Hund niest und schnaubt
Lilly

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Hund niest und schnaubt: 5 Ursachen & Tipps (Ratgeber)

„Hatschi“ tönt es von der Hundedecke. Dein Hund niest und schnaubt plötzlich.

Niest dein Hund ständig oder gelegentlich kann das ganz unterschiedliche Gründe haben.

Welche das sind und wann du dir Sorgen machen musst, klären wir in diesem Beitrag.

Mein Hund niest und schnaubt? Mögliche Ursachen

Hund hat Erkältung - Hund niest und schnaubt

Es gibt verschiedene Gründe, wegen denen ein Hund niesen muss.

Doch erscheint dein Hund ansonsten gesund, ist dies meist kein Anlass zur Sorge.

Anders sieht es aus, wenn dein Hund ohnehin schon keinen fitten Eindruck macht.

Erkältung

Niest dein Hund und hat Nasenausfluss, hat er sich vermutlich eine Erkältung zugezogen. Tränende Augen können ein zusätzliches Anzeichen dafür sein.

Jetzt solltest du deinem Vierbeiner viel Ruhe gönnen und die Gassirunden auf kleine Spaziergänge reduzieren.

Dein Hund röchelt und niest zudem, solltest du mit ihm den Tierarzt aufsuchen.

Wichtig!

Fahre mit einem erkälteten Hund nicht einfach zum Tierarzt, sondern melde ihn mit den beobachteten Symptomen an. So kann verhindert werden, dass dein Hund andere ansteckt.

Allergie

Schimmel oder Staub können dafür sorgen, dass dein Hund niest und schnauft. Doch auch andere Stoffe in der Luft können die empfindliche Nase reizen.

Niest dein Hund oft beim Gassigehen, können Pollen die Ursache sein.

Auch Husten und Keuchen können Anzeichen für eine allergische Reaktion sein.

Vermutest du, dass dein Hund eine Allergie hat, kannst du durch den Tierarzt den Auslöser feststellen und einen Behandlungsplan ausarbeiten lassen.

Freude

Niest dein Hund beim Spielen, kann er dir damit signalisieren, dass alles gut ist und er spielen will. Er will damit ausdrücken, dass alles harmloser Spaß ist.

Es kann sogar vorkommen, dass dein Hund beim Streicheln niest. Dann ist es eine Art Signal zum Entspannen.  

Auch beim Wälzen auf einer Wiese ist es oft zu beobachten, dass Hunde ausgiebig niesen.

Je nach Jahreszeit kann es dabei aber auch sein, dass ihn einfach etwas in der Nase kitzelt.

Aufregung

Auch Aufregung ist ein Grund, aus dem Hunde niesen können. Vielleicht warst du lange weg und dein Hund ist ganz aufgeregt, dich wiederzusehen.

Da ist das Niesen bei deinem Vierbeiner ganz normal.

Wenn dein Hund oft beim Gassigehen niest oder komisch schnaubt, kann es also sein, dass er sich freut oder ihm die Nase kitzelt.

Fremdkörper

Wenn dein Hund beim Gassigehen niest und das Niesen nicht nachlässt, kann es auch sein, dass ein Fremdkörper in seiner Nase steckt.

Das kann passieren, wenn dein Hund im Sommer durch Wiesen oder Felder rennt und sich Grannen in seiner Nase festsetzen.

Steckt der Fremdkörper in der Nase oder im Bereich des Mauls fest, solltest du deinen Tierarzt aufsuchen.

Mit einer Pinzette kann man Grannen zwar meist gut entfernen, doch gerade die Nase ist ein empfindliches Körperteil und du könntest die Granne versehentlich weiter in die Haut schieben.

Wichtig!

Versuche Grannen an und in der Nase nicht selbst zu entfernen. Steckt die Granne in der Haut, kann es passieren, dass ein Stück abbricht und zurückbleibt.

Dann kann der Fremdkörper weiter in die Haut oder den Körper wandern.

Was kann ich tun, wenn mein Hund ständig niest und schnaubt? 

Wenn dein Hund ständig niest und schnaubt, solltest du der Ursache auf den Grund gehen.

Sinnvoll ist es, wenn du dir notierst, wie oft und wann er niest.

Hat er sich zuvor in einer staubigen oder allergenreichen Gegend aufgehalten und zeigt er weitere Auffälligkeiten?

Denn anders als bei einem kurzzeitigen Niesen und Schnauben, kann hinter lang anhaltenden Symptomen eine Erkrankung der Atemwege stecken.

Feuchte Luft und Ruhe bei Erkältungen

Vermutest du eine Erkältung bei deinem Hund, solltest du ihm Ruhe zum Erholen gönnen. Mit einer Inhalation aus Wasser und Meersalz kannst du die Erkältungssymptome mit einem einfachen Hausmittel lindern.

