10 Anzeichen, dass dein Hund um Hilfe schreit
Jesse Reimann

Jesse Reimann

10 Anzeichen, dass Dein Hund Deine Hilfe braucht

Dein Hund kann dir große Freude bereiten. Er kann deinen Trübsinn mit seinem Schwanzwedeln und freundlichen Blick vertreiben und er kann dich mit seinem Bewegungsdrang gesund halten. 

Aber eines kann deine Fellnase nicht: mit dir reden. So kann dein Hund dir nicht direkt sagen, wenn ihm etwas fehlt.

Mit diesen 10 Warnzeichen erkennst du jedoch, dass dein Hund um Hilfe schreit. 

1. Aufgeblähter Bauch 

Hat dein Hund einen aufgeblähten Bauch, hat sich in deinem Darm zu viel Gas angesammelt. 

Vielleicht hat er etwas Falsches gegessen, dass er nun nicht verdauen kann. 

Halten Blähungen aber länger an, kann dies auf eine Magen-Darm-Erkrankung oder einen Parasitenbefall hinweisen. In diesem Fall solltest du auf Schmerzen und Fieber achten. 

Lass deinen Hund am besten von einem Tierarzt untersuchen. 

2. Appetitlosigkeit 

Appetitlosigkeit beim Hund muss nicht immer auf eine krankhafte Ursache hindeuten. 

Vielleicht ist ihm auch zu warm, er hat Stress oder das Futter schmeckt ihm nicht

Verweigert dein Hund jedoch über einen längeren Zeitraum das Fressen, dann ein bakterieller oder viraler Infekt vorliegen.

Auch ein Nierenversagen, eine Krebserkrankung und weitere Krankheiten können deinem Hund den Appetit nehmen.

3. Husten

Hunde können sich mit dem Zwingerhusten anstecken. Der krampfartige Husten ist hoch ansteckend und für deinen Hund sehr unangenehm.  

Hat dein Hund viel Kontakt zu Artgenossen, ist eine Ansteckung schnell möglich. 

Dein Tierarzt wird den Husten schon am Klang erkennen. 

Achtung!

Hustet dein Hund länger als zwei Wochen, kann dies auf andere Erkrankungen hinweisen. Daher solltest du deinen Hund beim Tierarzt auf Herz- und Lungenerkrankungen untersuchen lassen. 

4. Dein Hund erbricht sich 

Es kann immer mal vorkommen, dass sich dein Hund übergibt. Kommt das öfter als einmal vor, solltest du aufmerksam werden. 

Dauert dieser Zustand länger an, würgt dein Hund mehrfach erfolglos oder zeigt dein Hund weitere Symptome, die auf eine Krankheit hindeuten könnten, solltest du mit ihm zum Tierarzt. 

Vor allem wenn dein Hund Blut erbricht, solltest du schnell handeln.

5. Dein Hund juckt sich viel 

Manchmal juckt es einfach, das ist auch bei Hunden ganz normal. 

Juckt sich dein Hund jedoch sehr oft, solltest du der Sache auf den Grund gehen. Der Grund für den Juckreiz kann nämlich unterschiedlich sein. 

Am besten kann dein Tierarzt klären, ob es sich um eine Infektion, eine Allergie oder Entzündung oder sogar um einen Befall durch Parasiten handelt.

6. Übermäßiges Lecken

Leckt sich dein Hund ständig selbst, kann das ein Anzeichen für Langeweile sein. Vielleicht benötigt er mehr Beschäftigung. 

In manchen Fällen weist das viele Lecken jedoch auch auf eine Zwangsstörung oder eine Krankheit hin. 

Hört dein Hund gar nicht mehr auf sich zu lecken, kann eine Magen- oder Darmerkrankung vorliegen. Vielleicht hat dein Hund auch einen Fremdkörper oder eine Verletzung im Maul. 

7. Lethargie

Normalerweise springt dein Hund freudig auf, sobald du seine Leine in die Hand nimmst, aber seit zwei Tagen ist er zu nichts mehr zu bewegen? 

Ein unnormal hohes Schlafbedürfnis, fehlende Energie sowie eine gewisse Teilnahmslosigkeit weisen auf eine Lethargie hin.

Hast du noch andere Veränderungen bei deinem Hund bemerkt? Vielleicht hat er sich in den letzten Tagen auch einfach zu viel ausgepowert.

Hält dieses Verhalten länger an, kann eine Verletzung oder Schmerzen der Grund sein. 

Auf jeden Fall solltest du dann den Tierarzt aufsuchen. 

8. Dein Hund ist unruhig

Ist dein Hund ständig unruhig, kann das verschiedene Ursachen haben. 

Vielleicht ist er nicht richtig ausgelastet und hat noch zu viel überschüssige Energie?

Eine andere Erklärung wäre Stress, der deinen Hund nicht zur Ruhe kommen lässt. Ist dein Hund unruhig, wenn du nicht da bist, vermisst er dich. 

Hunde, die unter einer Magendrehung leiden, können auch ein sehr unruhiges Verhalten ausweisen. 

9. Dein Hund verliert viel Gewicht 

Nimmt dein Hund plötzlich stark ab, solltest du der Ursache auf den Grund gehen.

Leidet dein Hund vielleicht zusätzlich an Verstopfung oder Erbrechen? Verweigert er sein Futter oder wirkt er abwesend?  

Wenn du keine anderen Symptome feststellen kannst, kannst du ein anderes Futter anbieten. 

Die Ursache kann jedoch auch in Zahnproblemen liegen. Daher solltest du ihn vom Tierarzt untersuchen lassen.

10. Dein Hund beißt sich selbst 

Ein kurzes Knabbern ist kein Problem. 

Fängt dein Hund an sich dauerhaft zu beißen, kann das sowohl körperliche wie auch seelische Ursachen haben. 

Vielleicht hat er einen Fremdkörper in der Haut stecken oder ein Parasitenbefall liegt vor. 

Auch Stress durch Einsamkeit sowie Über- oder Unterforderung können ein Auslöser sein. 

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