Hund gehts schlecht nach Wurmkur? Ein Hunde-Profi klärt auf!

Hund gehts schlecht nach Wurmkur

Kommt es zu einem Wurmbefall beim Hund, ist eine Wurmkur unabdingbar.

In vielen Fällen wird eine Wurmkur jedoch auch vorbeugend gegeben. Das betrifft besonders Hunde, die viel in der Natur sind. 

Dort haben sie viel Kontakt mit Würmern und Parasiten, was zu gesundheitlichen Schäden führen kann. Doch auch die Wurmkur führt bei einigen Hunden zu Unwohlsein. 

Dem Hund geht es nach der Wurmkur dann schlecht. Woran das liegt und was du tun kannst, erfährst du im folgenden Ratgeber.

Kurz & Knapp: Warum geht es meinem Hund nach der Wurmkur schlecht?

Deinem Hund geht es nach der Wurmkur schlecht, weil die chemischen Substanzen seinen Organismus belasten.

Insektizide und andere chemische Substanzen sind die Wirkstoffe in den meisten Wurmkuren. Denn nur so können Würmer effektiv bekämpft werden.

Bei Hunden können diese Wirkstoffe zu einer Reihe von meist harmlosen Nebenwirkungen führen, die für die Fellnase recht unangenehm sind.


Was sind die Nebenwirkungen einer Wurmkur?

Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen Durchfall und Erbrechen. Das ist eine ganz normale Reaktion des Körpers, um das Medikament wieder auszuscheiden. 

Auch Juckreiz kommt häufiger vor und zeigt eine Reaktion des Immunsystems an. Teilweise kann das auch ein Hinweis auf eine Allergie sein.

Oft kann es durch eine Wurmkur auch zu Müdigkeit und Appetitlosigkeit kommen. Die Reaktionen klingen meist nach kurzer Zeit von alleine wieder ab.

Bemerkst du eine Verschlechterung bei deinem Hund, solltest du umgehend deinen Tierarzt aufsuchen. Gegebenenfalls kann er eine symptomatische Behandlung einleiten, sofern diese notwendig ist.


Hund krank nach Entwurmung – Warum und was kann ich tun?

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Wurmkuren enthalten immer eine bestimmte Wirkstoff-Konzentration, die empfindlichen Hunden auf Magen und Darm schlagen kann. Deshalb geht es einem Hund nach einer Wurmkur manchmal schlecht.

An und für sich ist das weder ungewöhnlich, noch gefährlich. Dennoch kann es in seltenen Fällen auch zu Überreaktionen kommen, die ein tierärztliches Handeln unabdingbar machen.

Wusstest du, dass bestimmte Fell-Färbungen zu Schlechtsein nach einer Wurmkur beitragen können? Hier handelt es sich um Merle-Färbungen, die oft mit dem MDR1-Gendefekt verbunden sind.

Diese Hunde können nach der falschen Wurmkur sogar neurologische Störungen zeigen, die unbehandelt lebensgefährlich sein können.

Was du tun kannst

Zunächst behältst du die Ruhe, um deinen Hund nicht zusätzlich zu verängstigen und zu stressen. Dann beobachtest du die Symptome genau.

Bei Durchfall und Erbrechen empfehlen wir dir, dem Hund ausreichend Wasser zur Verfügung zu stellen. Hat er keine Lust zu trinken, solltest du die Transportbox schon einmal bereitstellen.

Tritt auch bei anderen möglichen Symptomen keine rasche Besserung ein, bringst du deinen Hund schnellstmöglich zum Tierarzt.

Da eine Wurmkur nur einmalig gegeben wird, ist hier kein Behandlungsabbruch notwendig.

Hat dein Hund die Tablette allerdings zeitnah wieder ausgewürgt, kann eine erneute Gabe mit einer Alternative sinnvoll sein. Das besprichst du vor Ort mit deinem Tierarzt.

Überprüfe auch, ob du deinen Hund bei auftretenden Magen-Darm-Beschwerden nicht versehentlich überdosiert hast. Diese Info kann für den Tierarzt ebenfalls wichtig sein.


Überdosierung der Wurmkur – sofort handeln

Eine überdosierte Wurmkur kann zu schweren Nebenwirkungen wie Muskelzittern, Lethargie und chronischen Magen-Darm-Problemen führen. Sie machen ein schnelles Handeln notwendig.

Zu den schweren Nebenwirkungen zählen Nierenprobleme, Leberschäden und Herzrhythmusstörungen.