Aber auch mit einem Luftbefeuchter kannst du deinem Hund das Atmen in diesem Fall erleichtern.

Keine Panik beim Rückwärtsniesen

Manche kleinen Hunde neigen zum Rückwärtsniesen. Dabei machen sie ein Geräusch, als würden sie das Nasensekret hochziehen.

Auch kurznasige Hunde neigen zu diesem Geräusch.

Wie es zu diesem Rückwärtsniesen kommt, ist noch nicht geklärt. Manchmal ist es ein Verschlucken bei hastigem Essen, ein Fremdkörper im Rachen, in anderen Fällen hängt es vermutlich mit dem Gaumensegel zusammen, das zu lang sein könnte.

Meist hilft es, wenn der Hund etwas schluckt. Das kann ein weiches Leckerli sein oder ein paar Schlucke Wasser aus der Schale.

Manchmal kommt es aber auch vor, dass ein Leckerli am Gaumen hängen bleibt und dein Hund versucht es zu lösen. Aber auch Pollen können die Nase deines Vierbeiners reizen, sodass es zum Rückwärtsniesen kommt.

Auch wenn das Geräusch, das dein Hund dabei macht, klingt, als würde er ersticken, ist es kein Anlass zur Sorge.

Sollte das Verhalten oft auftreten, sprich am besten deinen Tierarzt darauf an.

Staub beseitigen

Nicht nur uns Menschen kribbelt der Staub in der Nase. Wenn dein Hund sich oft in einer staubigen Umgebung aufhält, etwa weil Ruß von einem Ofen in der Luft liegt, kann sich das auch auf seine Atemwege auswirken.

Versuche daher die Staubbelastung für deinen Hund zu minimieren, besonders, wenn er empfindlich ist.  

Auch viel Bewegung an der frischen Luft hilft, dass die Atemwege wieder frei werden.

Wann sollte ich einen Tierarzt aufsuchen?

Hund niest und schnaubt beim Tierarzt

Meist hat das Niesen einen harmlosen Grund oder es steckt eine Erkältung dahinter. Doch auch diese sollte bei einem Hund ernst genommen werden.

Bessert sich der Zustand deines Hundes nicht, solltest du ihn vom Tierarzt untersuchen lassen.

Auch wenn dein Hund ungewöhnlich lange und immer wieder niest, solltest du dies bei deinem Tierarzt abklären lassen.  Auf diese Weise findest du heraus, ob deine Fellnase nicht vielleicht an einer Allergie leidet oder einen Infekt hat.

Zwar kann das Geräusch dich als Hundebesitzer bestimmt ziemlich erschrecken, das Rückwärtsniesen ist jedoch meist kein Fall für einen Tierarztbesuch.

Tritt es allerdings sehr häufig auf, solltest du deinen Hund untersuchen lassen. Doch meist betrifft es deinen Hund nur kurzzeitig und danach verhält er sich wieder wie vorher.

Zum Tierarzt solltest du dringend, wenn du feststellst, dass dein Hund Probleme beim Atmen hat und keuchende Geräusche von sich gibt.

Wenn er schlecht Atmen kann, wird sich dein Hund auch nicht viel bewegen wollen.

Weitere auffällige Symptome

Wenn dein Hund zum Niesen auch noch hustet, lethargisch und appetitlos ist oder Fieber bekommt, solltest du ihn zum Tierarzt bringen.

Dann könnte es sein, dass er eine Grippe hat. Diese kann bei ausbleibender Behandlung zu einer Lungenentzündung führen.

Aber auch starker Ausfluss an Augen und Nase sollte dringend medizinisch abgeklärt werden.

Alte und junge Hunde

Hast du einen Welpen oder einen Senior zuhause, solltest du bei Anzeichen einer Erkältung den Tierarzt konsultieren.

Denn meist ist das Immunsystem sehr junger und sehr alter Tiere geschwächt.

Fazit

Warum Hunde niesen, kann ganz unterschiedliche Ursachen haben.

Ausgelassene Freude, das Kitzeln in der Nase oder eine Erkrankung.

Dein Hund ist also nicht zwangsläufig krank, wenn du ihn niesen und schnauben hörst. Auch wir Menschen müssen manchmal einfach nur niesen.

Macht dein Hund ansonsten einen gesunden Eindruck, ist das Niesen also meist kein Grund zur Sorge.

Solltest du einen Infekt oder eine Allergie bei deinem Hund vermuten, ist es jedoch ratsam, dass du ihn beim Tierarzt vorstellst. So kann deiner Fellnase schnell geholfen werden.

Gerade bei alten und jungen Hunden solltest du bei einem Verdacht auf eine Krankheit mit dem Tierarztbesuch nicht lange warten.

Ist dein Hund im Winter häufig erkältet? Was unternimmst du, um ihm zu helfen? Lass es uns in den Kommentaren wissen.

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