Cane Corso Probleme
Julia

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Cane Corso: Häufige Probleme, Erziehung & Erfahrungen

Der Cane Corso ist ein großer starker Hund. Er wurde als Arbeits- und Wachhund gezüchtet. Durch seinen hohen Beschützerinstinkt und seine enorme Kraft ist er nicht als Anfängerhunde geeignet. 

Wenn Menschen mit ihrem Cane Corso Probleme haben, rührt das meistens von Unwissenheit. Vor dem Kauf solltest du dich daher gut über die Hunderasse informieren und dir über die Herausforderungen bewusst werden.

Welche Probleme mit einem Cane Corso am häufigsten auftreten und wie ein er richtig gehalten wird, erfährst du in diesem Artikel. 

Inhaltsverzeichnis

Welche Probleme in der Erziehung können bei der Haltung eines Cane Corso auftreten?

Wird der Cane Corso nicht richtig ausgelastet oder richtig erzogen, kann er zu aggressivem Verhalten neigen. Dieses zeigt er besonders gegenüber fremden Menschen, da er einen sehr großen Beschützerinstinkt gegenüber seiner Familie hat. 

Die Hunderasse hat sehr viel Kraft und einen starken Wachtrieb. Er benötigt daher eine gute Erziehung, damit er sich friedlich in das gemeinsame Leben integrieren lässt. Bereits in jungen Jahren sollte er sozialisiert und mit konsequenter Hand geführt werden.

Ist der Cane Corso gefährlich?

Ist der Cane Corso gefährlich?

Grundsätzlich ist der Cane Corso nicht gefährlich, wenn er gut erzogen und artgerecht ausgelastet wird. 

Allerdings ist die Hunderasse in zwei deutschen Bundesländern als Kampfhund gelistet. Das bedeutet, dass man für die Haltung eines Cane Corso Italianos gewisse Auflagen erfüllen muss. 

Zudem wird jeder Hund einem Wesenstest unterzogen, bei dem untersucht wird, ob er zu aggressivem Verhalten neigt. 

Ist der Cane Corso schwierig zu erziehen?

Der Cane Corso ist ein sehr arbeitsfreudiger und lernwilliger Hund. Somit lässt er sich prinzipiell gut erziehen. 

Allerdings hat die Hunderasse auch einen starken Charakter und erkennt schnell die Schwächen ihres Besitzers. 

Als Halter sollte man daher stets darauf achten, die Oberhand zu behalten. Die Führungsrollen sollten klar definiert sein, damit sich der Hund den Anweisungen fügt. 

Ist die Autorität klar erkennbar, dann ordnet sich der Cane Corso seinem Besitzer gerne unter.  

Ist der Cane Corso für Anfänger geeignet?

Der Cane Corso ist nicht für Anfänger zu empfehlen. Nicht nur hat diese Hunderasse sehr viel Kraft, sondern benötigt auch einen führungsstarken Besitzer. 

Gerade Anfänger, die noch nie einen Hund hatten, verfügen nicht über das benötigte selbstbewusste Auftreten ihrem Hund gegenüber. 

Diese Unsicherheit weiß der Cane Corso für sich auszunutzen, was zu einem schwierigen Verhalten führen kann. 

Allerdings wird sich der Hund nicht gegen seine Besitzer wenden, da er als Wach- und Schutzhund gezüchtet wurde.

Der Schutz seiner Familie ist somit stark im Charakter des Cane Corso verwurzelt. 

Das gibt es zu beachten bei der Haltung eines Cane Corso

Wer einen Hund halten möchte, sollte beachten, dass der Cane Corso ein Arbeitshund ist. Das bedeutet, dass er neben ausreichend Auslauf auch eine mentale Auslastung benötigt. 

Der Cane Corso kann zwar ein toller Familienhund sein, ist allerdings kein reines Kuscheltier. Er braucht Beschäftigung und eine Aufgabe.

Wie laste ich einen Cane Corso richtig aus?

Um den Cane Corso richtig auszulasten, sollte er artgerecht mit regelmäßig Bewegung und Denksportspielen ausgelastet werden. 

Regelmäßige Bewegung ist wichtig, damit der Cane Corso entspannt ist. Er benötigt zwar nicht so viel Auslauf wie beispielsweise ein Jagdhund, aber eine ausreichende körperliche Auslastung ist dennoch ein Muss. 

Eine Aufgabe in Form von verschiedenen Denkspielen und Hundesport ist ebenfalls eine wichtige Voraussetzung, damit der Cane Corso mental ausgeglichen ist. Somit kommt er nicht so schnell auf dumme Gedanken.

Erfahrungsberichte – das sagen andere Halter über den Cane Corso

Viele Hundehalter berichten, dass ein Cane Corso eine tolle Hunderasse ist, wenn man bereits einige Erfahrungen mit Hunden hat. 

Denn die Hunderasse kann laut den Haltern auch einige Herausforderungen mit sich bringen. Diese liegen meist in dem Beschützerinstinkt des Cane Corso begründet.

Gegenüber Fremden und anderen Artgenossen ist er sehr besitzergreifend und lässt kaum jemanden an seinen Besitzer heran. Wer einen regen Sozialkontakt pflegt, könnte dadurch ein paar Probleme bekommen. 

Einige berichten, dass sie ihren Hund nicht mit Besuchern alleine lassen würden. Zwar kann man dies durch die Erziehung ein wenig beeinflussen, dennoch besteht das Risiko weiterhin. 

Wer jedoch Wert auf einen sehr guten Wachhund legt und eine neue Herausforderung sucht, liegt mit dem Cane Corso goldrichtig. 

Wie bekomme ich die Probleme in den Griff?

Wer einen Cane Corso hat, sollte sich ausreichend mit ihm beschäftigen. Das fördert die Ausgeglichenheit der Hunderasse. Auch eine konsequente Erziehung ist unvermeidlich, wenn du dir einen friedvollen Cane Corso wünscht.

Gestaltet sich das Zusammenleben mit dem eigenen Cane Corso eher schwierig, sollte man nicht zögern und eine professionelle Hundeschule aufsuchen. Diese können einen bei Problemen und der Erziehung unterstützen. 

Gut zu wissen:

Es gibt einige Hundeschulen, die sich auf herausfordernde Hunderassen und Problemhunde spezialisiert haben. Dort bekommst du ein breites Wissen an die Hand und erfährst, wie man mit diesen Hunderassen umgehen sollte. 

Fazit

Ein Cane Corso hat einen großen Beschützerinstinkt, welcher sich jedoch nie gegen seine eigene Herde bzw. Familie richtet. Somit ist er grundsätzlich ein guter Familienhund.

Allerdings benötigt er eine rassespezifische Haltung, damit er kein destruktives Verhalten entwickelt. Die körperliche und mentale Auslastung sowie die richtige Erziehung nehmen viel Zeit in Anspruch, was man vor dem Kauf beachten sollte. 

Hast du einen Cane Corso und warum hast du dich für ihn entschieden?

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