Hund nachst unruhig
Jesse Reimann

Jesse Reimann

Hund nachts unruhig? 3 Häufigste Ursachen & Tipps (Video)

In der Regel schlafen unsere Hunde nachts und sind am Tag aktiv. Doch auch tagsüber gönnen sich unsere liebsten Vierbeiner gerne mal die eine oder andere Auszeit. 

Kann es daran liegen, dass dein Hund nachts unruhig ist? Schläft er vielleicht am Tag zu viel und geht das überhaupt?

Wie lange schlafen Hunde nachts und schlafen sie durch? Was ist, wenn der Hund nachts oft den Schlafplatz wechselt oder unruhig hin und her läuft? Was bedeutet es, wenn Bello nachts unruhig ist und schmatzt? 

Fragen über Fragen! Wir bringen Licht in den Schlafrhythmus deines Hundekindes, also aufgepasst!

Kurz & Knapp: Warum ist mein Hund nachts unruhig?

Genau wie bei uns Menschen ist auch für Hunde nicht jede Nacht gleich. Hunde lieben Schlaf und benötigen davon 17 bis 20 Stunden am Tag. Die Qualität der Nachtruhe wird dabei von verschiedenen Faktoren beeinflusst.

Mögliche Gründe für die Unruhe deines Hundes in der Nacht könnten sein, dass ihm die Blase drückt, ihm zu warm ist oder er einen Alptraum hatte. Aber auch gesundheitliche Gründe können dahinter stecken. Wenn du dir unsicher bist, kontaktiere lieber einen Tierarzt.

Das Team rund um den Online-Tierarzt Dr. Sam steht dir an jedem Tag im Jahr fast rund um die Uhr via WhatsApp Videocall zur Verfügung.

Nach einem kostenlosen Erstgespräch kannst du ein Abo abschließen und dich von nun an immer darauf verlassen, einen fachkundigen Tierarzt an der Hand zu haben – auch um Mitternacht und sonntags!

Inhaltsverzeichnis

3 Ursachen für die Unruhe deines Hundes in der Nacht

Wenn der Hund einen nachts auf Trab hält, ist das auf Dauer ganz schön anstrengend. Deshalb ist es wichtig, den Grund für seine Unruhe zu diagnostizieren und den Schlafräuber abzuschalten. 

Natürlich sind unsere Hunde alle individuell und es gibt unzählige Möglichkeiten, warum dein Hund in der Nacht eine nervöse Welle schieben könnte. 

Hier findest du 3 mögliche Ursachen:

1. Er hat Alpträume oder Angst

Unsere Hunde träumen in der Nacht genau wie wir, um Erlebtes zu verarbeiten. Deshalb ist auch für sie ein erholsamer Schlaf enorm wichtig. Leider werden auch unsere Hunde gelegentlich von Alpträumen heimgesucht. Dann kann der Schlaf ein plötzliches Ende nehmen – wer kennt das nicht. 

Erwacht dein Hund aus einem furchteinflößenden Traum und hat sich womöglich erschrocken, kann es gut sein, dass er seinen Platz wechselt. Auch wenn ihn direkt an seinem Schlafplatz etwas gruselt oder stört (Geräusche, nervige Fliegen, Zugluft, Heizung etc.) kann ihn das nachts durch die Gänge schicken, bis er eine neue und sichere Schlafposition gefunden hat. 

Nicht selten ist es nach einiger Zeit der Suche dann doch wieder dasselbe Hundebettchen.

2. Er muss raus zum Lösen oder Gras fressen

Ist dein Hund nachts unruhig, kann es sein, dass er vor die Tür muss. Selbst wenn du wie üblich eure abendliche Gassi-Runde gedreht hast, kann es auch außer der Reihe sein, dass dein Hund nachts mal muss. Auch das ist uns Menschen ja selbst bekannt. 

Wenn’s drückt, dann drückt’s, und zwar ohne Blick auf die Uhr!

Zeigt dein Hund an, dass er raus möchte und ist dabei am Schmatzen? Dann könnte er Sodbrennen haben. Bei einer Übersäuerung des Magens möchten Hunde Gras fressen und sich ggf. übergeben. Probiere, ob dein Hund ein paar Leckerchen fressen mag, das kann gegen Sodbrennen helfen. 

