Kokosöl gegen Flöhe bei Hunden
Lilly

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Hilft Kokosöl gegen Flöhe bei Hunden? (Verblüffende Antwort)

Es lässt sich fast nicht vermeiden, dass Dein Hund von Flöhen heimgesucht wird. Die kleinen Biester tummeln sich auf diversen Wirten herum. 

Und können bei einem Spaziergang schnell auf Deinen Hund wechseln. Einige Hausmittel können hier helfen – wie zum Beispiel Kokosöl gegen Flöhe bei Hunden

Wie das funktioniert, erfährst Du im folgenden Ratgeber.

Hilft Kokosöl gegen Flöhe bei Hunden?

Kokosöl soll tatsächlich gegen Flöhe bei Hunden helfen. Allerdings ist hier anzumerken, dass es sich um ein Hausmittel handelt. 

Und zumindest bei einem Befall dann doch auf eine der pharmazeutischen Alternativen zurückgegriffen werden sollte.

Denn: Auch, wenn diese natürliche Art, Flöhe zu bekämpfen, helfen kann. Wissenschaftlich erwiesen ist die Wirksamkeit leider nach wie vor nicht.

Welche Wirkung hat Kokosöl bei Hunden?

Kokosöl hat diverse positive Wirkungen für Hunde. Diese beschränken sich nicht nur auf das Fell und die Haut, sondern können sich auch auf andere Bereiche des Hunde-Organismus ausweiten.

So stärkt es unter anderem das Immunsystem Deiner Fellnase. Und vielleicht weißt Du bereits, dass dieses in Großteilen im Darmtrakt Deines Hundes ist beziehungsweise dort aufgebaut wird.

Damit unterstützt Du Deinen Hund definitiv, wenn es um das Thema Flöhe geht. Denn die möglicherweise ebenfalls mitübertragenen Darmparasiten sollten so keine Chance haben, Deinem Vierbeiner Ärger machen zu können.

Darüber hinaus unterstützt Kokosöl eine gesunde Haut und damit ein gesundes Fell

Dieses wiederum ist unter anderem wichtig, um einem weiteren Parasitenbefall vorzubeugen – nämlich dem Läusebefall.

Wie wende ich Kokosöl gegen Flöhe bei meinem Hund an?

Kokosöl kannst Du bei Deinem Hund sowohl äußerlich als auch innerlich anwenden. Das heißt also: 

Entweder, Du reibst sein Fell damit ein – was natürlich einen Fettfilm beinhaltet – oder Du kannst es ihm unter das Futter mischen.

Gut zu wissen:

Kokosöl gilt als nicht giftig für Hunde, das Verabreichen in den unterschiedlichen Formen ist für diese also unbedenklich. Dennoch solltest Du Dich an die empfohlene Dosierung halten.

Hier gilt: Je nach Größe des Hundes sollten ½ bis 1 Esslöffel Kokosöl unter das Futter gemischt werden. Sinnvoll ist es zudem, diese Nahrungsergänzung über mehrere Wochen beizubehalten.

Wofür kann ich Kokosöl noch anwenden bei Hunden?

Neben der Flohvorbeugung und -beseitigung kannst Du Kokosöl auch für die folgenden Dinge bei Deinem Hund anwenden.

Fellpflege

Gerade dann, wenn Dein Hund unter trockener und schuppiger Haut leidet, kann Kokosöl ein gutes Mittel sein, um diesen Zustand „abzustellen“.

Auch für die empfindlichen Pfoten ist Kokosöl ein wirksames Mittel, um diese vor Rissigkeit und damit Entzündungen zu schützen. Eine intensive Fellpflege ist vor allem in der kalten Jahreszeit wichtig, wenn die Straßen und Gehwege mit beispielsweise Streusalz behandelt werden.

Wurmbefall

Ein weiterer Parasit, der Hunde plagt, ist der Wurm, beispielsweise der Bandwurm oder Madenwürmer. Auch hier soll Kokosöl wirksam sein. 

