Lebererkrankung Hund einschläfern
Jesse Reimann

Jesse Reimann

Lebererkrankung beim Hund: Ratgeber & Wann Einschläfern

Wenn dein Hund an einer Lebererkrankung wie Hepatitis leidet und sein Zustand immer schlechter wird, stellt sich dir sicher das ein oder andere Mal die Frage, ob es nicht besser wäre, deinen Hund von seinem Leid zu erlösen.

Wann es sinnvoll ist, deinen Hund einzuschläfern, hängt von mehreren Faktoren ab. Bei deiner Entscheidung, wann es sinnvoll ist Abschied zu nehmen, soll dir dieser Beitrag helfen.

Kurz & Knapp: Wann muss ein Hund mit einer Lebererkrankung eingeschläfert werden? 

Einen Hund bei einer Lebererkrankung einschläfern zu lassen, ist eine schwerwiegende Entscheidung, die dem Besitzer nicht leicht fällt. 

Hat die Erkrankung ihr Endstadium erreicht und der Hund leidet zusehends mehr, kann eine Euthanasie durchaus sinnvoll sein.

Ist die Lebensqualität des Tieres und seines Besitzers durch die Krankheit auf massivste Weise eingeschränkt, oder es ist dem Besitzer nicht mehr möglich seinen Hund ständig zu betreuen und zu versorgen, ist eine durch einen Tierarzt herbeigeführte Einschläferung oft unumgänglich.

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Inhaltsverzeichnis

Wie ist der Krankheitsverlauf bei einem Lebertumor?

Leider ist die Krankheit unheilbar.

Die Prognose für diese Erkrankung ist in der Regel verhalten und hängt von mehreren Faktoren ab, darunter die Schäden, die zum Zeitpunkt der Diagnose bereits eingetreten sind, die Rasse des Hundes und der allgemeine Gesundheitszustand.

Eine frühzeitige Diagnose und ein frühzeitiges Eingreifen sind wichtig für die erfolgreiche Behandlung von Hunden mit chronischer Hepatitis, da Hunde im Endstadium der Erkrankung und mit Anzeichen einer dekompensierten Leberfunktion eine schlechtere Prognose haben.

Was sind die Symptome von Leberkrebs?

Die Symptome bei einem Leberkrebs stellt sich in Verbindung von mehreren der folgenden Symptome dar:

  • Appetitlosigkeit
  • Gewichtsverlust
  • Erbrechen
  • Übermäßiges Wasserlassen und übermäßiger Durst
  • Gelbliche Verfärbung des Zahnfleisches
  • Flüssigkeitsansammlung im Unterleib
  • Schlechte Körperkondition
  • Anzeichen des Nervensystems wie Schläfrigkeit oder Krampfanfälle

Wie sehen die Behandlungsmöglichkeiten bei einem Lebertumor aus?

Hund beim Tierarzt auf dem Tisch

Wenn dein Hund ernsthaft erkrankt ist, muss er stationär aufgenommen werden und eine Flüssigkeitstherapie erhalten, die mit B-Vitaminen, Kalium und Traubenzucker ergänzt wird. 

Während der Behandlung und der Erholungsphase muss die Aktivität deines Hundes eingeschränkt werden. Medikamente, die die Flüssigkeitsausscheidung aus dem Körper fördern, helfen dabei, die Flüssigkeitsansammlung im Bauchraum zu verringern. 

Außerdem können Medikamente zur Behandlung von Infektionen, zur Verringerung von Schwellungen und zur Kontrolle von Krampfanfällen verschrieben werden. Zur Entleerung des Dickdarms können Klistiere verwendet werden. 

Der Hund sollte auf eine natriumarme Ernährung umgestellt und mit Thiamin und Vitaminen ergänzt werden. Anstelle von zwei oder drei Hauptmahlzeiten am Tag musst du deinem Hund mehrere kleinere Mahlzeiten am Tag füttern. 

Wie hoch ist die Lebenserwartung bei einem Lebertumor?

Hund liegt auf der Seite

Zur Lebenserwartung gibt es keine genauen Werte. Nach Statistiken zufolge leben unbehandelte Tiere noch etwa einen Monat.

Bei einer erfolgreichen Behandlung kann die Lebenserwartung auf etwa ein Jahr hinausgezögert werden.

Was kann ich tun, wenn mein Hund Leberkrebs im Endstadium hat?

Die Medizin hat sich zwar weiterentwickelt, dennoch ist es das humanste, von deinem Hund Abschied zu nehmen, auch wenn es schwer fällt. Bespreche alles mit einem Tierarzt deines Vertrauens, um einen würdevollen Abschied für dich und dein Tier zu ermöglichen.

Du kannst bis zuletzt bei ihm bleiben, um ihm zu zeigen, dass er nicht allein ist. Er kann dich sehen und spüren. So kann er dir bis zur letzten Minute vertrauen.

Erklär-Video

Fazit 

Lebererkrankungen sind in den meisten Fällen unheilbar und sorgen dafür, dass sich trotz aller Bemühungen der Zustand deines Hundes weiter verschlechtert. Spätestens dann, wenn dein Hund nur noch leidet und keinerlei Lebensqualität mehr hat, ist eine Einschläferung nicht nur sinnvoll, sondern auch empfehlenswert.

Auch wenn es schwer fällt, ist es sowohl für den Hund als auch den Besitzer eine Erlösung.

Dr. Sam und sein Team stehen dir in einer Online-Sprechstunde mit ihrem Rat gerne und jederzeit einfühlsam und fachlich kompetent zur Seite.

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