Gut zu Wissen:

Wenn dein Hund häufiger Probleme mit einer Übersäuerung des Magens hat, könnte eine Futterumstellung helfen. Bitte ziehe hier einen Tierarzt oder eine Hunde-Ernährungsberatung zurate. Vielleicht reicht es auch schon, euer Futter-Ritual und die Fütterungszeiten etwas umzustellen.

3. Ihm ist zu warm

Ist deinem Hund nachts zu warm, ist auch das ein guter Grund, um aufzustehen und den Platz zu wechseln. Dabei kann es schonmal vorkommen, dass der Hund nachts ständig den Schlafplatz wechselt, weil ihm einfach keiner gut genug ist.

Gerade im Sommer solltest du sicherstellen, dass er Zugang zu einem kühlen Plätzchen und natürlich rund um die Uhr frischem Wasser hat.

Tipp:

Falls dir dein Bauchgefühl sagt, irgendetwas stimmt hier nicht, kontaktiere bitte einen Tierarzt! Es kann vielerlei gesundheitliche Gründe haben, die hier nicht aufgelistet sind, warum dein Hund die Nacht zum Tag macht. Um Krankheiten und Schmerzen auszuschließen, ist es ratsam, lieber einmal mehr zum Tierarzt zu gehen als einmal zu wenig!

Wie viel Schlaf brauchen Hunde?

Tatsächlich benötigen unsere Hunde zwischen 17 und 20 Stunden Schlaf bzw. Ruhezeit am Tag. Das wäre optimal! 

Kranke oder alte Hunde und Welpen schlafen auch gerne noch mehr, um sich zu erholen, zu regenerieren, zu lernen, zu verarbeiten und zu wachsen. 

Während des Tages sind Hunde allerdings nicht immer im Tiefschlaf. 

Meist dösen sie so vor sich hin und sind sofort bereit, wenn irgendwo ein Hähnchen kräht! In der Nacht, wenn alles ruhig ist und auch dein Leben gerade pausiert, fällt es auch unseren Hunden leichter, in die Tiefschlafphase zu fallen und die brauchen sie genau wie wir!

Interessant:

Leuchtet dir schon ein, warum man manche Hunde wirklich zur Ruhe zwingen muss? Da die meisten von ihnen den Drang haben, immer bei Herrchen oder Frauchen zu sein, aufzupassen und überall mit hinzulaufen, verpassen sie häufig sich zwischendurch auch mal zu erholen.

Unermüdlich immer weiter würden sie bis zur totalen Erschöpfung alles für uns tun. Es liegt also wirklich an uns, ihnen Ruhe und Auszeiten beizubringen, bestenfalls vom Welpenalter an.

Hund muss nachts immer raus – wie abgewöhnen?

Wenn dein Hund nachts immer pinkeln muss, solltest du euren Tagesablauf überdenken

Wann frisst und trinkt dein Hund das letzte Mal? Wann geht ihr auf die letzte Abendrunde und wann geht es morgens früh raus? 

Vielleicht ist die Zeit in der Nacht für ihn einfach zu lang. In diesem Fall solltest du die Abendrunde einfach ein bisschen weiter nach hinten schieben.

Ändert sich trotzdem nichts daran, dass dein Hund dich nachts immer weckt, weil er rausmuss, hat das vielleicht auch gesundheitliche Hintergründe. Bitte kläre das unbedingt mit deinem Tierarzt ab!

Erklär-Video

Fazit

Es kann sehr viele Gründe für die nächtliche Unruhe deines Hundes geben. Einige davon sind harmlos und du kannst sie Zuhause selbst in den Griff bekommen. 

Aber auch Krankheiten oder Schmerzen könnten ein Grund dafür sein, warum dein Hund dich in der Nacht weckt.

Beobachte deinen Hund genau und kontaktiere lieber einen Tierarzt, wenn du dir Sorgen machst und dir etwas komisch vorkommt. 

Eine super Adresse ist der Online-Tierarzt Dr. Sam! 

Ihn kannst du via WhatsApp Videocall an 365 Tagen im Jahr kontaktieren. So kannst du auch kleine Fragen loswerden und Dr. Sam kann deinen Hund durch die Kamera sehen, ohne dass du dich dafür ins Auto setzen musst! Probiere es doch einfach mal aus, ein Erstgespräch ist kostenlos!

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