Hunderassen mit Ringelrute
Jesse Reimann

Jesse Reimann

18 Außergewöhnliche Hunde mit Ringelrute (+ Bilder)

Auch als Hunde „vom Urtyp“ bezeichnet, gehören diese Rassen zu den Tieren, welche sich vom Aussehen her in den letzten Jahrhunderten kaum verändert haben. Typische Merkmale sind in der Regel die Stehohren sowie die über dem Rücken getragene Ringelrute. 

Grundsätzlich sind Hunde mit Ringelrute nicht immer leicht zu erziehen und zeichnen sich durch einen willensstarken Charakter aus. 

Dafür sind sie äußerst treue Begleiter des Menschen, sobald eine enge Bindung entstanden ist und die Erziehung erste Früchte trägt. 

Interessant: Hättest du gedacht, dass. Nr. 16 einer der bekanntesten Hunde mit Ringelrute ist?

1. Akita

Akita Inu

Diese Hunde mit Ringelrute stammen ursprünglich aus Japan. Sie werden bis zu 45 Kilogramm schwer und finden oft Verwendung als Wachhund oder Begleithund

Aufgrund des ausgeprägten Territorialbewusstseins und des eher dominanten Wesens eignet sich diese Art nur bedingt für Anfänger. Dafür ist der Akita sehr intelligent, robust und verfügt über einen besonders ausgeprägten Schutzinstinkt und Familiensinn. 

2. Alaskan Malamute 

Malamute - Alaskan Malamute

Hierbei handelt es sich um einen Hund mit Ringelschwanz, mit dem Herkunftsland USA. Der wohl größte Vertreter der „Schlittenhunde“ benötigt eine sorgfältige Erziehung. 

Interessant ist der Körperbau, der durch eine muskulöse Natur besticht. Zudem ist der Alaskan Malamute zugleich ruhig und gelassen, aber auch dominant, mit einem gewissen Jagdinstinkt.

Als Wohnungshund eher ungeeignet. Dafür ist der Hund mit Ringelrute Menschen recht aufgeschlossen und akzeptiert diesen bedingungslos als „Rudelführer“. 

3. Kongo Terrier (Basenji)

Basenji dog

Mit einer Schulterhöhe bis zu 43 Zentimetern und einem Gewicht von durchschnittlich 10 Kilogramm, ähnelt der Kongo Terrier eher einem Spitz. Relativ hohe Läufe und die schlanke Figur eignen sich perfekt für die Aufgabe als Jagdhund

Ursprünglich stammt der Hund aus Zentralafrika. Trotz der hohen Wachsamkeit neigt das Tier eher kaum zum Bellen. Dafür eignet sich der Basenji ideal als Familienhund und das Fell ist auch recht pflegeleicht

4. Buhund 

Buhund 

Aus Norwegen stammt der Buhund. Typische Merkmale sind der hohe Bewegungsdrang und sein Eifer. 

Natürlich eignet sich der Buhund als Familienhund. Allerdings neigt das Tier – wie typisch für die Rasse der Spitze – eher zum Bellen. Halter sollten viel Bewegung und Aktivität mitbringen, sonst wird es dem Tier leicht langweilig. 

5. Chow-Chow 

Chow-Chow

Dieser Hund mit Ringelrute ist weltweit berühmt. Aus China stammend, schätzen die Halter die Ausgeglichenheit und Geduld des Tieres. 

Vor allem das Erscheinungsbild avanciert den Hund auf der Beliebtheitsskala ganz nach oben. Allein das üppige und plüschige Fell, sorgt für staunende Blicke.

Allerdings ist hier der Pflegeaufwand des verspielten und verschmusten Tieres nicht zu unterschätzen

6. Elo 

Elo Dog

Diese Züchtung aus Deutschland gilt als besonders freundlich, sozial und eher ruhig. Damit eignet sich die Rasse natürlich ideal als Begleiter für Familien. 

Auch für Stadtwohnungen geeignet, freut sich der Elo dennoch über ausgedehnte Spaziergänge. Auch mit Artgenossen verträgt sich das soziale Tier hervorragend. 

7. Eurasier

Eurasier

Dieser Hund mit Ringelrute gilt unter Experten als toller Familienhund. Vor allem die Anpassungsfähigkeit und Intelligenz sorgen für beste Ergebnisse im Rahmen einer Erziehung. 

Mit seinen maximalen 30 Kilogramm und einer Schulterhöhe bis zu 60 Zentimeter, ist das Tier recht stattlich. Grundsätzlich mag das Tier eine enge Familienbande und liebt natürlich den Aufenthalt im Freien. 

8. Finnischer Spitz 

Finnischer Spitz 

Überwiegend in Schweden und Finnland verbreitet, zählt dieser Hund mit Ringelrute zu den „mittelgroßen“ Rassen. Eher als Haus- und Hofhund verwendet, zählt die enorme Wachsamkeit und Bellfreudigkeit zu den Stärken des Tieres. 

Wichtig ist die Information, dass nur Halter mit einem großen Grundstück und Ambitionen auf Natur und lange Spaziergänge sich diesen Hund zulegen sollten. Alles andere wäre kaum artgerecht. 

