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Jesse Reimann

Jesse Reimann

6 Fehler, die fast alle Besitzer von kleinen Hunden machen

Kleine Hunde sind süß und begehrt, wie man leider an Stars und Sternchen sehen kann, vor allem als Accessoire.

Doch kleine Hunde sind vor allem Hunde. Sie sollen als Hunde behandelt und respektiert werden. So drollig und herzig sie auch erscheinen mögen, wenn sie aus Handtaschen lugen oder mit lustigen Kleidchen und Schleifchen bestückt werden!

Welche Fehler es in der Haltung von kleinen Hunden, obwohl sie vor allem von Stadtbesitzern hoch begehrt sind, vermeiden sollte, erfährst du in unserer Liste!

 1. Erziehung muss auch bei kleinen Hunden stattfinden!

Ob ihres süßen Äußeren gepaart mit einem treuherzigen Blick, wird von vielen Hundebesitzern der kleinen Rassen ein schlechtes Benehmen akzeptiert.

Es liegt aber hier der Fehler nicht beim Hund! Oft erziehen die Halter von kleinen Hunden, diese überhaupt nicht, sondern nehmen ein eigensinniges Verhalten als gegeben an!

Tue dir und deinem kleinen Fellbündel den Gefallen und bringe ihr mit Liebe, Geduld und Verständnis bei, wie sie sich zu benehmen hat. 

2. Unterschätze die Kleinen unter den Hunderassen nicht!

Irgendwie scheinen viele Halter die kleinen Hunde nicht für voll zu nehmen. Was soll ein 5 kg schwerer Winzling schon groß anstellen?

Vielleicht haben sie aber gerade darum ihren Ruf als kläffende Nervensägen weg, weil wir sie eben unterschätzen und glauben ihre Erziehung und Sozialisierung nicht ernst nehmen zu müssen.

Wendig und agil wie die kleinen Wesen sind, springen sie gerne um den Besucher herum oder versuchen die Hosenbeine zu erklimmen. Wo Schäferhunde sofort zurückgepfiffen würden, belächeln wir das Benehmen des Chihuahua.

3. Kläffen und Knurren ist auch ein Zeichen von Angst!

Für die kleinen unter den Hunderassen erscheinen wir wie Riesen. Das kann diesen Wesen durchaus Angst einjagen und sie umso mehr dazu animieren, ihren kleinen Wuchs durch außergewöhnliches Verhalten zu kompensieren.

Kleine Hunde sind dabei nicht aggressiver als große Hunderassen. Sie müssen aber langsam, an unsere Überlänge gewöhnt werden und das funktioniert nicht, indem wir uns ständig über sie beugen. Dies erscheint eher als bedrohliche Geste.

Gehe mit deinen Winzlingen auf Augenhöhe. Knie und setze dich zu ihnen auf den Boden, damit du nicht als Überwesen erscheinst und bleibe konsequent in deiner Erziehung!

4. Zeige durch Lob, welches Verhalten du dir wünscht!

Wir schimpfen schneller als wir loben. Nicht nur unsere Kinder, auch unsere Hunde.

Versuche in der Erziehung deines winzigen Freundes doch einmal sein schlechtes Benehmen zu ignorieren. Drehe dich von ihm weg, anstatt darüber hinwegzulächeln.

Benimmt er sich hingegen gut und deinem Wunsch sowie deiner Erziehung gemäß, dann lass ihn dein Lob und deine Liebe und Freude darüber spüren.

Gerne auch ab und an mit einem Leckerli, welches du ihm wieder auf Augenhöhe reichst!

5. Gehe mit deinem Hund spazieren – trage ihn nicht!

Zur Erziehung gehört auch, deinen Hund mit anderen Hunden zusammenzubringen. Mit großen ebenso wie mit kleinen, zusätzlich zu deinen menschlichen Freunden. Diese Erziehungsmaßnahme nennt man Sozialisierung.

Dein pelziger Liebling lernt dabei den Umgang mit anderen Wesen. Er lernt Freund und Feind zu unterscheiden und wie mit verschiedenen Situationen umgegangen werden soll.

Nimmst du deinen Hund allerdings ständig auf den Arm und trägst ihn über außergewöhnliche Situationen hinweg, wird er beginnen diese zu fürchten

Dann wirst du über kurz oder lang, ein kläffendes bis aggressives Wesen auf deinem Arm haben, der sich und seine hündische Seite nicht einzuschätzen weiß.

6. Kleine Hunde sind für Couch-Potatoes!

Nur weil sie klein sind und kürzere Beinchen haben, muss das nicht heißen, dass die Chihuahuas und Malteser oder andere kleine Rassen Bewegungsmuffel sind.

Dabei gibt es eine Vielzahl kleiner Hunderassen, die auch zur Jagd gezüchtet wurden und ihren Auslauf brauchen. Sicher nicht in unwegsamem Gelände, aber doch im Stadtpark oder um den Block.

Regelmäßige Spaziergänge fördern zudem die Gesundheit von Tier und Mensch, also runter vom Sofa und raus in die frische Luft!

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