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Bonnie

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Die häufigste Todesursache bei der Französischen Bulldogge

Unfassbar niedlich und nachweislich todkrank – Der heutige Artikel handelt von der häufigsten Todesursache bei Französischen Bulldoggen.

Wir verraten dir, mit welchen Krankheiten Französische Bulldoggen zu kämpfen haben, ob sie grundsätzlich immer krank sind oder ob es auch gesunde Exemplare gibt, wie hoch die Lebenserwartung bei Frenchies ist und worauf du achten musst, wenn du dich für so einen Hund entscheidest.

Schön, dass du da bist und dich mit diesem ernsten Thema auseinandersetzt!

Inhaltsverzeichnis

Die häufigste Todesursache bei der Französischen Bulldogge

Französische Bulldogge Geschirr

Französische Bulldoggen gehören zu den Hunderassen, die stark überzüchtet sind.

Allem voran macht ihnen ihre Plattschnäuzigkeit einen Strich durch die Lebensrechnung. Die viel zu kurze Schnauze führt zu einer extremen Form von Brachycephalie.

Brachycephalie, die Verkürzung und Verbreiterung des Schädels, ist die häufigste Todesursache bei Französischen Bulldoggen. 

Das Grausame daran ist der qualvolle Tod, dem oft schon ein qualvolles Leben vorausgeht. Hunde, die unter Brachycephalie leiden, haben Atembeschwerden bis hin zu lebensgefährlicher Atemnot. An heißen Tagen droht der kleine Körper schlichtweg zu überhitzen, da die zu kurzen Atemwege nicht in der Lage sind, die Körpertemperatur herunterzuregulieren.

Und warum müssen Frenchies und andere Bulldoggen so sehr leiden? Weil verantwortungslose Menschen das sogenannte “Kindchenchema” dieser Hunde niedlich finden. Ein kurzer, runder Kopf mit Glupschaugen … WARUM?

Diese Hunderassen sind ebenfalls häufig von Brachycephalie betroffen:

Welche Krankheiten sind für die Französische Bulldogge typisch?

Leider ist es nicht nur die lebensgefährliche Brachycephalie, die den Frenchies das Leben schwer macht. Die kleinen Hunde sind alles andere als gesund und haben viele Veranlagungen für potenzielle Krankheiten. Dazu zählen:

  • Von Willebrand Syndrom – Blutgerinnungsstörung
  • AchondroplasieKleinwuchs
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Verstopfte Analbeutel
  • Hüft- und Ellenbogendysplasie
  • Patellaluxation – Verrutschen der Kniescheibe
  • MegaösophagusZu breite Speiseröhre, kein Fressen möglich
  • Verkrümmung der Wirbelsäule

Viele Französische Bulldoggen leiden außerdem unter Verdauungsproblemen und neigen zu empfindlichen Mägen.

Du siehst, dass es sich hier um eine Vielzahl ernstzunehmender Krankheiten handelt. 

Möchtest du es verantworten, deinen Hund ständig leiden zu sehen, nur damit er niedlich aussieht? Wahrscheinlich und hoffentlich kannst du dir diese Frage mit Nein beantworten. 

Wenn trotzdem ein kleiner Frenchie bei dir einziehen soll, weißt du jetzt, worauf du achten musst, damit der kleine Hund eine Chance auf ein gesundes Leben hat.

Sind Französische Bulldoggen immer krank?

französische bulldogge krank traurig müde

Nein, nicht jede Französische Bulldogge ist krank.

Hunde, die aus einer verantwortungsbewussten Zucht stammen, haben durchaus eine Chance auf ein gesundes Leben.

Menschen, die Hunde nicht aus Profitgier vermehren, achten in der Regel sehr stark darauf, nur mit gesunden Elterntieren zu züchten. Gerade bei Rassen, die prädestiniert für schwerwiegende Krankheiten sind.

Etwaige Krankheiten, welche beim Frenchie häufig vorkommen, werden bei den Elterntieren vor der Verpaarung überprüft und ausgeschlossen.

Wichtiger Hinweis

Wenn du dich für eine Französische Bulldogge, einen Mops, Pekinesen, Malteser oder andere Hunderassen, die zu “Kurzköpfigkeit” neigen, entscheidest, musst du besonders vorsichtig an die Adoption / den Kauf herangehen! Bitte schaue ganz genau, woher der Hund kommt und wie er aufgewachsen ist. Halte Abstand von dubiosen Anzeigen im Internet und Welpenhandel aus dem Kofferraum. Weder du noch der Hund werden mit einer lebenslangen Krankheitsgeschichte glücklich und vor allem unterstützt du damit die Machenschaften skrupelloser Idioten. Das hat nichts mit Tierliebe zu tun! 

Wie hoch ist die Lebenserwartung der Französischen Bulldogge? 

