Weißer Schäferhund Probleme
Uwe

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Weißer Schäferhund: Probleme & Erfahrungen (Ratgeber)

Einen Hund zu haben, ist nicht immer eitel Sonnenschein. Oft gibt es auch Probleme mit dem Vierbeiner.

Manche sind auf Fehler in der Erziehung und Haltung zurückzuführen, einige sind rassebedingt. 

Welche Probleme der Weiße Schäferhund mit sich bringen kann und wie du damit umgehst, erfährst du in diesem Beitrag.

Inhaltsverzeichnis

Welche Probleme können in der Erziehung & Haltung eines Weißen Schäferhundes auftreten?

Weißer Schäferhund Probleme in Erziehung & Haltung

Sozialisierung

Der Weiße Schäferhund ist von Natur aus wie die meisten Hunderassen weder aggressiv noch bissig. Eine frühzeitige Sozialisierung ist dennoch notwendig, um den Welpen bzw. Junghund an andere Menschen und Tiere zu gewöhnen.

Bleibt eine Sozialisierung aus, kann sich das negativ auf die Wesensentwicklung des Hundes auswirken. Das kann sich später durchaus in Aggression gegenüber Artgenossen oder Fremden zeigen.

Erziehung

Weiße Schäferhunde sind perfekte Familien-, Begleit- und Arbeitshunde. Vorausgesetzt, die Fellnase wird entsprechend von klein auf konsequent erzogen.

Fehler in der Erziehung verzeiht diese Rasse nur schwer. Einmal erlerntes oder eben auch nicht oder falsch Erlerntes ist ihm nur schwer wieder auszutreiben.

Haltung

Der Weiße Schäferhund ist ein sehr aktiver und agiler Vierbeiner mit einem hohen Anspruch auf Bewegung und Auslastung.

Die Haltung in einer Wohnung ohne entsprechenden körperlichen Ausgleich kann das Wesen des Hundes äußerst negativ beeinflussen.

Langeweile und mangelnde Auslastung können den Hund dabei sowohl aggressiv als auch depressiv machen.

Ist der Weiße Schweizer Schäferhund für Anfänger geeignet?

Jein. Natürlich tut sich ein erfahrener Hundehalter in der Erziehung etwas leichter. Dennoch kann auch ein Anfänger seinen Weißen Schäferhund gut erziehen, vorausgesetzt, er kann seinem Hund genügend Platz, Zeit, Auslauf und Beschäftigung bieten.

Ob Anfänger oder fortgeschrittener Hundehalter, viel Geduld, Liebe und Konsequenz in der Erziehung sind dabei ein absolutes Muss.

Das gibt es zu beachten bei der Haltung & Erziehung eines Weißen Schäferhundes

Grundlegend in der Erziehung eines Weißen Schäferhundes ist ein konsequentes und sicheres Auftreten.

Du kannst einen Grundgehorsam nur durchsetzen, wenn er dich als ernstzunehmenden Rudelführer akzeptiert.

Heute streng und morgen locker und lässig verwirrt den Hund und er wird dich als seinen Rudelführer schlimmstenfalls anzweifeln und das Zepter selbst in die Hand nehmen und seinen eigenen Kopf durchsetzen.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Zeit, die du mit deinem Hund verbringst. Man kann den Weißen Schäferhund zwar an stundenweises Alleinsein gewöhnen, doch ist der Vierbeiner sehr auf seinen Menschen fixiert und wünscht sich seine Nähe.

Achtung:

Ein Single-Haushalt, wo der Hundebesitzer täglich 10 Stunden außer Haus ist und den Hund womöglich noch in einer kleinen Wohnung hält, ist eine denkbar schlechte Voraussetzung und kann nur zu Problemen mit dem Hund führen. 

Wie viel Bewegung und Auslastung braucht der Weiße Schweizer Schäferhund?

Der Weiße Schäferhund ist kein Tier, das man dreimal am Tag für 10 Minuten zum Lösen ausführt. Ideal ist ein Haus mit Grundstück, auf dem sich der Vierbeiner frei bewegen kann.

Aber auch in einer Wohnung ist eine Haltung möglich.

Ob Haus oder Wohnung, mindestens zwei Stunden pro Tag sollte der Weiße Schäferhund die Möglichkeit haben, sich ausgiebig zu bewegen. Er ist ein idealer Begleiter beim Joggen oder Radfahren und freut sich auch über gelegentliche Schwimmrunden.

