Australische Hunderassen
Jesse Reimann

Jesse Reimann

8 Atemberaubende Australische Hunderassen (Mit Bildern)

Australien ist bekannt durch sein grenzenloses Outback und exotische Tiere.

Australische Hunderassen gibt es verhältnismäßig wenig. Deshalb kommen einem auch nicht sofort Hunde in den Sinn, wenn man an Down Under denkt.

Besonders mit der letzten Rasse in unserem Ranking habe ich nicht gerechnet! 😀

8 Australische Hunderassen im Überblick

Bei der Besiedelung Australiens und dem Beginn der Viehzucht entstand der Bedarf an Arbeitshunden, die von den Siedlern mitgebracht und weiterentwickelt wurden.

Das Ziel war es, Hunde zu züchten, die auch den Klimabedingungen Australiens gewachsen waren.

1. Dingo

Dingo

Der Canis lupos dingo, kurz Dingo genannt, kam vermutlich mit Seefahrern auf den australischen Kontinent.

Im Laufe der Zeit verwilderte er immer mehr und lebt vorwiegend in der freien Wildbahn in Rudeln und unabhängig vom Menschen.

Er ist Menschen gegenüber scheu und wird in Teilen Australiens sogar als Schädling angesehen.

Gut zu Wissen:

Da sie sich mit anderen Haushunden vermischen,  gibt es nur noch wenige “Vollblut-Dingos”.

2. Australian Cattle Dog

Der Australian Cattle Dog ist eine recht moderne Rasse. Australische Viehhüter züchteten diese in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

So findet er bis heute hauptsächlich als Treib- und Hütehund seinen Einsatz. Der Heeler, wie der Cattle Dog auch genannt wird, kann mit einer großen Anzahl an Vieh gut umgehen.

Der Australian Cattle Dog ist intelligent und braucht eine Aufgabe. Als Familienhund gehört er in erfahrene Hände.

3. Australian Kelpie

Australian Kelpie

Die Vorfahren des Australian Kelpie sind englische Schäferhunde, die im 19. Jahrhundert nach Australien gelangten.

Von ihnen hat er seine hohe Intelligenz, seinen Gehorsam und unermüdlichen Arbeitseifer geerbt.

Der meist als Hüte- oder Wachhund eingesetzte Kelpie gibt auch einen ausgezeichneten Familienhund ab.

Er ist auch für unerfahrene Hundehalter geeignet, vorausgesetzt sie sind aktiv und wissen ihren Vierbeiner zu beschäftigen.

Gut zu Wissen:

Der Australische Schäferhund zählt zu den amerikanischen Hunderassen und erhielt seinen Namen nur durch einen Irrglauben.

Die Vorfahren des “Aussies” gelangten mit baskischen Siedlern nach Amerika, die aus Australien einreisten und ihre Hunde mitbrachten.

4. Australian Silky Terrier

Australian Silky Terrier

Der Silky Terrier ist sozusagen der Yorkshire Terrier von Down Under. Er stammt vom Australian Terrier und dem beliebten Yorkie ab.

Dennoch ist der Australian Silky Terrier bei uns eher selten zu finden.

Die kleinen und quirligen Hunde haben einen hohen Aktivitätslevel und spielen gern. Als reine Schoßhündchen fühlen sie sich schnell unterfordert.

Das lange und glatte Haar bedarf einiges an Pflege, damit es nicht verfilzt.

5. Australian Stumpy Tail Cattle Dog

Australian Stumpy Tail Cattle Dog

Der Australian Stumpy Tail Cattle Dog ist ein Verwandter des Australian Cattledog, unterscheidet sich aber äußerlich und in seinem Wesen.

Optisch macht den Stumpy Tail Cattle Dog die natürliche Stummelrute aus.

Charakterlich ist er noch arbeitseifriger als sein Cousin.

Er gilt als scheu gegenüber Fremden, baut aber zu seiner Bezugsperson eine tiefe Bindung auf.

Erfahrene und konsequente Hundefreunde finden in ihm einen zuverlässigen Partner.

6. Australian Terrier

Australian Terrier

Mit seinen höchstens 25 Zentimetern ist der Australian Terrier ein kleiner Draufgänger, der mit ordentlich Mut ausgestattet ist. 

Als ehemaliger Arbeitshund wurde er zur Jagd auf Nagetiere, wie beispielsweise Ratten, eingesetzt.

Noch heute benötigt er viel Bewegung und Beschäftigung und ist ein idealer Kandidat für den Hundesport oder Agility.

Sein verspieltes Wesen macht ihn zu einem tollen Gefährten für Kinder. Damit ist er ein idealer Familienhund.

7. Australian Koolie

7. Australian Koolie

Das Hüten von Vieh ist nicht nur seine Leidenschaft, sondern auch heute noch eine der Hauptaufgaben des Australian Koolie.

Dem geht er seit Anfang des 19. Jahrhunderts nach, wo diese Rasse ihren zeitlichen Ursprung fand.

Der intelligente, agile und aufmerksame Vierbeiner weist je nach Region unterschiedliche äußere Merkmale auf. 

Der Koolie benötigt viel Auslauf und Beschäftigung. Dabei sollte er nicht unterfordert werden.

8. Labradoodle

Labradoodle

In den 1980er Jahren entstanden in Australien die ersten Labradoodles.

Wie der Name vermuten lässt, sind die Eltern dieser Rasse Labrador und Pudel.

Zunächst fanden Großpudel für die Kreuzung Verwendung, später erfolgte eine Züchtung auch mit kleineren Pudeln.

Labradoodles findet man deshalb heute in drei Größen.

Gut zu Wissen:

Diese Rasse wurde als nicht haarender Therapiehund gezüchtet. Deshalb eignen sich die Hunde hervorragend für Allergiker.

Mehr als diese acht dem australischen Kontinent zuzurechnenden Hunderassen gibt es nicht. Mit einem zwinkernden Auge kann man jedoch noch den Jack Russell Terrier dazu zählen.

Der Jack Russell Terrier stammt wie die meisten Terrier Arten aus Großbritannien, wurde aber über einen längeren Zeitraum in Australien weiter gezüchtet.

Du vermisst den Australian Shepard in unserer Liste?

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