Eine gesunde Französische Bulldogge kann durchaus ein Alter von 10 bis 12 Jahren erreichen. Leider schaffen das aber die wenigsten.

Fazit

Wie gesund deine Französische Bulldogge ist, hängt maßgeblich von ihrer Abstammung und Züchtung ab. Die häufigste Todesursache beim Frenchie ist die Brachycephalie, eine Verkürzung des Schädels. 

Die Kurzschnäuzigkeit dieser Hunde führt zu lebensgefährlichen Atemproblemen und drohender Überhitzung an heißen Tagen. Glaube mir, das ständige röcheln und nach Luft ringen willst du nicht miterleben!

Bei Qualzuchten wie der Französischen Bulldogge ist es noch wichtiger als bei anderen Hunderassen, auf ihre Herkunft zu achten. Schließlich möchtest du keine Vermehrer unterstützen, denen das Leben der Hunde sowieso egal ist, oder?

Setze dich vor der Adoption oder dem Kauf eines Frenchies unbedingt damit auseinander, woran du seriöse Anzeigen von unseriösen unterscheiden kannst und worauf du bei der Auswahl deines Frenchies achten solltest.

Wenn wir dir noch Fragen zur Gesundheit der Fanzösischen Bulldogge beantworten können, lasse uns gerne einen Kommentar unter diesem Artikel da. Das Thema Qualzucht liegt uns wirklich am Herzen und wir finden es super, dass auch du dich damit beschäftigst! Vielen Dank fürs Lesen und bis zum nächsten Mal!

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19 Kommentare zu „Die häufigste Todesursache bei der Französischen Bulldogge“

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    Habe eine großartige,gesunde Jackbull Hündin. Bewusste Kreuzung von Franz.Bulldogge und Jack Russel Terrier. Dadurch ist ihre Schnauze wieder etwas länger und der gesamte Körperbau etwas grazieler.Ihr Wesen macht mich überglücklich. Die Mischung finde ich durchweg positiv. Wäre schön wenn es dauerhaft als eigene Rasse gesehen würde.

  2. Avatar

    Unsere Französische Bulldogge ist bereits 15 Jahre alt, ja er ist absolut reinrassig! Im Januar wird er 16 Jahre! Und was soll ich sagen? Er hatte noch keinerlei Erkrankungen, ist selbst jetzt im Alter erstaunlich fit! Ein fantastischer Familienhund💓

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    Ich habe schon 2 französische Bulldoggen gehabt. Beide keine Atemprobleme. Die erste Bulldogge ist mit gerade 7 Jahren an Mastzelltumoren ( Krebs) nach zwei OPs gestorben. Die zweite Bulldogge keine Atemprobleme, aber Allergien. Sie wurde 12 1/2 Hahre alt. Hätte noch leben können, aber zwei Ärzte haben nicht erkannt, was er wirklich hatte. Durch die Falschbehandlung, die der Nottierarzt später erkannte, weil er die wahre Krankheit fand, konnte er nur noch eingeschläfert werden.

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    Meiner ist 15 Jahre alt geworden war immer Gesund. Nur hatte er letzte Zeit Wasser bekommen und leiden sollte er nicht denn das hat er nicht verdient ich habe alles fuer ihn getan was ich konnte nur ging es nicht mehr er konnte zuletzt nur noch zwei Schritte gehen dann ist er umgefallen nur ich selbst verkraften es nicht er fehlt mir ueberall aber es geht ihm jetzt besser und muss nicht mehr leiden

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    Harald Knobloch

    Nicht umsonst wurde die Zucht dem English Bulldog Club vom VDH verboten, denn da kam noch ein extremes Übergewicht dazu und Lose Schultern die den „typischen“ watschelnden Gang bewirkte. Frau Angehrn züchtete deshalb die Continenta Bulldogge mit längerem Fang und Körper und damit Welpen ohne Kaiserschnitt zur Welt kommen können. Die Engländer als Dachverband stellten sich dagegen. Deshalb sind Franz. Bulldoggen und Mops mit den hervorquellenden Augen extreme Qualzuchten und da muss der VDH oder sogar der Gesetzgeber endlich reagieren!!

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      Ich mag französische bulldoggen weil sie so einen eigenwilligen und wenig unterwürfigen, niedlich frechen Charakter haben.
      Trotzdem tun sie mir wahnsinnig leid und ich kann überhaupt nicht verstehen wie man so ein krankes degeneriertes Tier absichtlich züchten kann.
      Mit ein bisschen Engagement könnte man das ganz schnell ändern indem man beispielsweise Tiere auswählt die freie Atemwege und etwas längere Schnauzen haben

  6. Avatar

    Also Malteser haben sicherlich keine Atemprobleme, sofern Sie aus einer gesunden Zucht sind.
    Hier in Deutschland haben die Malteser einen ganz normalen Fang. Also bitte nicht mit den anderen hier aufgeführten Rassen vergleichen. Den Nalteser gibt es schon sehr lange und ist eingesunder Hund

  7. Avatar

    Etwas positives zur franz.Bulldogge
    Meine Bulldogge ist 14. JAHRE alt geworden. War immer gesund. Und ein super Familien Hund. Mein Bulli hatte zum Glück keine Schwierigkeiten beim Atmen. Es kommt auch auf den Züchter an. Ich werde mir demnächst wieder einen Bulli holen.

