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Jesse Reimann

Jesse Reimann

Warum du diese 7 Hunderassen nicht kaufen solltest – laut Tierschützern

Hunde waren und sind immer auch Statussymbole gewesen. Über alle Länder und Kulturen verteilt, finden sich die Beweise, dass schon versunkene Völker Hunde auch als Accessoires betrachteten.

Damit diese Hunde ihr besonderes Aussehen bekamen und heute erhalten, ist die Zucht leider mit Qualen und Leid für die Tiere verbunden.

Seriöse Züchter und Hundeverbände kämpfen dagegen an.

Sei dennoch vorsichtig, wenn es um eine der folgenden Hunderassen geht:

1. Chihuahua

Chihuahua rassen arten

Die possierlichen Tierchen lugen gerne aus Handtaschen von Stars und Sternchen.

Sie sind Begleiter, Accessoire und Statussymbol in einem. Mit ihren verträumten oder kecken Blicken aus großen Augen bei kleinen Köpfen.

Jedoch kommt es beim Chihuahua vermehrt zu Qualzuchten, was mit massiven Gesundheitsproblemen einhergeht.

Die Folge sind Verzwergungsmerkmale, wie der extreme Apfelkopf, stark hervorstehende Augen und Zittern. Zudem kann die Funktion der Organe und des Nervensystems stark beeinträchtigt sein.

Auch die Gelenke und der Knochenbau leiden unter den Folgen der Verzwergung und können nicht richtig funktionieren. Manche Chis haben ein Loch in der Schädeldecke, welches nicht zuwachsen kann und für den Zwerg lebensgefährlich ist.

Chihuahuas finden sich auch mit Blue-dog-Syndrom. Deutliche Färbungen von Blauschattierungen lassen dies leicht erkennen. Haarausfall und Hautkrankheiten können verstärkt auftreten.

Der Chihuahua gilt eigentlich als robuster, lebensfroher und aktiver Begleiter, welcher keine hohen Ansprüche hat und nicht oft von gesundheitlichen Problemen geplagt ist.

Leider gibt es immer mehr Züchter, die den Chi nach den Vorstellungen vieler Menschen immer kleiner, niedlicher und zerbrechlicher züchten.

Aus diesem Grund solltest du besonders bei dieser Rasse die Augen aufhalten und vielleicht auch deine Ideale hinterfragen.

Sollte ein Tier leiden, nur damit es noch „süßer“ aussieht?

2. Mops

Mops Schwarz

Niedliche Familienmitglieder sind auch die Mopse. Große Kulleraugen lassen unsere Herzen gerne dahinschmelzen und uns für diese Rasse entscheiden.

Der so begehrte Ausdruck im Gesicht des Mops ist aber Ergebnis einer Verformung des Kopfes. Ihre verkürzten Schnauzen lassen die Augen massiv hervortreten.

Augenkrankheiten durch Austrocknung bis hin zu Blindheit können die Folgen davon sein.

Entzücken ruft auch das kurze Ringelschwänzchen hervor. Leider ist dieses ein Ausdruck für Gelenks- und Wirbelsäulenschäden. Selbst Bandscheibenvorfälle sind bei Mopsen zu finden.

Immer häufiger tritt der Retro-Mops ins Erscheinungsbild und soll eine gesündere Alternative zum herkömmlichen Mops darstellen. Doch auch der Retro-Mops kann von zahlreichen, rassebedingten Krankheiten betroffen sein und ist nicht unbedingt die bessere Wahl.

3. Rhodesian Ridgeback

Rhodesian Ridgeback

Diese südafrikanische Rasse überzeugt mit ihrer Eleganz und außerordentlichen Wuchsrichtung der Haare auf dem Rücken.

Leider ist gerade diese Eleganz im Haarwuchs ausschlaggebend für seine Erbkrankheiten. Die Röhre, in welcher die Haare entlang der Wirbelsäule eingestülpt sind, ist Ausgangspunkt entzündlicher Prozesse.

Schlagen diese Entzündungen bis zur Wirbelsäule durch, müssen die Zysten durch einen chirurgischen Eingriff entfernt werden.

4. Chinesischer Schopfhund

Chinesischer Schopfhund

Er gehört zu den haarlosen Hunderassen und verdankt seine zunehmende Beliebtheit auch der Mehrung der Allergiker unter den Menschen.

Die Haarlosigkeit auf dem Körper ist ein Gendefekt aus der Züchtung. Damit einher geht auch eine Gebiss-Fehlstellung, welche zu Zahnausfall führen kann.

Die Haut dieser Hunde schützt sie kaum vor der Sonne, sodass sie immer wieder Sonnenbrand erleiden können.

Durch das fehlende Fell können sie auch ihre Körperwärme nicht richtig regulieren. Wenn es auch lustig ist, seinen Hund einzukleiden. Gesundheitliche Probleme sind bei dieser Rasse bedauerlicherweise an der Tagesordnung!

5. Teacup Hunde

Toy-Pudel

Diese winzigen Wesen sind entstanden durch die Verpaarung der schwächsten Welpen in einem Wurf. Nur so konnte diese geringe Körpergröße erreicht werden.

Die schwächsten Wesen allerdings bringen auch die meisten Gendefekte und Erbkrankheiten mit in ihre Rasse.

Eine offene Schädeldecke, Herzdefekte und ein hohes Risiko für Knochenbrüche sind nur die Spitze des Eisberges an möglichen Krankheiten und Gebrachen, welche bei Teacup Hunden regelmäßig erfasst werden.

Als Accessoire werden sie fast ausschließlich in Handtaschen gehalten, kaum erzogen oder sozialisiert. Depressionen aufgrund von Einsamkeit kommt gerne noch hinzu.

6. Deutscher Schäferhund

Deutscher Schäferhund

Viele Menschen denken beim deutschen Schäfer nur an seine große, muskulöse Statur und seine hervorragenden Eigenschaften als Familien- oder Arbeitshund.

Tatsächlich aber wurde der deutsche Schäfer auf schnelles Wachstum, für den raschen Einsatz als Hütehund gezüchtet.

Der abfallende Rücken und daraus resultierende Hüftleiden sind nun das Ergebnis, mit dem sich viele Hunde und Hundebesitzer beschäftigen dürfen.

Die erblich bedingten Fehlstellungen der Hüfte sorgen für einen immer wieder aufflammenden Entzündungsherd bis hin zur Arthrose.

7. Französische Bulldogge

Französische Bulldogge

Das große Problem der Kurzatmigkeit, für welches die Bulldoggen bekannt sind, rührt ebenfalls von einer verkürzten Schädelform.

Atemprobleme machen sich durch Röcheln, Schnarchen und diverse Grunzlaute rasch bemerkbar.

Eine temperamentvolle und sportliche Familie muss von diesen Hunden absehen. Ihre erblich bedingten Krankheiten führen neben der ohnehin schon vorhandenen Kurzatmigkeit bei zu viel Bewegung bis hin zu Sauerstoffmangel, Erstickungsanfällen und lebensbedrohlichen Kreislaufbeschwerden.

Mit dem Kauf beim Züchter förderst du das Leid der Tiere.

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