Zum einen tötet er die Würmer beziehungsweise deren Larven ab. Zum anderen erleichtert es Deinem Hund, diese über den Kot wieder auszuscheiden.

Immunsystem

Wir haben es bereits erwähnt: Kokosöl stärkt zudem das Immunsystem Deines Hundes. 

Und ein gesundes und starkes Immunsystem ist für Deine Fellnase natürlich sehr wichtig, um ein glückliches, gesundes und langes Hundeleben zu leben.

Verletzungen

Auch bei Verletzungen kann Kokosöl als Erste Hilfe eingesetzt werden. Der Grund: Das hier enthaltene Fett legt sich wie ein Schutzfilm über die Wunde.

So gewährleistet es, dass kein Schmutz in diese gelangen kann – und verhindert so Entzündungen und fördert die Wundheilung.

Mundgeruch

Vielleicht hast Du selber Zahnpasta, die mit Kokosöl angereichert ist? Auch für Hunde soll es für einen besseren Atem sorgen, hilft also gegen Mundgeruch und unterstützt die Zahnhygiene.

Welches Kokosöl ist am besten für Hunde geeignet?

Kokosöle gibt es mittlerweile viele am Markt. Doch welches solltest Du für Deinen Hund nehmen? Wichtig ist, dass es sich um biologisches Kokosöl handelt. 

Also um solches, welches frei von möglichen weiteren Inhalts- und Zusatzstoffen ist.

Besonders beliebt bei vielen Hundehaltern soll das Sanct Bernhard tierlieb Kokosöl sein. 

Darüber hinaus gibt es weitere Produkte, die speziell auf die Bedürfnisse von Hunden abgestimmt sind.

Welches für Deinen Hund das beste ist, findest Du am besten heraus, wenn Du es an ihm testest.

Alternativen zu Kokosöl zur Flohbekämpfung

Alternativen zu Kokosöl gibt es fast selbstverständlich ebenfalls. Dabei kann es sich um weitere natürliche Mittel ebenso handeln, wie um die gefürchteten „Chemie-Keulen“.

Diese können leider speziell dann sinnvoll sein, wenn Dein Hund bereits unter einem mittleren bis starken Flohbefall leidet. Auch in der Vorbeugung können diese Spot-Ons verwendet werden.

Darüber hinaus gibt es mehrere natürliche Alternativen zu Kokosöl:

  • Ätherische Öle, wie Eukalyptus, Lavendel, Minze und Zitrone
  • Apfelessig
  • Rosmarin

Wichtig ist, dass diese Mittel nicht unverdünnt verabreicht werden, sondern immer mit Wasser verdünnt werden. Das gilt vor allem für die ätherischen Öle, die ansonsten zu unter anderem Erbrechen und Durchfall führen können.

Ebenfalls sollten diese Mittel – mit Ausnahme von Apfelessig, der auch unter das Futter gemischt werden kann – ausschließlich zur äußeren Anwendung verwendet werden.

Fazit

Kokosöl kann ein gutes Hausmittel sein, um Flöhen bei Deinem Hund vorzubeugen. Auch ein Befall kann mit Kokosöl behandelt werden – allerdings nur dann, wenn es sich um einen leichten handelt. 

Denn die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure sowie der Duft von Kokos ist für die Parasiten unangenehm. 

Darüber hinaus gibt es mehrere natürliche und auch chemische Alternativen, um Flöhen vorzubeugen oder diese zu eliminieren. Welche am besten für Deinen Hund geeignet sind, solltest Du sicherheitshalber mit Deinem Tierarzt besprechen.

Welche Mittel verwendest Du, um Deinen Hund vor Flöhen zu schützen? Hast Du bereits Kokosöl ausprobiert? 

Wenn ja, welche Erfahrungen konntest Du machen – beziehungsweise Dein Hund? Teile diese gerne in den Kommentaren mit uns.

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