    1. Avatar

      Das freut mich sehr dass du Glück mit dem Hund hattest und der Hund dadurch (also durch das verantwortungsvolle auswählen gesunder elterntiere) ein schönes Leben hatte.
      Viel Glück wünsche ich dir auch bei deinem nächsten Hund

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    Mein Hund kommt aus so einer zucht. Sie wurde einfach weg geworfen und war im Tierheim.Meine erste französiche bulldogge war auch aus dem Tierheim und sie war gesund und ist 15 Jahre geworden. Deshalb habe ich mich entschieden wieder aus dem Tierheim zu holen ich war mir bewusst das sie nicht gesund ist. Aber sie hat noch ein schönes Leben verdient und ich tue alles für sie das es ihr gut geht. Würde mir wünschen das mehr Menschen sich Tiere aus dem Heim holen. Und nicht aus Anzeigen.

    1. Avatar

      Bevor ich 500 € für eine Rasse Hund ausgebe der nicht ein bisschen besser ist als ein Mischling würde ich mir einen dankbaren und glücklichen Mischling aus dem tierheim holen und und ich glaube fest daran ,ein Tier aus dem tierheim würde mich nicht enttäuschen

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        Habe meinen Hund jetzt ein halbes Jahr und er ist einfach toll. Vater war ein Jackbull, Mutter ein Mix aus Bolonka und Tibet Terrier. Ich bin froh, dass ich weiß, welche Rassen bei ihm dabei sind, auch wenn man es am Ende schwer vorhersagen kann, wie er sich verhält. Ist auf jeden Fall ein super freundliches Kerlchen, absolut umgänglich und bellt nur gegenüber Artgenossen. Ich habe allerdings das Gefühl wenn man nach Hunden sucht, werden Mischlinge immer etwas schlechtgeredet. Mich hat das nicht gestört, bin selbst ein Mischling 😉 und ich glaube etwas mehr Mischung würde dem Gen-Pool mancher Rassen mal gut tun.

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      Genau so sehe ich es such warum Hunde Vom Züchter wenn die Tierheime voll Sind.ich habe 5 und alle sind vom Tierschutz oder Tierheime

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    Diese extremen Qualzuchten sollten allgemein verboten werden. Nur weil man einen „gesunden“ Frenchie aus einer „seriösen Zucht“ bekommt, bleibt trotzdem die gesamte Rasse krank. Meiner Meinung nach sollte eine Zucht, die mit ihren äußerlichen Merkmalen dazu führt, dass Hund schon von vornherein dazu bestimmt sind ihr Leben lang eingeschränkt zu sein, nicht erlaubt sein. Egal, ob „seriös“ oder nicht. #neinzuqualzucht

    1. Avatar

      nein nicht verbieten , diese seelen heben einen ganz tollen charakter , man sollt wieder zurück zum ursprung das hat man ja auch beim schäferhund ganz gut geschafft, wenn du gegen aurrottung bist dann nehme auch andere tiere unter die lupe , diese doppelmoral ist ja furchtbar

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      Damit hast Du absolut recht obwohl man kann den Frenchie so züchten dass es nicht leidet und dass wäre gar nicht so schwierig, man müsste nur dafür sorgen dass die Schnauze etwas länger ist und die atemwege frei sind

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    Brigitte Lentzen

    Ja da gebe ich vollkommen recht. Aber die Hunde aus dem tierheim haben auch ein recht auf ein schönes Zuhause. Die nicht von ehrlichen Züchtern weggeworfen werden. Die nur Geld verdienen damit. Ich habe so eine Hündin und tue alles damit sie noch ein schönes Leben hat. Die Hunde haben aus dem Tierheim auch ein schönes Leben verdient. Hoffe das mehr Menschen sich ein Tierheim holen.

    1. Avatar

      Also ich habe meinen Bulli auch aus einer verantwortungsvollen Zucht und die Leute kenne ich auch schon von klein auf an ich glaube bei fremden wäre ich auch nicht so gutgläubig gewesen jedenfalls geht es meinen “ dicken “ süßen Schatz auch gut er ist vor kurzem 9 Jahre alt geworden und beschert mir hoffentlich noch ein paar weitere wundervolle Jahre mit seiner Anwesenheit.

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