Hund Tumor operieren, oder nicht
Bonnie

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Beim Hund Tumor operieren, oder nicht? (Kompletter Ratgeber)

Wenn dein Hund einen Tumor hat, wirst du wahrscheinlich vor die Frage gestellt, ob er operiert werden soll, oder nicht.

In einigen Fällen ist eine Tumor-OP dringend überlebensnotwendig. Die Frage, ob der Hund bei einem Tumor operiert werden soll oder nicht, stellt sich auch bei älteren Hunden. 

Was ist mit dem Narkoserisiko? Schafft mein alter Hund das?

In diesem Artikel erfährst du mehr darüber, welche Faktoren bei dieser Frage eine Rolle spielen.

Inhaltsverzeichnis

Kurz & knapp: Tumor beim Hund operieren, oder nicht? 

Tumor beim Hund operieren

Es kommt auf den Tumor an, ob der Hund operiert werden sollte oder nicht. Viele Faktoren spielen eine Rolle, um diese Entscheidung zu treffen. 

Leider können sich auch harmlose und gutartige Tumore wie Hautwarzen, Mast- oder Gesäugetumore zu bösartigen Tumoren entwickeln.

Wie lange kann ein Hund mit einem Tumor leben?

Die Frage, wie hoch die Lebenserwartung mit einem Tumor ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. 

Auch wenn wir heute vieles über Krankheiten wissen, so ist auch der Verlauf einer Krankheit bei jedem Lebewesen individuell.

Es spielt eine große Rolle, ob es sich um einen gutartigen oder bösartigen Tumor handelt. Auch das Alter, der Allgemeinzustand und die Behandlung deines Hundes haben Einfluss darauf, wie lange er mit einem Tumor leben kann.

Desweiteren kommt es darauf an, in welcher Körperregion sich der Tumor eingenistet hat. 

Gutartiger Tumor beim Hund – Macht eine Tumor-Op Sinn?

Wenn dein Hund gesund ist und noch nicht zu alt, kann es durchaus Sinn machen, einen gutartigen Tumor zu operieren

Bleibt die tumoröse Veränderung bestehen und wird nicht operiert, besteht die Gefahr, dass sich irgendwann Krebs daraus entwickelt

Wenn dein alter Hund eine gutartige Zellwucherung hat, kann es sein, dass du und dein Tierarzt gemeinsam abwägen, ob er besser mit dem Tumor oder der Narkose leben kann. 

Wenn der Tumor an einer Körperstelle sitzt, an der er deinen Hund nicht beim Laufen oder Liegen beeinflusst und ihm keine Schmerzen bereitet, kann er in einigen Fällen durchaus mit einer gutartigen Zellwucherung leben.

Generell kann dich nur ein Tierarzt eingehend zu diesem Thema beraten. Oft ist es auch hilfreich, sich eine zweite oder dritte Meinung einzuholen.

Bösartiger Tumor beim Hund – macht eine Tumor-OP Sinn?

Auch bei einem bösartigen Tumor kann nicht pauschal gesagt werden, ob eine OP Sinn macht oder nicht. 

Es hängt davon ab, um welche Art von Tumor es sich handelt und wo dieser lokalisiert wird.

Wenn es quasi nur einen “Tumorherd” gibt, kann dieser mittels einer Operation oft erfolgreich entfernt werden. Hat der Krebs bereits gestreut, stellt sich wieder die Frage: “Operieren oder nicht?”

Du siehst, es ist kein leichtes Thema. Hier kann nur ein Tierarzt helfen!

Häufige Tumoren bei Hunden

Häufige Tumoren bei Hunden

Es gibt viele verschiedene Tumorerkrankungen bei Hunden. Alle können in spezielle Stadien eingestuft werden, in denen es zu unterschiedlichen Behandlungsmethoden kommt. An diesen Tumoren erkranken Hunde und Katzen besonders häufig, es gibt aber noch viele weitere Arten:

Ablauf der Tumor-OP beim Hund 

Wenn du einen OP-Termin in einer Tierklinik vereinbart hast, darfst du deinen Hund an diesem Tag pünktlich in die Klinik begleiten. Für die Operation muss dein Hund nüchtern sein.

Je nachdem, um welche Art von Tumor, Stadium und Ausmaß es sich handelt, wirst du deinen Hund am selben Tag wieder abholen können oder er muss noch eine Weile zur Beobachtung in der Klinik bleiben. Das ist immer individuell mit dem Tierarzt abzuklären.

Wenn du deinen Liebling wieder abholen darfst, braucht er auf jeden Fall Ruhe. Die nächsten 14 Tage wird er mindestens an der Leine laufen müssen und darf nicht toben.

Damit die Wundheilung reibungslos funktioniert, darf dein Hund nicht an der OP-Wunde lecken. 

Je nachdem, an welcher Stelle dein Hund operiert wurde, kannst du ihm einen OP-Body oder eine Halskrause als Schleckschutz anlegen.

Die Lebenserwartung nach einer Tumor-OP ist umso höher, je früher die Zellveränderung erkannt wurde. Außerdem spielt es eine Rolle, wie der Allgemeinzustand deines Hundes ist und wie gut er sich nach der Operation erholt. 

Fazit

Häufig kann ein Tumor durch eine Operation entfernt werden und das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufes damit abgemildert werden.

Dennoch ist jeder Tumor individuell zu betrachten. Nur ein Tierarzt kann genau abwägen, welche Behandlungsmethode angebracht ist.

Vielen Dank, dass du unseren Beitrag gelesen hast. Wir hoffen, dass wir dir weiterhelfen konnten. Hast du noch weitere Fragen rund um die Gesundheit deines Hundes? Dann kannst du sie uns gerne in einem Kommentar unter diesem Artikel stellen.

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