Welpe trinkt viel
Jesse Reimann

Jesse Reimann

Welpe trinkt viel: Wie viel ist ist normal? Profi klärt auf!

Welpen sind nicht nur unfassbar knuffig, sondern machen auch ganz schön viel Arbeit. Es ist verständlich, dass du mit deinem Welpen alles richtig machen möchtest – daher ist dein Anliegen mehr als berechtigt. 

Wenn du dir Sorgen machst, dass dein Welpe zu wenig trinken könnte oder du dauernd Pipi-Pfützen findest, bist du hier genau richtig.

Lass uns darüber sprechen, wie viel Wasser Welpen am Tag benötigen.

Kurz & Knapp: Ist es normal, dass ein Welpe viel trinkt?

Es ist normal, dass dein Welpe viel trinkt, weil er die Flüssigkeit zum Wachsen, zum Aufbau der Muskulatur und für eine funktionierende Verdauung benötigt. Deshalb ist sein Flüssigkeitsbedarf höher als bei ausgewachsenen Hunden. 

Als Faustregel für den Flüssigkeitsbedarf eines Welpen gelten pro Tag 40 bis 50 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht. Stelle sicher, dass dein Welpe stets Zugang zu frischem Wasser hat.

Wenn du trotz eher kühlem Wetter beobachtest, dass dein Welpe häufiger als etwa alle 2 Stunden zum Wassernapf rennt und seinen Urin nicht halten kann, liegt womöglich eine Blasenentzündung vor.

Mit dieser Erkrankung solltest du einen Tierarzt aufsuchen. 

Du bist dir unsicher, ob dein Hund zu viel trinkt? Dann ruf bei Dr. Sam an – dieser Online-Tierarzt-Verbund stellt dir täglich 16 Stunden lang erfahrene Tierärzte zur Verfügung.
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Inhaltsverzeichnis

Wie viel Wasser braucht ein Welpe?

Sobald dein Welpe rund 2 Monate alt ist, kannst du davon ausgehen, dass du alle 2 Stunden etwa 125 ml Wasser zur Verfügung stellen musst. 

Später kannst du mit bis zu 40 ml Wasser pro Kilogramm Gewicht für einen Tag rechnen. Das würde bei einem 5 kg schweren Welpen auf etwa 200 ml Wasser am Tag kommen. Der Bedarf deines Welpen verringert sich also.

Ausgewachsene Hunde benötigen in der Regel etwa 60 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht am Tag. Bei einem 8 kg schweren Hund entspricht das rund 480 ml Wasser am Tag.

Wie oft muss ein Welpe trinken?

Die Frage könnte auch lauten: Wie oft wird dein Welpe rausmüssen? Welpen sind wie Kinder – sie machen Arbeit.

Ein zwei Monate alter Welpe muss in der Regel alle zwei Stunden aus dem Haus. Später können Welpen den Urin länger halten.

Mit rund drei bis sechs Monaten kannst du die Zeit auf drei bis vier Stunden erhöhen. Im Allgemeinen sollten Hunde alle fünf bis sechs Stunden die Möglichkeit bekommen, sich zu erleichtern.

Tipps für das Stubenreinheitstraining, wenn der Welpe viel trinkt

Es klingt ein bisschen gemein, aber es ist wahr: Gerade nachts solltest du deinem Welpen den Wassernapf wegnehmen. 

Da du bereits weißt, wie lange dein Welpe einhalten kann, kannst du den Napf exakt zwei, drei oder vier Stunden vor dem Schlafen gehen vom Boden nehmen. So kannst du eine letzte Runde mit deinem Welpen drehen und musst nachts nicht aufstehen.

Tagsüber kannst du ähnlich vorgehen. Erlaube deinem Hund nur eine bestimmte Menge an Wasser zu trinken – dafür nutzt du am besten einen Messbecher und die Mengenangaben von oben.

Für mehrere Welpen bieten sich übrigens bestimmte Welpennäpfe an, die Platz für mehrere Tiere an einem Napf bieten.

Wichtig:

An warmen Tagen oder nach starker Anstrengung benötigt dein Welpe mehr Wasser, um seine Körpertemperatur regulieren zu können!

Ab wann dürfen Welpen Wasser trinken?

Etwa ab der sechsten bis siebten Lebenswoche eines Welpen wird dieser von der Muttermilch abgesetzt. Das passiert am besten über eine Mischung aus Wasser und Trockenfutter.

Das bedeutet, dass Welpen Wasser trinken sollten, sobald du damit beginnst, die Muttermilch aus der Fütterung zu streichen.

Erklär-Video

Fazit

Welpen trinken immer etwas mehr als ausgewachsene Hunde, was unter anderem daran liegt, dass ihr Körper das Wasser noch nicht sehr lange speichern kann.

Bei übermäßigem Wasserkonsum kann es sein, dass dein Welpe einen Harnwegsinfekt erlitten hat. Das erkennst du daran, dass er nahezu dauerhaft am Wassernapf hängt und alle paar Minuten aus der Wohnung möchte.

Rufe in diesem Fall bei Dr. Sam an und schildere deine Bedenken und Beobachtungen. Da der Online-Tierarzt-Verbund direkt mit dir kommunizieren kann, ersparst du dir bei einem Fehlalarm den Weg und die Kosten des Tierarztes.

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