Hund Fiept Ständig
Jesse Reimann

Jesse Reimann

Dein Hund Fiept Ständig? 5 Ursachen Und Einfache Lösungsansätze

Dein Hund fiept ständig und du verstehst nicht, was er dir sagen möchte? 

Ich kenne dies selbst, ständiges Fiepen ist extrem anstrengend und nervend. Für das Fiepen kann es verschiedene Ursachen wie Unruhe oder körperliche Probleme geben.

In diesem Artikel zeige ich dir, was ein Auslöser für das Fiepen sein könnte und wie du das Problem lösen kannst.

Kurz Und Knapp – Warum Dein Hund Ständig Fiept

Fiepen ist eine Kommunikation deines Hundes. Wenn dein Hund ständig fiept, will er dir mitteilen, dass etwas nicht stimmt. 

Um herauszufinden, was dir dein Hund sagen will, ist es wichtig, die Situation zu verstehen. Meist lässt sich dieses Verhalten abtrainieren.

Wenn du dein Verhalten deines Hundes besser verstehen und deuten willst, empfehle ich dir einen Blick in die Hundeerziehungsbibel zu werfen. Dort wird das Fiepen sowie andere Laute von Hunden ausführlich erklärt.

Inhaltsverzeichnis

Warum fiepen Hunde? – das sind mögliche Ursachen       

Hunde kommunizieren mit uns auf verschiedenen Wegen. Neben der Körpersprache wenden Hunde auch die Lautsprache wie fiepen, winseln, jaulen, knurren oder weinen an, um zu kommunizieren.

Äußert sich dein Hund so, dann hat er dir etwas zu sagen. Aber weshalb fiept dein Hund? Meist ist ein Fiepen ein Signal, dass deinem Hund die aktuelle Situation nicht passt.

Beobachte ihn. Fühlt er sich unwohl? Hat er Stress? Oder hat er gar Angst und ist gesundheitlich angeschlagen? Einer meiner Hunde hat früher ständig gefiept, wenn er seinen Ball haben wollte.

Mögliche Ursachen können sein:

  • Dein Hund hat Schmerzen
  • Dein Hund hat Stress
  • Genetisch bedingt
  • Dein Hund will Aufmerksamkeit
  • Dein Hund träumt

Dein Hund hat Schmerzen

Wenn dein Hund erst seit einiger Zeit ständig fiept, ist eine Ursachenforschung angebracht. Viele Hunde zeigen es nicht, wenn sie Schmerzen haben, oder aber sie fiepen ständig.

Beobachte deinen Hund. Fällt dir eine Veränderung auf? Hat sich seine Körperhaltung verändert? Frisst er weniger oder hat weniger Energie? Ich hatte einmal einen Hund mit einer Vergiftung, da war Fiepen der Anfang der Symptome.

Wenn du Schmerzen ausschließen kannst, wird es Zeit für eine Ursachenforschung.

Dein Hund hat Stress

Haben Hunde Stress reagieren sie oftmals mit fiepen, winseln, jaulen oder weinen. Psychischer Stress kann viele mögliche Faktoren haben:

Dein Hund ist ein unkastrierter Rüde und es ist eine läufige Hündin in der Umgebung

Dies kann zu einem enormen Stress führen. Die Libido ist nicht zu unterschätzen! Wenn möglich, meide das Gebiet mit der läufigen Hündin.

Wenn du mehr über gestresste Hunde erfahren willst, empfehle ich dir meinen Ratgeber über: Gestressten Hund beruhigen.

Wenn dein Hund unter enormen Stress durch läufige Hündinnen leidet, hilft oft eine Gabe von Homöopatischen Mittel für Hunde.

Dein Hund hat Angst

Fiept dein Hund eher in neuen Umgebungen oder in für ihn unbekannten Situationen? Versuche herauszufinden, was der Auslöser ist und trainiere diese Situation, um in daran zu gewöhnen.

Dein Welpe fiept?

Welpen fiepen oft in für sie unbekannten Situationen. Führe deinen Welpen mit viel Liebe und Geduld an Neues und zeige ihm alles.

Wenn dein Welpe fiept, weil er sich alleine fühlt, helfen meist bereits ein paar liebevolle Streichler.

