit riechen. 

So können Hunde versuchen, die betroffene Stelle abzulecken oder erkrankte Personen verstärkt zu berühren. 

Das kann als eine Form der Kommunikation gedeutet werden. Es ist jedoch auch möglich, dass der Hund den veränderten Geruch einfach sehr interessant findet. 

Unruhe

Manche Hunde können sich auch sehr unruhig verhalten, wenn sie eine Krankheit riechen. 

Dieses Verhalten kann darauf hindeuten, dass der Hund etwas Ungewöhnliches wahrnimmt, etwa den veränderten Geruch oder eine seltsame Verhaltensweise des Menschen.

Bei manchen Hunden kann dies so weit gehen, dass sie Anzeichen von Stress zeigen. 

Das kann sich durch starkes Hecheln, Winseln oder zittriges Verhalten äußern.

Trainiertes Verhalten

Wie sich Hunde verhalten, wenn sie eine Krankheit riechen, kann auch dadurch bestimmt sein, was ihnen beigebracht wurde. 

Nach einem Training beziehungsweise der Ausbildung als Assistenzhund können Hunde zum Beispiel einen speziellen Alarmruf machen. Das kann ein Bellen oder Winseln sein. 

Manche Hunde werden auch darauf trainiert, eine bestimmte Handlung durchzuführen, wenn sie bei ihrem Besitzer einen abfallenden Blutzucker oder einen epileptischen Anfall erschnuppern. 

Sie können auch Medikamente, ein Telefon oder weitere Hilfsmittel bringen, um ihre Besitzer auf einen bevorstehenden Anfall aufmerksam zu machen.

Hast du schon mal festgestellt, dass sich dein Hund anders verhält, wenn du krank bist? Berichte uns gerne in den Kommentaren davon!

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