Neben Bewegung und körperlicher Auslastung will der Weiße Schäferhund auch geistig ausgelastet werden. Abwechslungsreiche Denkaufgaben schaffen hier beispielsweise Abhilfe.

Hundesport und Agility runden das Programm für den Vierbeiner ab und bereiten Mensch und Tier viel Freude und Abwechslung.

Erfahrungen – das sagen andere Halter über den Weißen Schäferhund

Weißer Schäferhund Erfahrung

In der Haltung und Erziehung stellt sich der Weiße Schäferhund als relativ pflegeleicht dar. Es wird aber dabei immer sein hoher Anspruch auf Auslauf und Beschäftigung hervorgehoben.

Die Hauptproblematik liegt mehr in gesundheitlichen Problemen. Dabei wird oft darauf hingewiesen, bereits vor dem Kauf eines Welpen auf einen seriösen Züchter zu achten.

Wie bekomme ich die Probleme in den Griff?

Problemen durch eine von Anfang an durchdachte und konsequente Erziehung vorzubeugen ist immer besser, als dem Hund angewöhnte Flausen wieder auszutreiben. 

Hier sind gerade Anfänger oft überfordert. Hundeschulen oder Hundetrainer können hier zum gewünschten Erfolg beitragen.

Die häufigsten gesundheitlichen Probleme beim Weißen Schäferhund

Bei den meisten gesundheitlichen Problemen handelt es sich um Erbkrankheiten. Hierzu gehören unter anderem:

Fazit

Der Weiße Schäferhund ist ein intelligenter, aktiver und agiler Vierbeiner, der eine entsprechende Familie sucht. Für Couchpotatoes ist dieser Hund definitiv nichts. 

Es ist auch nicht maßgeblich, ob die Fellnase ihr neues Zuhause in einer Wohnung oder einem Haus, bei einem Anfänger oder Profi findet.

Wichtig ist vielmehr, dass seine Menschen ihm die notwendige Zeit und Konsequenz in der Erziehung bieten und für abwechslungsreiche Beschäftigung und viel Auslauf sorgen.

Wie sind deine Erfahrungen mit dem Weißen Schweizer Schäferhund? Wir freuen uns auf deinen Kommentar.

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4 Kommentare zu „Weißer Schäferhund: Probleme & Erfahrungen (Ratgeber)“

  1. Avatar

    Ich hatte auch mehrere weiße Engel ,und nie Probleme gehabt ,weder in der Erziehung noch die Sozialisierung .
    Mit Kindern perfekt ,unser schlief in das Bett von meinen Sohnes damals 3 Jahre alt ,ein Team. Er hat gut aufgepasst auf uns ,war immer liebevoll zu jeden ob Tier oder Mensch.
    Er wurde leider nur 3 Jahre alt gestorben 2012 ,geboren 2009 . Immer wieder ein weißen Engel .

  2. Avatar

    Mein weißer Schäferhund war mein Seelenhund. Er hat mich leider nur 10 Jahre begleitet, aber es war eine tolle Zeit.
    Ich habe bereits seid über 40 Jahren immer 1 bis 2 Hunde an meiner Seite und muss sagen, das der weiße Schäferhund am einfachsten zu erziehen war.
    Er wollte gefallen, wollte lernen und einfach immer dabei sein. Es gab weder Probleme mit Artgenossen, noch mit Menschen. Er war ein Traum in weiß.
    Ich denke, ich weiß wovon ich spreche, denn während meiner langen Hundehalterzeit wurde mein Leben von einigen Rassen – von Welpe bis zum bitteren Ende – bereichert. Z.B. Dogge, altdeutscher Schäferhund, Eurasier, Schipperke und aktuell mein quirliger Islandhund.

    1. Avatar

      Ich habe seit 4 Jahren einen „Weißen“. Hab schon einige Hunde gehabt, aber dieses Tier ist ausgesprochen intelligent. Er ist ein sehr wachsamer Hund, der gut auf die Familie aufpasst. Zudem ist er sehr freundlich und vorsichtig mit kleinen Kindern. Tatsächlich braucht er viel Zuwendung und will immer bei seinen Menschen sein. Ja, er will gefallen. Er ist sehr charmant.
      Kurzum, für mich ein echter Freund und Begleiter. Er gibt mir Schutz und Sicherheit.
      Für mich war es eine gute Entscheidung, einen weißen Schäferhund in der Familie aufzunehmen.

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