Mein Tipp: Nutze Das Fiepen Zum Training Der Stubenreinheit

Wenn dein kleiner Welpe fiept, ist dies oft ein Zeichen, dass er sich lösen muss. Nimm ihn unter den Arm und bring ihn schnell nach draußen. Löst er sich, lobe ihn überschwänglich, denn er hat dies super gemacht!

Psychische Erkrankungen

Hunde können an Depressionen und Demenz leiden. Mit dem Fiepen bringen sie zum Ausdruck, dass etwas nicht stimmt. Beobachte deinen Hund. Die Verhaltensweisen eines Hundes mit einer psychischen Erkrankung verändern sich.

Genetik

Es gibt Hunderassen mit einem sehr hohen Trieb. Diese Hunde haben eine hohe Grundspannung und nutzen oft Fiepen, Jaulen und Weinen als Ventil um ihre Spannung rauszulassen, aber auch um mehr Spannung abzubauen.

Diese Hunde sind sehr geeignet für den sportlichen Bereich und lieben die Arbeit.

Gut zu Wissen:

Hüte- und Wachhunde kommunizieren vermehrt durch Bellen. Jagdhunde hingegen mit fiepen

Dein Hund will Aufmerksamkeit

Wer kennt es nicht? Du hast was Leckeres in der Hand, Dein Hund schaut dich an und fiept. Konkret heißt das, dein Hund will das, was du hast. Und zwar jetzt.

Hunde sind Meister darin und an der Nase herumzuführen. Ist dein Hund einmal erfolgreich mit fiepen an sein Ziel gekommen, wird er es wieder versuchen. Nur: dieses Mal hast du ihn durchschaut.

Jetzt hilft nur noch Konsequenz deinerseits, auch wenn es hart wird.

Dein Hund träumt

Dein Hund fiept Nachts? Dan verarbeitet er einen Aufregenden Tag in seinem Traum. Hier hilft oftmals ein liebevoller Streichler und alles ist wieder gut.

Mein Tipp: Führ Ein Fieps-Tagebuch

Beobachte deinen Hund. Und dich. Schreib dir jedes Mal auf, in welcher Situation dein Hund fiept. Nach einigen Tagen wertest du aus. Durch das genaue Beobachten wirst du so herausfinden, welche Faktoren oder Umstände die Auslöser sind.

Kennst du den Auslöser – ist das Problem bereits halb gelöst.

Wie kann ich meinem Hund das fiepen abgewöhnen?

Fiept dein Hund in Situationen, wo er sich unwohl fühlt, gewöhne ihn vorsichtig und langsam daran.

Manchmal reicht bereits eine Vergrößerung des Abstandes, damit dein Hund wieder in seiner Wohlfühlzone ist.

Belohne deinen Hund immer exakt dann, wenn er ruhig und gelassen ist.

Konsequenz ist das A und O

Bleib gelassen. Trainiere regelmäßig und belohne zum richtigen Zeitpunkt. Eine gute Sache ist auch die positive Verstärkung.

Zur punktgenauen Bestätigung eignet sich ein Klicker sehr gut.

Gestalte euer Leben abwechslungsreich

Fordere deinen Hund, aber überfordere ihn nicht. Bring Abwechslung in euren Leben und probiere etwas Neues aus. Die meisten Hunde lieben zum Beispiel Nasenarbeit wie Suchspiele.

Damit lernt dein Hund, dass er nicht fordern muss, weil ihm langweilig ist, sondern dass du ihm die coolen Sachen bietest.

Fazit

Du hast deinen Hund beobachtet und kennst nun die Auslöser für das ständige fiepen.

Jeder Hund ist anders und benötigt eine individuelle Lösung.

Kannst du gesundheitliche Probleme ausschliessen ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um mit dem Training zu beginnen.

Denk daran: Ruhe und Konsequenz sowie das richtige Timing bei deiner Bestätigung sind das wichtigste.

Wenn du gerne eine Abkürzung nehmen willst und weitere hilfreiche Tipps benötigst, empfehle ich dir gerne diese Hundeerziehungsbibel.

Hast du Fragen, Anregungen oder ein Feedback? Dann hinterlasse uns gerne einen Kommentar!

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