9. Großspitz 

Hierbei handelt es sich um die bekannteste Rasse der Spitze im deutschsprachigen Raum. Die absolute Loyalität gegenüber seiner Familie ist hierzulande sehr bekannt. 

Wichtige äußerliche Merkmale sind die buschige Rute, das lange Deckhaar und spitze, eher kleine Ohren. Zudem ist der Großspitz sehr neugierig, gelehrig und äußerst lebhafter Natur. 

10. Island Hund

Isländischer Schäferhund

Eine Untervariante der Spitze ist der Island Hund (Herkunft: Island). Mittelgroß, eher freundlicher Natur und verspielt, findet das Tier Fans aus der ganzen Welt. 

Nur bedingt eignet sich die Haltung in einer Wohnung. Zumindest benötigt der Hund mit Ringelrute reichlich Auslauf, weil die Charakterzüge eher einem Arbeitstier und sogar Sporthund ähneln. 

11. Karelischer Bärenhund 

Karelischer Bärenhund

Abstammend aus Karelien (Grenzgebiet zwischen Finnland und Russland), fällt der Hund mit Ringelschwanz durch seine auffällige Farbgebung auf. Entweder eher schwarz oder braun schattiert mit weißen Abzeichen. 

Typisch nordisch robuster Natur, verfügt das Tier über einen ausgeprägten Jagdinstinkt. Dennoch leistet der karelischer Bärenhund auch in Familien treue Dienste als zuverlässiger Begleiter. 

12. Laika 

Jakutischer Laika

Ein typisches Exemplar in der Gattung Jagdhunde ist die Rasse Laika stammend aus Russland. Übrigens werden unter dieser Bezeichnung sämtliche nordischen Jagdhunde diverser Schläge zusammengefasst. 

Ein dichtes und grundsätzlich pflegeleichtes Fell sowie die intensive Nähe zur Familie (Halter klar als „Rudelführer“), zeichnen die Rasse Laika aus. Wichtig ist auch hier genügend Auslauf, wie bei allen Hunden.

13. Mittelspitz – Kleinspitz 

Diese typisch deutsche Züchtung der Hunde mit Ringelrute ist hierzulande mehr als nur bekannt. Recht unkompliziert in der Haltung, vor allem auch für Anfänger leicht zu erziehen. 

Trotzdem begeistern die Mittel – und Kleinspitze Familien durch ihr lebhaftes und fast schon „unterwürfiges“ Auftreten. Glücklicherweise eignet sich diese Rasse auch durch eine unproblematische Haltung in einer Stadtwohnung

14. Norwegischer Lundehund

Norwegischer Lundehund

Eher selten vertreten, stammt dieses Tier aus Norwegen. Wichtige Charakterzüge sind das Temperament, aber zugleich der treue und liebevolle Umgang mit seiner „Familie“

Besonders Familien mit Kindern profitieren von der sanften Art des norwegischen Lundehundes. TIPP: Die Ernährung gestaltet sich als schwierig, weil diese Rasse ursprünglich eher Fisch und Vogelvieh bevorzugt. Tierische Fette aus Fleisch – nicht gänzlich unkompliziert. 

15. Peruanischer Nackthund 

Peruanischer Nackthund

Der Hund mit Ringelrute ähnelt einem Windhund. Sehr elegant, schmal und gänzlich ohne Haare. Dadurch natürlich pflegeleicht. Hier werden grundsätzlich drei Klassen hinsichtlich der Größe gezüchtet. 

Mit genügend Freigang, eignet sich das Tier auch in Stadtwohnungen. Trotz des „fehlenden“ Fells ist der Hund trotzdem robust und vor allem zu 100 Prozent loyal gegenüber seinen menschlichen Familienangehörigen. 

16. Sibirischer Husky 

Sibirischer Husky

Vor allem die Augen (unterschiedliche Farbgebungen) erhöhen den Bekanntheitsgrad des Hundes mit Ringelschwanz. Der sibirische Husky ist zugleich Arbeitstier, Schlittenhund und Sporthund

Allerdings ist das Tier als Wachhund eher ungeeignet. Durch die soziale, freundliche, kontaktfreudige und aufgeschlossene Natur. Familienhund mit viel Auslauf!

17. Wolfsspitz 

Wolfsspitz

Auch zur deutschen Züchtung der Spitze gehört der Wolfsspitz. Speziell die eher graue Farbgebung sorgt für dessen Namen. 

Ansonsten ist der Wolfsspitz wie seine Artverwandten kontaktfreudig, lebhaft und sehr liebevoll. Aufgrund der Bellfreudigkeit ist er sozusagen als Wachhund prädestiniert

18. Zwergspitz 

Mit einem Gewicht von etwa 4 Kilogramm und einer Schulterhöhe von rund 20 Zentimetern, gehört der Zwergspitz zu den Lieblingen unter den deutschen Hundehaltern. Speziell als Wohnungshunde geeignet, lieben auch Kinder das kleine Fellknäuel. 

Trotzdem muss klar erwähnt werden, dass hier das Fell eine intensive Pflege benötigt. Grundsätzlich eignet sich der Zwergspitz bestens für Senioren als Begleithund.

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