hund hat angst vorm krallen schneiden
Jesse Reimann

Jesse Reimann

Hund hat Angst vorm Krallen schneiden? Das kannst du tun

Hunde haben Krallen. So weit, so gut und so bekannt. Im Gegensatz zu Katzen können sie diese aber nicht einziehen oder richtig wetzen. Also obliegt es Dir, Deinem Hund die Krallen zu stutzen. 

Was aber, wenn dein Hund Angst vorm Krallen schneiden hat? Finde es in unserem kompletten Ratgeber heraus!

Inhaltsverzeichnis

Mein Hund hat Angst vorm Krallen schneiden – was kann ich tun?

hund krallen schneiden

Alles, was Hunde nicht kennen, ist zunächst zwei verschiedene Dinge. Zum einen ist es etwas aufregend Neues, das entdeckt werden kann.

Zum anderen ist es aber auch eine potenzielle Gefahr. Eine Krallenschere kann durchaus in diese Kategorie fallen.

Vielleicht hat Dein Hund aber auch schon negative Erfahrungen gemacht, zum Beispiel durch einen ruppigen Krallenschleifer?

Dann ist es wahrscheinlich, dass Dein Hund Angst vot der Krallenschere ebenso hat, wie vor dem Krallenschneiden an sich.

Damit dieses leider notwendige Pflege-Programm dennoch von Erfolg gekrönt ist, kannst Du einiges tun. Was genau das ist, erfährst Du im weiteren Ratgeberverlauf.

Wie schneide ich die Krallen, wenn mein Hund Angst hat?

Da das Krallenwetzen nicht unbedingt zum „normalen“ Hunde-Pflegealltag gehört, können die Krallen quasi ungehemmt wachsen. Das bietet den perfekten Nährboden für Schmutz und Krankheitserreger.

Ein regelmäßiges Krallenschneiden ist demnach Pflicht. Dieses sollte circa alle zwei bis drei Wochen stattfinden. Hat Dein Hund Angst davor? Dann kann der folgende Trick helfen.

Am allerwichtigsten ist: Dein Hund muss von Dir beruhigt werden, wenn das Krallenschneiden ansteht. 

Da unsere Vierbeiner aber einen sechsten Sinn für alles haben, was unangenehm ist, ist auch dies nicht ungewöhnlich: Der Hund sieht die Krallenschere und nimmt Reißaus.

Damit Dein Hund die Angst vor der Schere ablegt, gibt es einen einfachen Trick. Du hältst ihm die Schere an die Krallen. Allerdings ohne, dass Du diese schneidest.

Hat er sie beschnuppert, bekommt er ein Leckerchen. So lernt er, dass von diesem Gerät keine Gefahr ausgeht. Zudem ist es wahrscheinlich, dass er Dich die Krallen dann auch schneiden lässt.

Funktioniert dies nicht, kannst Du auch eine andere Methode zur Angstreduktion einsetzen. Dabei kann es sich unter anderem um homöopathische Beruhigungsmittel für Hunde halten. Dazu zählt unter anderem CBD.

Gut zu wissen:

Beachte hierbei, dass diese Mittel nicht von jetzt auf gleich wirken. Sie entfalten ihren Nutzen erst nach einigen Tagen oder Wochen.

Wie kann ich meinen Hund an das Krallen schneiden gewöhnen?

Eine Möglichkeit, Deinen Hund an das Krallenschneiden zu gewöhnen, haben wir Dir bereits genannt.

Hast Du es geschafft, dass er es sich gefallen lässt, wenn die Schere die Krallen schneidet, hat er sich daran gewöhnt.

Ebenfalls kann es helfen, wenn Du beruhigend auf Deine Fellnase einsprichst. Ihr also klarzumachen, dass von der Krallenschere keine Gefahr ausgeht.

Vielleicht kann es auch sinnvoll sein, die Schere an Deinen eigenen Nägeln zu demonstrieren. Merkt Dein Hund, dass Du keine Schmerzen oder ähnliches hast, lässt er sich die Pediküre vielleicht gefallen.

Ebenfalls solltest Du ihn an einen sogenannten Krallenschleifer gewöhnen. Dieser kann notwendig sein, um spitze Krallenkanten zu begradigen und zu glätten.

Hat der Hund Schmerzen beim Krallen schneiden?

hund hat angst vor krallen schneiden

Die Antwort auf diese Frage lautet jein. Generell hat Dein Hund beim Krallenschneiden keine Schmerzen. Denn ein Großteil der Krallen besteht aus einer schmerzunempfindlichen Hornschicht.

Dennoch kann es sein, dass Dein Hund beim Krallenschneiden Schmerzen erleidet. Und zwar dann, wenn die Schere zu viel von der Kralle abschneidet und beispielsweise in die Pfote schneidet.

Auch die Teile der Kralle, die direkt am Pfotenansatz liegen, sind schmerzempfindlich. Ebenso kann es sein, dass die Blutgefäße in die Krallen selber wachsen. Schnell ist es also passiert, dass Du diese aus Versehen beim Schneiden verletzt.

Ein Tipp: Halte für diesen Fall ein blutstillendes Pulver bereit. Auch Watte und gegebenenfalls ein Desinfektionsmittel können hier nicht schaden.

Alternative zum Krallen schneiden

Was Katzen können, können Hunde in der Regel nicht: Sich die Krallen selber wetzen. Das heißt, dass ab und zu ein wenig Hilfe und Unterstützung Deinerseits notwendig sind.

Hat Dein Hund partout keine Lust oder sogar Angst vor der Schere, gibt es zum Glück einige Alternativen, die scherenfrei sind.

Wie wäre es beispielsweise mit einem Kratzbrett? Hier kann Dein Hund die Krallen natürlich abnutzen. Zudem ist auch der Spiel- und Spaßfaktor bei diesen Kratzgelegenheiten nicht zu unterschätzen.

Und nicht zu vergessen: Während Du ihm beibringst, die Krallen am Brett zu wetzen, verbringt ihr Zeit zusammen. Diese wiederum ist gut für eine besonders enge Bindung zwischen Deiner Fellnase und Dir.

Nicht zuletzt besteht die Möglichkeit, das Krallenschneiden vom Tierarzt durchführen zu lassen. Vergiss aber hierbei nicht die Tierarzt-Kosten.

Fazit

Krallenschneiden gehört gewissermaßen zur regelmäßigen Pflege Deines Hundes. Natürlich kann es sein, dass Dein Vierbeiner dieses Ritual ebenso verabscheut, wie das Bürsten. 

Unter Umständen hat er sogar Angst davor. Wie unser Ratgeber gezeigt hat, gibt es aber einige Möglichkeiten, ihm diese Angst zu nehmen oder zumindest zu reduzieren. 

Hast Du damit partout keinen Erfolg, kann ein Kratzbrett eine scherenfreie Alternative sein, also gewissermaßen Schneiden ohne Krallenschere. 

Welche Erfahrungen hast Du bereits mit dem Krallenschneiden bei Deinem Hund gemacht? Hinterlasse Deine Antwort gerne in unseren Kommentaren.

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