Dies ist ein klares Zeichen dafür, dass der Körper mit dem Medikament überfordert ist. Er weiß nicht, wie er damit umgehen soll. Es kommt zu einer heftigen Reaktion des Körpers.

In diesem Falle sollte sofort ein Tierarzt konsultiert werden.


Wann tritt beim Hund nach Wurmkur Besserung ein?

Die meisten Hunde erholen sich sehr schnell nach einer Wurmkur. Viele sind bereits nach wenigen Stunden wieder fit und toben herum. 

Andere Hunde hingegen brauchen etwas länger, bis sie das Wurmmittel vollkommen verdaut haben. 

Nach 1-2 Tagen sollte der Hund wieder seinen Normalzustand erreicht haben. Wenn das nicht der Fall ist, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden.

Dieser kann die Symptome gezielt behandeln und so dem Hund zu einer schnellen Besserung verhelfen.


Wie schädlich sind Wurmkuren für Hunde?

wie schädlich sind wurmkuren für hunde

Gerade bei regelmäßigen Behandlungen über mehrere Jahre hinweg kann es zu gesundheitlichen Schäden beim Hund kommen.

Fakt ist, dass Wurmkuren aufgrund ihrer Inhaltsstoffe nicht die gesündeste Option für den Hundeorganismus sind. Inwieweit sie gefährlich sind, ist heiß diskutiert.

Auch viele Tierärzte sind nicht zwangsläufig die größten Fans von Wurmkuren und Spot-Ons. Dennoch kann eine Wurmkur Schlimmeres verhindern.

Denn Würmer können ein hohes Gesundheitsrisiko für den befallenen Hund darstellen. Je nach Wurmart, können lebenswichtige Organe sogar zerstört werden.

Das ist zum Beispiel bei Herz- und Lungenwürmern beim Hund der Fall. Auch können sie Sekundärinfektionen auslösen, die mit weiteren Gesundheitsproblemen verbunden sind.

Dein Tierarzt kann einen sinnvollen Wurmschutz für deinen Hund mit dir besprechen. Hier kannst du auch mögliche natürliche Alternativen in der Vorbeugung ansprechen.

Gut zu wissen

Wurmkuren sollten in der Regel nur bei einem akuten Befall verabreicht werden. Nur bei Jagdhunden kann eine Wurmkur auch Teil der Parasitenvorbeugung sein.


Fazit 

Wurmkuren für Hunde enthalten chemische Wirkstoffe. Sie können dazu führen, dass es einem Hund nach einer Wurmkur schlecht geht.

Typische Nebenwirkungen sind Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Auch Appetit- und Antriebslosigkeit können Symptome nach einer Wurmkur beim Hund sein.

Die Nebenwirkungen klingen meist nach einigen Tagen von alleine ab. Dennoch solltest du sie genau im Auge behalten.

Bessert sich der Zustand deines Hundes nicht, solltest du unverzüglich mit ihm zum Tierarzt fahren.

Auch ist es sinnvoll, mit dem Tierarzt eine für deinen Hund sinnvolle Wurmvorsorge zu besprechen.

War deinem Hund nach einer Wurmkur schonmal schlecht? Was hat ihm geholfen? Wir freuen uns über deine Erfahrungen und Tipps in unseren Kommentaren.


FAQ

Warum hat mein Hund nach der Wurmkur schleimigen Kot?

Eine Wurmkur kann die Darmschleimhaut deines Hundes reizen. Das kann dazu führen, dass sein Kot schleimig wird. Dies ist in der Regel kein Grund zur Sorge und sollte nach einigen Tagen verschwinden. Wenn der schleimige Kot jedoch über eine längere Zeit besteht oder wenn weitere Symptome wie Appetitlosigkeit oder Durchfall auftreten, solltest du unbedingt einen Tierarzt aufsuchen.

Wie lange dauern die Nebenwirkungen nach einer Entwurmung?

Nebenwirkungen einer Wurmkur können zwischen ein paar Stunden bis zu etwa einer Woche dauern. Dies hängt vom individuellen Hund und dem spezifischen Entwurmungsmittel ab. Wenn die Symptome jedoch länger als eine Woche anhalten, solltest du unbedingt deinen Tierarzt aufsuchen.

Was passiert, wenn ein Hund nach Wurmkur gestorben ist?

Wenn dein Hund nach einer Wurmkur gestorben ist, ist das natürlich äußerst tragisch und sollte gründlich untersucht werden. Obwohl sehr selten, können in einigen Fällen schwere Reaktionen auf die Entwurmungsmittel auftreten. Es ist zwingend notwendig, solche ernsten Fälle zu melden, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.

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